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Seite << 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 >> Kinderzuschlag
Nicht nur ALG II als FinanzhilfeZuschlag statt Hartz IVStaatliche Unterstützung armer FamilienViele Deutsche glauben sich durch Kinder von der Armut bedroht. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, bietet der Staat Finanzhilfe, so z.B. durch den Kinderzuschlag. Er ist für Eltern gedacht, die mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf bezahlen können, nicht jedoch den ihrer Sprösslinge. Seit 2005 besteht diese Unterstützung zusätzlich zum Kindergeld. Pro Monat und Kind winken bis zu 140 Euro.
Ob und in welcher Höhe Anrecht auf einen Kinderzuschlag besteht, errechnet sich je nach individueller Lage. Grundsätzlich steht er Eltern zu, deren Sprösslinge jünger als 25 sind, nicht verheiratet, und zu Hause wohnen. Voraussetzungen: Anträge an die Familienkassen. Falscher Ausweis
Strafe bei Täuschung und UrkundenfälschungPersonalausweis und SchülerausweisMit falschem Perso in die Disko oder Alkohol kaufenUm sich in die Disko zu schmuggeln, "leihen" sich manche Jugendliche den Ausweis ihrer Freundin oder ihres Freundes aus. Andere überschreiben das Geburtsdatum im Schülerausweis, um im Supermarkt Alkohol kaufen zu dürfen. Kleine Schummeleien, die kaum Folgen nach sich ziehen dürften außer einer Standpauke? Denkste! Derartige Straftaten ziehen weitere Kreise, als viele glauben.
Täuschung im Rechtsverkehr kostet Bußgeld oder bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe, der Missbrauch eines Ausweises ebenfalls Bußgeld oder Haft bis zu zwölf Monaten. Der Verleiher eines Ausweises bekommt - als Helfer beim Missbrauch - ebenfalls Ärger. Eigene Wohnung
Auszug aus dem ElternhausAllein in der Bude oder mit WGZeitpunkt der ersten eigenen vier Wände: jetzt, vor 20 und vor 40 JahrenDie erste eigene Wohnung ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Erwachsenendasein. Doch in welchem Alter ziehen die meisten von zu Hause aus? Bleiben Männer länger bei den Eltern als Frauen? Hier ein kleiner Überblick:
Heutige über-60-jährige Frauen zogen mit 24 Jahren aus dem Elternhaus, Männer mit 28. Der scheinbar späte Zeitpunkt muss nicht wundern, denn in den 1960ern fand man kaum bezahlbaren Wohnraum. Wohngemeinschaften waren damals noch keine Alternative. Mehr rund um Immobilien, Mietwohnungen und das Eigenheim Energie sparen
Vollgestopfter KühlschrankDimmlampen keine EnergieersparnisAusreichende Kühltemperatur sieben Grad CelsiusEinen Kühlschrank stopfe man möglichst voll, so dass beim Öffnen nur wenig kalte Luft gegen warme ausgetauscht werden kann. Dies spart Energie. Außerdem stelle man keine heißen Lebensmittel hinein, sondern lasse sie erst außerhalb des Kühlschrankes abkühlen. Dimmbare Lampen bringen leider keine große Energieersparnis, egal ob Halogenlampen oder Glühlampen. Zur Senkung des Stromverbrauches muss man die Leistung einer solchen Lampe stark herunterfahren, was ihr Licht stark verdunkelt. Möchte man den Stromverbrauch um ein Viertel senken, hat man z.B. eine Lichtstärke von nur einem Viertel der Lampenleistung zu akzeptieren. Falsche Erziehung
Versagen der Eltern?Bedingungslose Liebe zum KindFehler macht doch jeder mal, Eltern wie KinderWaren Kinder früher eine Selbstverständlichkeit, werden sie heute oft nach allen Regeln der Kunst geplant. Nicht nur, dass Eltern ihre Geburt bestimmen (dank Verhütungsmitteln, Anti-Baby-Pille, Abtreibung), sie haben auch die Möglichkeit zur Auswahl genetischer Eigenschaften, indem sie Eizellenspenderin bzw. Samenspender vergleichen. Künstliche Befruchtung sichert Nachwuchs schließlich noch im hohen Alter. Angesichts solcher Maßschneiderung möchte man natürlich auch ein charakterlich perfektes Kind. Immer häufiger bekommen Eltern nur noch einen Sprössling, doch der soll dann alle Wünsche erfüllen. Leider setzen Eltern damit nicht nur sich selbst unter Druck sondern oft auch das Kleine - so dass oft gerade deshalb einiges schief geht, weil nichts schief gehen durfte.
In frühester Kindheit wird der Grundstein zum späteren Erfolg gelegt. Erziehung entscheidet über Kriminalität, Karriere, soziale Fertigkeiten. Doch aus Angst vorm Versagen halten Eltern sich oft zurück und tun nichts. So entsteht eine Kindergesellschaft, die bereits in jungen Jahren des Lebens überdrüssig ist. Die jungen Leute spüren das Glück des Lebendigseins nicht mehr, suchen den Kick durch Metzelspiele, Hautaufritzen, Besäufnisse. Sie wuchsen ohne Grenzen auf, ohne Versagen zu lernen, ohne Kampf, ohne Zurückstecken. Zum Zählen der Erziehungsratgeber reichen hundert Hände längst nicht mehr aus. Offenbar fürchten sich Eltern immer mehr vor falscher Erziehung. Dabei gibt es keine stets richtige Technik. Erziehung entwickelt sich aus dem Miteinander und besteht zunächst darin, das Kind bedingungslos zu akzeptieren. Damit sei nicht gesagt, ihm keine Grenzen zu setzen! Aber zunächst einmal sollte der Sprössling im Vordergrund stehen und nicht die Erwartungen, die er zu erfüllen hat. Selbst wenn er eine Fünf im Diktat nach Hause bringt - mal ehrlich, waren seine Eltern als Kinder etwa perfekt? Frauenurlaub
Frauen unterwegsGenuss statt LeistungsdenkenReisen von Frauen für FrauenAuf eigene Faust reisende Frauen verwundern heute niemanden mehr. Warum sollte das zarte Geschlecht denn nicht allein Urlaub machen? Doch 1984 sah die Sache noch ganz anders aus, so dass die Gründung eines Frauenreiseunternehmens fast revolutionär anmutete. Zickenterror findet nicht statt, denn die Teilnehmerinnen befinden sich alle in ähnlichen Situationen. Sie verreisen allein oder mit einer Freundin. Viele trauen sich im weiblichen Rahmen zum ersten Mal etwas, das sie bislang in Begleitung konkurrenzfreudiger Männer scheuten, so z.B. Surfen. Tatsächlich geht es bei Frauenurlaub nicht um Leistung sondern um Genuss. Die (kleinen) Gruppen reisen abseits des Massentourismus, übernachten in familiär geführten Unterkünften, speisen landestypisches Essen www.frauenunterwegs.de Windeln
Wegwerfwindel oder Stoffwindel?Stoff als billigere LösungHoher Produktionsaufwand bzw. ReinigungsaufwandSchon erstaunlich, wie viel Müll bereits ein Baby verursacht! Windeln schulden in manchen Städten an einem Zehntel des Müllaufkommens. Kein Wunder, benötigt jeder Säugling täglich doch etwa fünf Stück, also im Laufe der Jahre insgesamt zwischen sechs- und achttausend. Doch der Abfall ist nicht die einzige Schattenseite dieser praktischen Erfindung, denn auch die Herstellung zehrt an der Umwelt. Sie benötigt viel Holz, Energie, Wasser und Chemikalien.
Stoffwindeln entlasten die Umwelt zwar nicht stärker, da ihre Reinigung Energie, Wasser und Waschpulver verbraucht, schonen dafür jedoch den elterlichen Geldbeutel. Während der ganzen Wickelzeit lassen sich durch sie einige hundert Euro sparen. Zudem lassen sie mehr Luft an den Hintern und beinhalten keine Chemikalien. Weitere Tipps rund um den Umweltschutz Stadt oder Land
Wo sollten Kinder aufwachsen?Landkind oder Stadtkind?Vorteile ländlicher oder städtischer WohnungenStadt oder Land? Diese Frage stellt sich vielen werdenden Eltern. Wo wachsen Kinder am besten auf?
Während moderne Kinder sich mit Computern und Fernsehern beschäftigen, lasen ihre Eltern in der Kindheit Bücher vom idyllischen Landleben. Wald, Feld und Wiese direkt vor der Tür, ein Riesengebiet zum Toben und Abenteuerspielen. Wie idyllisch gestaltete sich dieses Leben in der Vorstellung! Ist Landleben nicht das Paradies auf Erden?
Auf dem Land haben Kinder die Gelegenheit, auf eigene Faust draußen rumzutoben, während Stadtkinder bis zu einem gewissen Alter ständig beaufsichtigt werden müssen. Zwar fänden auch sie genügend Platz zum Spielen und Toben (den entdecken Kinder überall), aber mehrspurige Straßen oder Verbotsschilder setzen ihnen gefährliche Grenzen. Schlechte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel trübt die ländliche Idylle. Familien benötigen dort häufig zwei Autos, da sie zum einen ihren Arbeitsplatz erreichen müssen, zum anderen die Kinder zu Spielkameraden oder zur Schule fahren sollen. Städte erleichtern oft die Vereinbarung von Beruf und Familie. Gefahren
Risiken im HaushaltGefahrquellen (nicht nur) für KleinkinderVorbeugung durch Erste-Hilfe-Kurs und UmsichtEltern haben verständlicherweise größte Angst vor dem Tod ihres Kindes. Doch auch der Gedanke an eine schwere Verletzung oder gar Behinderung lässt sie schon schaudern. Deshalb achten Eltern darauf, dem Nachwuchs alles zu verbieten, was nur von Ferne nach Gefahr riecht.
Natürlich üben gerade verbotene Sachen einen besonderen Reiz aus. Eltern sollten Medikamente, kleine Batterien, in gewöhnliche Flaschen gefüllte Putz- oder Düngemittel, Alkohol und vieles mehr also verstecken, aber gut. Die Schachtel Zigaretten einfach auf den Küchenschrank zu legen, kann gefährlich werden, da das Kind sich zum Herankommen wackeliger Hilfsmittel bedient. Neben Eltern sollten auch Großeltern und anderer Betreuer (z.B. Babysitter) einen Erste-Hilfe-Kurs mitmachen. Den Erste-Hilfe-Kasten bringe man griffbereit an; Notrufnummern lassen sich z.B. im Telefon speichern. Je nach Staat schwanken sie natürlich, doch mit der 112 kommt man fast überall ans rechte Ziel. Im Ernstfall gilt übrigens vor allem: Ruhe bewahren. So schnell wie möglich sollte ein Krankenwagen bestellt werden, denn der benötigt circa zehn Minuten für die Anreise. www.kindersicherheit.de Verleugnung
Mein Kind interessiert mich nichAnerkennung durch die ElternFür den "Unfall" geradestehen - und sei´s nur der Ehre wegenGern unterbleibt die Verhütung im Eifer des Gefechts. Sei´s aus Vergesslichkeit, Absicht oder Ignoranz - der Spruch "wird schon nichts passieren" zielt leider oft ins Leere. Es passiert eben doch was, ein Kind wächst heran. Geschieht der "Unfall" zwei Ehepartnern oder Lebensgefährten, ist Freude angesagt. Leider entstehen viele Kinder jedoch in einer halben Stunde, die man später lieber vergessen hätte: bei einem One-Night-Stand, einem der regelmäßigen Treffen mit dem Geliebten etc. Unschön, dass es passiert ist. Doch sollte das Kind darunter leiden? Nicht nur Väter seien beschuldigt, sich aus der Verantwortung zu stehlen, denn dies tun auch viele Mütter. Ob man das Kind nun aussetzt oder jeden Kontakt verweigert, spielt keine Rolle. Es geht um die Ignoranz, mit der viele Eltern ihren Sprössling ansehen. Ich will ihn nicht, also muss ich ihn nicht haben. In Zeiten von Abtreibungen oder Kinderheimen leichte Sache. Freilich stellt ein Kind manchmal das ganze Leben auf den Kopf. Dennoch sprechen viele gute Gründe dafür, ein erstmal empfangenes Kind zur Welt zur bringen, und sei´s nur die Ehre. Man hatte seinen Spaß im Bett, für den man nun die Konsequenzen trägt. Da gilt es nicht, den Sprössling mit Unterhaltszahlungen abzuspeisen. Kinder haben, ebenso wie Erwachsene, ein Recht auf Anerkennung. Vor allem von ihren Eltern. Seite << 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 >>
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