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Weitermachen trotz UntreueTipps zur Rettung der PartnerschaftBetrogen? Untreu geworden?Nach einem Seitensprung haben beide Partner mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Der eine fühlt sich natürlich als Betrogener, ist verletzt und hilflos. Der andere entsetzt sich vielleicht über sich selbst, bereut und ist ebenso hilflos. Zeit und Abstand helfen. Doch selbst wenn man eine Zeitlang getrennt lebt, sollte man die Verbindung nicht abbrechen lassen. Es gilt, Kontakt zu halten und weiterhin an der Beziehung zu arbeiten. Dabei erinnere man sich bewusst an den Anfang der Beziehung. Was hat einen am Gegenüber so fasziniert? Welche Charakterzüge liebt man aneinander?
Damit ist nicht gemeint, den Seitensprung so rasch wie möglich zu vergessen und weiterzumachen wie bisher. Im Gegenteil weist Untreue oft auf ein Problem in der Partnerschaft hin: Dem Fremdgänger oder der Fremdgängerin fehlt offenbar etwas, das er bei einem oder einer anderen suchte. Das Fehlende gilt es offen anzusprechen. Das angeknackste Selbstbewusstsein wieder aufzurichten, ist für den Betrogenen keine leichte Aufgabe. Hier helfen z.B. Unternehmungen ohne den Partner oder ein Hobby, um sich auch außerhalb der Beziehung etwas aufzubauen.
Keine Hilfe ist es, wenn auch der andere fremdgeht. Der Seitensprung bzw. die Affäre des einen muss für sich verarbeitet werden. Gefühle lassen sich nicht heimzahlen. Streit
Entschuldigung statt böse WorteTipps zu Beziehungskrach - Vorbeugung der KonflikteVermeidung, Versöhnung, Liebesbeweise statt Ärger über KleinigkeitenKaum eine Beziehung kommt ohne Streit aus. Es passiert ganz leicht: Da kommt man mit mieser Laune von der Arbeit heim und schnauzt den Liebsten (oder die Liebste) wegen einer Kleinigkeit an. Muss er sich denn immer so verhalten, obwohl er weiß, dass ich das nicht mag?! Ein Wort gibt das andere, und schon finden sich beide in einem heftigen Streit wieder. Obwohl sie das doch eigentlich gar nicht wollten, obwohl es sich doch nur um eine Bagatelle handelt. Aber muss er sich denn immer so verhalten? Aber muss sie mich denn immer anpflaumen?
Hinterher bereuen es beide und versprechen, sich nie wieder so zu verhalten. Das klappt selten, denn allzu rasch vergisst man sich wieder. Dabei gibt es einen kleinen Trick, mit dem sich Streits vermeiden lassen. Das Beste ist, einfach ruhig zu bleiben, auch wenn die Anschuldigung völlig aus der Luft gegriffen oder die Kleinigkeit den Anraunzer gar nicht wert ist. Erwidert man die bösen Worte nicht, klingt die schlechte Stimmung schnell ab. Ruhe und eine Entschuldigung nehmen dem anderen den Wind aus den Segeln. Statt ihm auf die Anschuldigung wütend eine Gegenanschuldigung an den Kopf zu werfen, schlucke man den Ärger herunter und entschuldige sich einfach. Im Zweifelsfall dafür, dass der andere sich so aufregen musste.
Berührungen (ebenso auch Blicke) verhelfen ebenfalls rasch zu einer besseren Atmosphäre. Ob Kuss oder Umarmung, es zeigt, dass man noch immer zueinandergehört. Dass die Liebe über den Konflikt hinwegsehen kann oder man zumindest gemeinsam eine Lösung findet. In den Armen des anderen lässt sich da gleich viel entspannter drüber nachdenken.
Zur Versöhnung braucht´s weder Diamanten noch die Einladung ins Konzert, denn oft erfreuen gerade Kleinigkeiten. Warum der Liebsten nicht das Frühstück ans Bett bringen? Warum nicht ein paar Blümchen auf den Tisch stellen? Tausend Kleinigkeiten
Partnerschaftliches Lernprogramm - Seminar für PaareRichtige Kommunikation als Schutz der Liebe im AlltagOffene Sprache, aufmerksames Zuhören, gerechte Lösung bei StreitWer jahrelang allein lebte, dem fällt es nicht immer leicht, plötzlich alles mit einem anderen zu teilen. Da mag der oder die Liebste noch so lieb sein, ein paar seiner bzw. ihrer Angewohnheiten nerven ziemlich. Müssen dreckige Klamotten immer auf dem Boden liegen? Muss die Küche immer chaotisch aussehen? Müssen immer Zeitungen im Bad liegen? - Lauter kleine Problemchen, aus denen sich mit der Zeit größere Probleme und Streits entwickeln. Damit es erst gar nicht so weit kommt, finden an einigen Orten Kurse über EPL (ein partnerschaftliches Lernprogramm) statt. Sie bewahren die noch junge Liebe davor, sich im Alltag an tausend Kleinigkeiten aufzureiben.
"Tausend Kleinigkeiten", mit diesem Namen wird das Programm beworben. Zielgruppe sind Paare, die erst vor kurzem zusammenfanden. Mit Unterstützung von Kommunikationstrainern arbeiten sich die Liebenden durch sechs Themenbereiche zu Partnerschaft und Kommunikation. Tatsächlich zeigen diese EPL-Kurse Erfolg, denn die Teilnehmer lassen sich deutlich seltener scheiden als Durchschnittspaare. Sind zwei Liebende bereits einige Zeit zusammen, bietet sich das KEK-Programm an: Konstruktive Ehe und Kommunikation. Gewalt
Gewalttätigkeit vorbeugenKlare Vorgaben und Gewaltfreiheit in der KindheitAuffällige Jugendliche - Gründe für gewalttätiges VerhaltenEltern können Gewalt durch zwei Aspekte in der Erziehung vorbeugen. Zum einen durch Gewaltfreiheit, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wenn Eltern Kinder schlagen oder sich gegenseitig misshandeln, lernen Kinder, Konflikte eben mit Gewalt auszutragen. Ebenfalls große Bedeutung haben klare Normen. Bei ständig wechselnden Reaktionen der Eltern und Unklarheit bezüglich falschem und richtigem Verhalten können Kinder natürlich kein sozial richtiges Verhalten verinnerlichen. Gewalt gehört oft zum Erwachsenwerden dazu, denn Vorgaben der Älteren werden absichtlich ignoriert. Hinzu kommt das soziale Umfeld: Familie, Freunde, Bewohner des Stadtteils Wachsende Vereinsamung und Individualisierung tragen ebenfalls zur erhöhten Gewalt bei. Manche Kinder zeichnen sich schon früh durch ruppigeres Verhalten aus. Sie empfinden sich als Außenseiter und manche Situationen als bedrohlich, weshalb sie aggressiv reagieren.
Heutige Jugendliche üben nicht mehr Gewalt aus als früher. Dennoch ist natürlich jeder Fall einer zuviel. Gewalttätigkeit lässt sich z.B. an Sachbeschädigung, Raub oder Körperverletzung feststellen. Solche Delikte sind nicht akzeptabel. Musik
Musikunterricht durch fachfremde Lehrer?Schlechte Aussicht für musikbezogene KompetenzenEigenständiges Fach statt Fächerverbund - Vorteile für Schüler, Lehrer und VolkSelbst in der Grundschule haben Kinder selten Zeit zu praktischen Arbeiten. Malen und Sport stehen zwar auf dem Stundenplan, doch daneben finden auch viele theoretischen Fächer (Mathe, Deutsch, Fremdsprache ) statt. Gerade einer Fremdsprache zuliebe wurde das Fach Musik in Baden-Württemberg im Fächerverbund "Mensch, Natur, Kultur" (MNK) zusammengefasst. Was den Schülern zugute kommen sollte, scheint hinsichtlich ihrer musikalischen Ausbildung jedoch keine guten Früchte zu tragen. Ein Fünftel der Lehrer sieht die musikalische Versorgung als schlecht, ein Drittel als befriedigend an. Man hört Klagen über die Angst, das Fach könnte im Verbund untergehen, und über seinen geringen Wert. Nur ein Drittel der Lehrer glaubt, seinen Zöglingen musikbezogene Kompetenzen beizubringen. Als problematisch stellt sich die Tatsache heraus, dass Grundschüler nun keine Note mehr für ihre musikalische Leistung bekommen. Gerade diese würde sich in vielen Zeugnissen jedoch gut machen, indem sie zum einen die Kinder ermutigte (He, in dem Fach bin ich ja richtig gut!), zum anderen Eltern ein positives Signal vermittelte: Obwohl ihr Kind vielleicht in Mathe schlecht klarkommt, hat es in anderen Fächern gute Noten.
Weitere Schwierigkeit ist die Umverteilung der Lehrkräfte, denn Musikunterricht wird nicht mehr von Musiklehrern gegeben sondern von MNK-Lehrern. Das schadet der Qualität des Musikunterrichts, denn in anderen Fächern gebildete Lehrer, die nun Musik unterrichten sollen, fühlen sich rasch überfordert. Statt mit den Schülern an einem ihnen unbekannten Thema zu arbeiten, werden sie sicher zu den Bereichen übergehen, die sie studierten. Nährwertangaben
Reich an Vitaminen und BallaststoffenFettfrei oder ohne Zucker - Definition der NährstoffangabenWas steckt eigentlich hinter Werbesprüchen wie "ohne Zucker" oder "reich an Ballaststoffen"? Wie wenig bzw. viel der Stoffe befindet sich tatsächlich in einem Lebensmittel? Hier ein kleiner Überblick der Definitionen:
Fettarm: weniger als drei Gramm Fett pro hundert Gramm (feste Lebensmittel) bzw. weniger als 1,5 Gramm Fett pro hundert Milliliter (flüssige Lebensmittel)
Hoher Ballaststoffgehalt bzw. reich an Ballaststoffen: mindestens sechs Gramm pro hundert Gramm bzw. drei Gramm pro hundert kcal.
Kochsalzarm: Nicht mehr als 0,3 Gramm Salz pro hundert Milliliter oder hundert Gramm. Reduzierter Anteil an X: Mindestens dreißig Prozent Unterschied zu einem vergleichbaren Produkt. Bei Mikronährstoffen genügt ein zehnprozentiger Unterschied, bei Salz einer von 25 Prozent.
Ohne Zuckerzusatz: Ohne Zusatz von Mono- oder Disaccariden (Fruktose, Galaktose, Glukose, Laktose, Maltose, Saccharose) oder Stoffen zur Süßung. Vorsicht gilt generell für Werbesprüche wie "ohne Zucker" oder "fettreduziert": Enthalten sie keinen Zucker, so bergen sie meist umso mehr Fett - und umgekehrt. Was auf der einen Seite gut tut, schadet also auf der anderen. Tipps zum ernährungsbewussten EinkaufSicher würde es nicht schaden, hinsichtlich der Inhaltstoffe und deren Mengen mal alle Packungen daheim unter die Lupe zu nehmen. Im Großen und Ganzen kennen Verbraucher jedoch gesundheitsförderliche und -schädliche Nahrung, wie auch solche mit vielen oder wenigen Kalorien. Kämpft man mit den Pfunden, seien allerdings genaue Blicke auf alle Packungen angeraten.
Die Angaben bei Fertiggerichten lese man stets, denn die schönen Bilder streuen Kunden Sand in die Augen. Dabei geben sie kaum noch Aufschluss über den Inhalt.
Neben den Nährwerten hilft die Inhaltsliste weiter. Sie beinhaltet zwar keine Prozentangaben, wird jedoch nach Mengen geordnet: Der Stoff mit dem größten Anteil am Produkt steht als erstes, der mit dem niedrigsten Anteil als letztes. Steht Zucker an erster oder zweiter Stelle, kann man sich die "Gesundheitsförderlichkeit" der Ware ausrechnen. Ortungsgerät
Kinder jederzeit im Blick der ElternNachteile der Handy- oder KindortungSicherheit durch Bewegungskontrolle per Internet?Eltern haben verständlicherweise Angst um ihre Kinder. Ob ein Unfall, Verlaufen oder ein Überfall durch einen Kinderschänder - passieren kann viel, wenn unerfahrene Minderjährige alleine umherstreifen. Aber natürlich wollen sie nicht immer unter der Fuchtel der Eltern stehen, sondern auch auf eigene Faust die Welt entdecken. Damit ihre Eltern sie trotzdem immer im Blick haben, statten manche ihre Kinder mit Ortungsgeräten aus bzw. lassen ihre Handys orten. So können Eltern am heimischen PC stets die Wege ihres Zöglings verfolgen.
Solche Geräte vermitteln allerdings ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Technik ist nicht perfekt sondern kann jederzeit ausfallen oder gestört werden; außerdem können Kinder das Gerät irgendwo liegenlassen. Experten empfehlen stattdessen eher Sicherheitstrainings, bei denen die Kleinen üben, um Hilfe zu rufen. Ortungsdienste und -geräte ersetzen keine erwachsenen Aufseher. Überdies ist Spielen ohne Aufsicht von großer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, ebenso Geheimnisse und Geheimverstecke.
Wer sein Kind mit einem Ortungsgerät ausstatten möchte, sollte dies vorher mit ihm besprechen. Zu klären ist auch, was bei einem Fehlalarm passiert oder wenn sich der Sprössling nicht erreichen lässt. Solche Situationen jagen Eltern natürlich panische Angst ein.
Neben der Ortungsfunktion haben einige Geräte Notrufknöpfe sowie solche, bei deren Drücken eine zuvor gespeicherte Telefonnummer gewählt wird. Trennung
Seelische Not der KinderAuseinandergehen der ElternEssstörungen und VerhaltensstörungenAllzu rasch kommt ein Kind in die Welt. Manchmal merkten die Eltern bereits vor der Geburt, dass ein gemeinsames Leben für sie unvorstellbar ist, manchmal kurz nach der Entbindung oder erst Jahre später. Die folgende Trennung belastet alle Beteiligten, doch werden über den eigenen Sorgen werden oft die des Kindes vergessen. Da tobt die Mutter vor Wut über den schludrigen Vater, der Vater über die böse Mutter, doch um die Sorgen des Kindes kümmert sich niemand. Häufig entscheiden Eltern sich für eine gemeinsame Elternschaft, d.h. der Sprössling hält sich eine Zeit lang beim einen Elternteil auf, eine Zeit lang beim anderen. Leider erreicht die gute Absicht nicht immer ihren Zweck, dem Kind eine trotz Trennung geborgene Kindheit zu schenken. Im Gegenteil muss es bei den Wechseln stets einen Graben überbrücken, muss von der Mutter böse Worte über den geliebten Vater hören und umgekehrt. Oft wurde es bereits nach der Trennung geboren, so dass es nie eine geborgene "Dreiheit" kennenlernte. Seine Probleme mit der Trennung bleiben unbeachtet.
Manche Eltern glauben, in jungen Jahren verkrafteten Kinder eine Trennung der Eltern leichter als in späteren, denn sie vergäßen sie rasch. Dem ist aber nicht so. Eine Trennung vermag jungen Kindern ebenso wie älteren seelische Wunden zu schlagen. Manche äußern sich durch Schlafstörungen, andere durch Essstörungen, andere durch Verhaltensstörungen, ggf. bis ins Erwachsenenalter. Kündigungsschutz
Deutsches SonderkündigungsrechtSchutz für Schwangere und Eltern in ElternzeitGesicherter Arbeitsplatz für werdende oder frischgebackene MütterSchwangere, aber auch Mütter und Väter in Elternzeit unterstehen in Deutschland einem besonderen Kündigungsrecht. Damit sind sie praktisch unkündbar, sofern sie nicht durch besonders schlimmes Verhalten auffallen. Hier die genaueren Regelungen:
Frauen stehen während ihrer gesamten Schwangerschaft unter Kündigungsschutz, wie auch die ersten vier Monate nach der Entbindung.
Während der Elternzeit gilt für Mütter und Väter ebenfalls Kündigungsschutz, ggf. bis zu drei Jahre lang (maximale Dauer der Elternzeit). Er beginnt, sobald die oder der Beschäftigte die Elternzeit beim Brötchengeber anmeldete. Bekam der oder die Angestellte während der Elternzeit ein zweites Kind, so hat er oder sie die Möglichkeit, erneut drei Jahre Elternzeit anzuhängen. Beim dritten Kind gilt das gleiche.
Der Kündigungsschutz für Schwangere und Eltern in Elternzeit hat auch in Kleinbetrieben Gültigkeit. Er tritt auch in Kraft, wenn der oder die Betroffene noch nicht sechs Monate lang für den Arbeitgeber tätig war.
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