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Seite << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 >> Obst und GemüseVegetarisch und kalorienarmObst und Gemüse sorgen für schlanke LinieAm besten fünf Mal am TagWer Gewichtsprobleme hat, kann durch ein Mehr an Obst und Gemüse bei gleichzeitiger Reduzierung tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, fettreiche Milchprodukte die Pfunde purzeln lassen, ohne dabei zu hungern. Wenn Ernährungsfachleute viel Obst und Gemüse empfehlen, denken sie an Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Aber das ist noch nicht alles. Neben Getreideprodukten sind Obst und Gemüse die wichtigsten Kohlenhydratquellen. Ihr niedriger Energiegehalt ist durch ihren hohen Wasseranteil bedingt. Sie sind zu jeder Tageszeit eine passende Mahlzeit: als Apfel- oder Gemüsesaft zwischendurch, als Gemüseportion am Mittag oder Salat am Abend. Frisches Obst und Gemüse weisen eine hohe Nährstoffdichte auf. Das heißt: Sie liefern trotz ihres niedrigen Energiegehalts die meisten essentiellen Nährstoffe. Essentiell sind Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb zugeführt werden müssen. Hierzu gehören Vitamine (vor allem Provitamin A, Vitamin C und Folsäure) und Mineralstoffe (besonders Magnesium, Kalium, Eisen) sowie Ballaststoffe. Aufgrund ihres niedrigen Energiegehaltes (zirka 30 bis 60 Kilokalorien pro 100 Gramm), vor allem aber wegen ihres nahezu fehlenden Fettgehaltes (Ausnahme: Avocados) können sie bedenkenlos in großen Mengen verzehrt werden. Lediglich bei einigen Obstsorten gibt es wegen ihres mittleren und hohen glykämischen Index Einschränkungen (Diabetiker!). In Obst und Gemüse sind zahlreiche Inhaltsstoffe, die bis zu einem gewissen Grad vor Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. Verantwortlich für diesen Effekt sind vor allem Vitamin C, Folsäure, Ballaststoffe und die sekundären Pflanzenstoffe. Das sind in kleinsten Mengen vorkommende Pflanzenbestandteile (zum Beispiel Karotin, eine Vorform von Vitamin A) und Geruchsstoffe. Obst und Gemüse können auch vor Infektionen schützen, indem sie die Anzahl und Aktivität von Krankheitserregern vermindern und gleichzeitig das Immunsystem stimulieren. Die Ballaststoffe tragen dazu bei, den Cholesterinspiegel und auch den Blutzucker zu senken, denn sie verzögern die Glukoseaufnahme aus dem Darm. Der Ballaststoffgehalt trägt außerdem zu einer schnellen und anhaltenden Sättigung bei ein weiterer Grund für den reichlichen Verzehr von Obst und Gemüse. Viel Trinken ist wichtig Wer Gewichtsprobleme hat, kann so durch ein Mehr an Obst und Gemüse bei gleichzeitiger Verminderung tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, fettreiche Milchprodukte die Pfunde purzeln lassen, ohne dabei zu hungern. Wichtig ist allerdings, zu ballaststoffreicher Nahrung viel Flüssigkeit zu trinken, damit die Ballaststoffe aufquellen können. Denn erst dadurch kommen sie zu ihrer positiven Wirkung. Bei Obst sollte, wann immer möglich, die Form der Rohkost bevorzugt werden, um Vitamin- und Mineralstoffverluste zum Beispiel durch Kochen zu vermeiden. Viele Gemüsesorten eignen sich sowohl als Rohkost als auch als gegartes Gemüse, etwa Paprika, Tomaten, Möhren. Andere hingegen können nur gegart verzehrt werden, zum Beispiel verschiedene Kohlarten. Um das Abnehmen zu erleichtern oder dem Übergewicht vorzubeugen, sollten Sie fettarme Garmethoden wie Dünsten, Dämpfen oder Backen bevorzugen. Achten Sie speziell beim Braten darauf, sparsam das richtige Fett zu verwenden. Besonders günstig sind Rapsöl, Olivenöl und Erdnussöl. Und benutzen Sie beschichtete Pfannen sie helfen, Fett bei der Zubereitung einzusparen. ElternrenteGesetzliche RentenversicherungRente: Vorteile für ElternErziehungszeit wird angerechnetFrüher hat man Kinder bekommen, um im Alter abgesichert zu sein. In gewisser Weise trifft das heute immer noch zu, denn Kinder steigern die späteren Rentenansprüche, und zwar durch die so genannten Leistungen zur Erziehung. Diese bewirken, so der stellvertretende Pressesprecher der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, dass Mütter oder Väter, die ihr Kind in Deutschland erziehen, dafür in der gesetzlichen Rentenversicherung eine so genannte Kindererziehungszeit angerechnet bekommen: Für jedes Kind, das nach 1991 geboren wurde, bekommt man die ersten 36 Kalendermonate nach der Geburt als Kindererziehungszeit angerechnet, und für davor geborene Kinder sind es immerhin 12 Monate. Diese Monate wirken sich deutlich rentensteigernd aus. Denn sie werden so bewertet, als ob man das durchschnittliche Arbeitsentgelt eines Beschäftigten verdient hätte. Dadurch erhöht sich die Rente derzeit pro Jahr um gut 26 Euro in den alten Bundesländern, in den neuen Bundesländern sind es knapp 23 Euro. Hat man in dieser Zeit gearbeitet, kommen die Werte für die Beitragszeit sogar noch dazu. Über dieses Geld können sich im Rentenalter alle freuen, die Kinder großgezogen haben: Das sind sicher zunächst die Eltern leiblicher Kinder, aber auch für die Erziehung von Pflegekindern, Stiefkindern oder Adoptivkindern kann man diese Zeiten bekommen. Und zwar sowohl die Mutter als auch der Vater kann Kindererziehungszeiten in Anspruch nehmen, aber natürlich jeweils nur einer von ihnen. Der Anspruch auf die Kindererziehungszeiten kann auch zwischen den Eltern aufgeteilt oder komplett dem Vater zugeordnet werden. In diesen Fällen ist eine übereinstimmende Erklärung beider Elternteile erforderlich. Für die Rente bringt es sogar noch einen weiteren Vorteil mit sich, Kinder zu haben: Neben der Kindererziehungszeit bekommt man zusätzlich bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes noch eine so genannte Kinderberücksichtigungszeit gutgeschrieben. Diese Berücksichtigungszeit erhöht zwar nicht wie die Kindererziehungszeit direkt die Rente, zählt aber für die Erfüllung von besonderen rentenrechtlichen Wartezeiten, zum Beispiel für eine Rente für langjährig Versicherte, mit.
Außerdem können beitragsfreie Zeiten wie Schule, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Ähnliches durch die Kinderberücksichtigungszeit eine bessere Bewertung erhalten. LebensmittelwerbungTückische WerbungKinder brauchen keine speziellen LebensmittelAngeblich gesunde Produkte sind oft nur SüßigkeitenEin bloßes Nein genügt nicht: Verbote weckten erst recht die Neugier der Kinder, heißt es beim Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung. Durch Ausprobieren und Vergleichen können die Kinderprodukte dagegen zumindest manchmal ihren Reiz verlieren. «Man kann zum Beispiel gemeinsam mit den Kindern testen, welcher normale Joghurt genauso schmeckt wie ein Kinderprodukt.» Außerdem sei es ratsam, dass Eltern den Kompromiss suchen: «Man muss nicht gleich auf einen weißen, ungesüßten Joghurt umstellen, sondern kann mischen», rät eine Mitarbeiterin des Instituts. Das gleiche gelte bei speziellen, stark gesüßten Kinder-Säften, die sich mit Wasser verdünnen lassen. Auch Kinder-Cerealien können mit Haferflocken gemischt werden. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie für das Verbraucherschutzministerin bestätigt, dass bei Produkten, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind, oft nicht ausreichend auf zucker- oder fettreiche Inhalte hingewiesen wird. Stattdessen werden einige Kinderprodukte als besonders gesund beworben. Angesichts von stark zunehmenden Fällen von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen seien zucker- und fettreiche Snacks bedenklich.
Kinder brauchen grundsätzlich keine speziellen Lebensmittel. Eine vernünftige Ernährung ist mit «normalen» Lebensmitteln möglich, und Eltern sollten sich nicht von Aufschriften wie «viel Kalzium» zum Kauf verleiten lassen. Weil sich Kinder oft Produkte wünschen, die sie aus der Werbung kennen, können diese zwar zur Ernährung gehören. Aber eben als das, was sie in der Regel sind, nämlich Süßigkeiten. Mediterrane DiätGesunde Mittelmeer-DiätHöhere Lebenserwartung dank Fisch und GemüseDie Südeuropäer machens vorEine Mittelmeer-Diät ist gesund und gut fürs Herz. Das legen Ergebnisse kleinerer Studien nahe. Bestätigt wird dies jetzt auch von der größten prospektiven europäischen Studie (EPIC): Wer bereits über 60 Jahre alt ist und sich an die mediterrane Diät hält, hat eine höhere Lebenserwartung. So darf ein gesunder 60jähriger Mann, der sich mediterran ernährt, darauf hoffen, ein Jahr länger zu leben als ein gleichaltriger gesunder Mann, der sich anders ernährt so das Fazit britischer Forscher. Zur Mittelmeer-Diät zählen viel Fisch, Gemüse, Obst, ungesättigte Fettsäuren, wenig rotes Fleisch, wenig gesättigte Fettsäuren und ein mäßiger Rotweinkonsum. Grundlage für die Alters-Prognose sind Daten der EPIC-Studie mit über einer halben Million Teilnehmer. In der jetzt publizierten Arbeit wurden speziell Daten von 74 600 Personen ausgewertet, die bei der Aufnahme in die Studie über 60 Jahre alt waren. Die Teilnehmer stammten aus neun europäischen Staaten und hatten zu Beginn der Studie keine schweren Erkrankungen. Sie wurden nach ihrer Ernährung befragt und im Schnitt siebeneinhalb Jahre lang beobachtet. Die Ernährung wurde anhand einer Neun-Punkte-Skala mit einer mediterranen Diät verglichen. Neun Punkte bedeuten eine vergleichbare Ernährung, 0 Punkte keine Übereinstimmung mit der mediterranen Diät. Wie lange die Teilnehmer sich bereits so ernährt hatten, wird aber nicht erwähnt. Das Ergebnis: Von den knapp 26 000 Teilnehmern mit null bis drei Punkten starben im Studienzeitraum 1697 (6,5 Prozent), von den etwa 20 700 Teilnehmern mit sechs bis neun Punkten starben 826 (4 Prozent) - die Mortalitätsrate war also 40 Prozent niedriger. USA-ReisenUSA: Einreise ist kein KinderspielAmerikas Einreiseprogramm "US-Visit"Worauf Sie als EU-Bürger achten solltenDie Diskussionen um die verschärften Einreisebedingungen der USA und den dafür künftig erforderlichen biometrischen Daten im Reisepaß dauern auch dieser Tage noch an. Weil einige EU-Staaten diese neuen Pässe nicht rechtzeitig zum Oktober 2005 herstellen können, hatte die EU-Kommission um Aufschub bis August 2006 gebeten. Als Reisender sollten Sie sich jetzt schon informieren, wie Sie an einem der 115 größeren, internationalen US-Flughäfen, 14 Meereshäfen oder einer der 148 US-Land-Grenzen in das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" einreisen können. Einreise ohne Visum: Reisende aus Deutschland benötigen, so viel steht fest, bis zum 26. Oktober 2006 einen maschinenlesbaren Reisepaß. Zulässig sind der bordeauxfarbene Europapaß bzw. ein maschinenlesbarer Kinderausweis. Vorläufige grüne Reisepässe sowie hellgrüne Kinderausweise und Einträge in den Reisepässen der Eltern werden für visafreies Reisen in die USA nicht mehr akzeptiert. Ab Oktober werden dann Pässe ausgestellt, die zusätzlich über biometrische Daten (z. B. Fingerabdruck), die auf einem RFID Chip (Radio Frequency Identification) gespeichert werden, verfügen. Per Funk werden die Daten an einen Computer übertragen. Stimmen die Informationen überein, kann die Grenze problemlos passiert werden. Ob die EU-Bürger mit maschinenlesbaren Paß an der "Immigration" ab dem 26. Oktober rigoros abgewiesen werden, oder ob es möglicherweise eine Zwischenlösung geben wird, ist wie oben erwähnt noch nicht geklärt.
Einreise mit Visum: Wer für die Einreise in die USA (z. B. als Student, Au Pair oder Praktikant) ein Visum benötigt, sollte dafür viel Zeit einplanen. Wie umfangreich die Visa-Beantragung sind, zeigt das Beispiel "Foto-Bestimmungen": 1. Die Fotos dürfen nicht älter als sechs Monate sein. 2. Die Fotos müssen 5 x 5 cm groß sein. 3. Der Kopf muß zwischen 2,5 and 3,5 cm groß sein, vertikal gemessen. 4. Die Fotos müssen einen weißen Hintergrund haben. 5. Die Fotos müssen den Antragsteller mit Vorderansicht zeigen, beide Ohren müssen sichtbar sein. Männliche Antragsteller müssen zusätzlich noch das Formular DS-167 einreichen und dabei alle Länder angeben, in die sie in den letzten zehn Jahren eingereist sind. Das Visa-Antragsformular kann jetzt ab sofort online ausgefüllt werden (www.us-botschaft.de/germany-ger/visa/formulare.html), der Ausdruck ist dann zum Visumgespräch in das zuständige Amerikanische Konsulat mitzubringen. Sämtliche online eingegebenen Informationen sind in einem Barcode enthalten, der im Konsulat in das Visa-Erteilungssystem eingescannt werden kann, so daß die Informationen nicht manuell eingegeben werden müssen. PotenzrisikoRadfahren und PotenzRisiko schmaler SattelTipps vom UrologenBei längeren Radtouren können schmale Fahrradsättel das Risiko von Erektionsproblemen erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Köln. Die Forscher hatten vier Sättel verschiedener Bauart danach untersucht, inwieweit sie die Durchblutung am Penis und damit auch die Potenz nach 20-minütigem Fahrradfahren beeinträchtigen können. Die Urologen hatten dazu eine Elektrode an der Eichel befestigt, die die Durchblutung des Gliedes maß. Ergebnis: Nicht die Polsterung, sondern die Breite der Sitzfläche ist für eine Minderdurchblutung von entscheidender Bedeutung. So schnitt der schmale Rennradsattel am schlechtesten ab, der Damensattel am besten. Da sich für sportliche Radrennfahrer der Damenrocksattel nicht eignet, empfehlen die Ärzte Vielfahrern einen ergornomisch geformten Sattel. Dieser solle die Sitzbeinhöcker des Gesäßes unterstützen und eine Entlastungszone im Genitalbereich bieten. Auch mit der richtigen Sattelhöhe und einer waagerecht bis leicht nach vorne geneigten Sattelposition könne die Minderdurchblutung beim Fahrradfahren verringert werden. SchwangerschaftNeun Monate GefühlschaosTipps zur SchwangerschaftUnerfüllter Kinderwunsch oder ungewollter NachwuchsEin Baby ist für viele das höchste der Gefühle. Das süße, kleine Bündel, das selig in der Wiege schläft, beim Aufwachen nach Mama ruft
Seine Entwicklung zu beobachten, wie der Knirps langsam wächst, sich sicherer bewegt, den Verstand schärft, bis man schließlich beim achtzehnten Geburtstag kaum glauben kann, dass dieser große Sohn noch vor so kurzer Zeit in der Wiege lag.
Sei es nun die eine Einstellung oder die andere: Selten läuft bei einer Schwangerschaft alles nach Plan. Da wird man schwanger, ohne es zu wollen, und wer schwanger werden möchte, wird es oft nicht. Als wären dies nicht genug Probleme, tauchen bei vielen weitere auf: Drogensucht, Komplikationen, Beziehungskrisen, fehlende Finanzen
ADHS bei JugendlichenHyperaktivität in der PubertätADS erschwert soziale KontakteJugendliche verlieren leicht die KontrolleDas besonders bei Jungen ausgeprägte hyperaktive Verhalten nimmt mit der Pubertät eher ab. Häufig bleibt aber eine innere Unruhe oder Getriebenheit bestehen. Bei Mädchen ist es eher umgekehrt. Manche Jugendliche mit ADS vermischen Realität und Fantasie, wie es Kinder bis zu acht Jahren tun. Es mangelt ihnen an altersentsprechendem Reflexionsvermögen und sie beharren stark auf ihrer eigenen Sichtweise. Bei Meinungsverschiedenheiten reagieren sie mit Widerworten, laut vorgebrachten Gegenargumenten und aggressivem Verhalten. Sie sind zudem sehr kritikempfindlich. Fühlt sich der Jugendliche missverstanden oder provoziert, kommt es zum unkontrollierten Wutausbruch. Autoritäten zu akzeptieren, fällt vielen ADS-Jugendlichen schwer. Ein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn bewegt einige aber auch dazu, sich für andere spontan und vehement einzusetzen. Die geringe Fähigkeit zur Ausdauer setzt sich im Jugendalter fort, teilweise gepaart mit mangelndem Antrieb und Interesselosigkeit. Die Berufswahl gestaltet sich daher als schwierig. Rebellisches und vorlautes Verhalten führen oft dazu, dass das Arbeitsverhältnis schnell wieder gelöst wird. Manche Teenager sind zwar überwiegend unauffällig, plötzliche heftige Wutausbrüche erschweren jedoch das Verhältnis zu den Arbeitskollegen. Vordergründig wirken Jugendliche mit ADS völlig von sich überzeugt und selbstbewusst. Hinter ihrem Ich-bezogenen Verhalten verbirgt sich aber meist eine große Verletzlichkeit. Sie leiden darunter, dass sie nicht so sind wie andere. Entweder resignieren sie, oder sie wollen um jeden Preis akzeptiert werden. Manche ADS-Jugendliche lassen sich in extremem Ausmaß tätowieren oder piercen. Häufig tun sie sich mit anderen "Exoten" zusammen. Ihre Offenheit gegenüber allem Neuen und ihr mangelnder Sinn für Gefahreneinschätzung macht sie besonders anfällig für risikoreiches Verhalten und das Experimentieren mit Drogen. Die Jugendlichen sind häufig auf der Suche nach Extremen und wollen alles ausprobieren. Aus gemachten Fehlern lernen sie meist nicht. Sie leben im Hier und Jetzt. Für sie ist vieles immer wieder neu. Die Fähigkeit abzuwägen, zu vergleichen, zu relativieren, Einsichten zu entwickeln, auch abwarten zu können und einen realistischen Überblick über die Situation zu erhalten, bleibt Jugendlichen mit ADS lange verwehrt. Jugendliche mit ADS sind häufig stimmungslabil. Depressive Verstimmungen treten ohne erkennbare Gründe auf und können bis zur Selbstmordgefährdung reichen. Mit heftigen Gefühlen reagieren sie, wenn sie verliebt sind. Es besteht ein starkes Bedürfnis nach Harmonie, es mangelt aber an der Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und auf deren Bedürfnisse einzugehen. Trotzdem braucht niemand die Hoffnung zu verlieren: Das soziale Umfeld kann durchaus einen positiven Einfluss ausüben. Geduld, Toleranz und fachliche Beratung sind allerdings erforderlich. Ein weiteres Problem bei den ADS-Symptomen ist, dass es auch viele andere Gründe dafür geben kann, z.B. psychische Probleme, Über- oder Unterforderung in der Schule und weiteres. Hyperaktivität
ADHS auf dem Vormarsch?Hyperaktive Kinder brauchen HilfeChemiekeule ist keine LösungHyperaktivität bei Kindern und Jugendlichen ist längst keine Seltenheit mehr. Gemäß einer neuen Studie zeigen rund 9 Prozent der Kinder hyperaktives Verhalten. Jungen sind doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2001 verschreiben über 90 Prozent der Ärzte, die eine Hyperaktivität diagnostizieren, eine medikamentöse Behandlung. Und fast immer fällt ihre Wahl dabei auf Ritalin. Die Einnahme von Ritalin beruhigt das Kind und erlaubt die Aufnahme von psychotherapeutischer Behandlung oder anderen Beziehungstherapien.
Dennoch ist Vorsicht geboten: das Psychostimulans Ritalin hat Nebenwirkungen und kann abhängig machen. KinderwunschKein Familienglück bei jungen Deutschen?Lebensplanung mit Karriere an erster StelleMinisterin möchte Erleichterungen für Erziehende in AusbildungFamilie bleibt für die meisten Menschen das Allerwichtigste - so lässt sich das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach zusammenfassen, die am 20. April vorgestellt wurde. Durch lange Ausbildungszeiten und späten Berufseinstieg wird der Kinderwunsch in der Lebensplanung jedoch oft zu weit nach hinten geschoben. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Erst-Mal-Mentalität vorherrsche, die "erst mal" Berufseinstieg, Hausbau, finanzielles Polster vor den Kinderwunsch setze. Elternschaft passe nicht ins Leitbild, das in unserer Gesellschaft existiere: gesellschaftliche Anerkennung gebe es ohne Kinder - aber nicht ohne Beruf. Anfang der neunziger Jahre hatte jeder Zweite zwischen 25 und 29 Jahren noch Kinder, heute nur noch jeder Vierte. Das Verschieben des Kinderwunsches lässt das Zeitfenster für Kinder immer kleiner werden. Die Zunahme der späten Geburten gleicht die drastische Abnahme früherer Geburten nicht aus. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt plädierte dafür, dass die jungen Menschen wegkommen sollen vom polarisierten Denken, Beruf und Familie nacheinander zu planen statt parallel. Weil sich zwar 95 Prozent der Frauen zwischen 16 und 26 Jahren Kinder wünschten, aber erst im Anschluss an Ausbildung und Berufseinstieg, sprach sich die Ministerin dafür aus, Ausbildung auch in Teilzeit möglich zu machen. Lange Ausbildungszeiten dürfen nicht gleichzeitig eine Entscheidung gegen Kinder bedeuten. Gegen ein Vorziehen der Familienphase sprechen aus Sicht der unter 45-jährigen Bevölkerung vor allem der Konflikt mit Ausbildungs- und Berufsplänen, materielle Schwierigkeiten und die Einengung persönlichen Freiheitsspielraums. In Westdeutschland ist die Skepsis gegenüber einer frühen Elternschaft wesentlich verfestigter als in Ostdeutschland. Besonders in Westdeutschland sind die Einstellungen und persönlichen Lebensplanungen in hohem Maße an dem Modell verschiedener, nacheinander angeordneter Lebensphasen orientiert und nicht an der Parallelität von Lebensphasen. So hält es die überwältigende Mehrheit der unter 45-Jährigen für eine unabdingbare Voraussetzung, dass beide Partner ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich zumindest einer der Partner in einer beruflich gesicherten Situation befindet. Ein Einkommen müsse für die Familie ausreichen und die finanzielle Situation sollte einigermaßen komfortabel sein, ehe an die Familiengründung gedacht wird. Die Kollision mit den Ausbildungs- und Berufsplänen ginge in hohem Maße darauf zurück, dass Familie und Beruf in Deutschland als besonders schwer vereinbar gelten, sagte die Ministerin. Auch sei die Betreuungsinfrastruktur nach wie vor unterentwickelt. Im Regelfall scheidet die überwältigende Mehrheit der Mütter in der Phase, in der die Kinder klein sind, gänzlich aus dem Beruf aus oder reduziert zumindest ihre Berufstätigkeit erheblich. Der berufliche Ausstieg ist damit noch immer das dominierende Muster - trotz der oft erheblichen Einbußen an finanziellem Bewegungsspielraum, trotz der Risiken einer unterbrochenen beruflichen Laufbahn und auch trotz wahrgenommener oder zumindest vermuteter Einbußen an gesellschaftlichem Ansehen. Die Chancen, eine frühere Realisierung von Kinderwünschen zu ermöglichen, hängen folglich in hohem Maße davon ab, dass es besser gelingt, Ausbildung beziehungsweise Beruf und Familie gleichzeitig zu verwirklichen. Dies sei eine Frage der Gestaltung von Rahmenbedingungen, wie der Betreuungsinfrastruktur und der Entwicklung der Präferenzen in der Bevölkerung, hob die Ministerin hervor. Seite << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 >>
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