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Hunde

Vierbeiner als Medizin

Kräftigung des Immunsystems

Geringeres Allergierisiko durch einen Hund im Haus

"Mama, ich wünsch mir einen Hund" - ein beliebter Satz, dem Eltern oft mit Ärger begegnen. Dabei haben Hunde viele Vorteile, so z.B. eine positive Wirkung aufs Immunsystem der Sprösslinge!

Hunde reduzieren das Allergierisiko um fünfzig Prozent, gemessen an IgE-Antikörpern. Diese steigern Asthma-, Heuschnupfen- und Neurodermitisrisiko. Ziehen Eltern das Kind gemeinsam mit einem Hund groß, so tauchen in seinem Blut weniger IgE-Antikörper auf als bei Gleichaltrigen ohne Vierbeiner, wobei natürlich das erste Lebensjahr von größter Bedeutung ist.
Entgegen der Vermutung hängt die Allergiegefährdung nicht mit Endotoxinen zusammen, ebenso wenig wie mit der Krankheitszahl und dem Wohnort (Stadt oder Land).

Katzen lassen das Risiko einer Asthma- oder Heuschnupfenerkrankung ums Vierfache in die Höhe schnellen, Meerschweinchen das auf Neurodermitis ums Dreifache.

 

Tiere auf der Reise

Wohin mit Hund oder Katze?

Tierhalter und Vierbeiner im Urlaub

Versorgung durch Bekannte, Pensionen oder Ehrenamtliche

Wer kein Tier hat, kann sich oft gar nicht vorstellen, mit welchen Problemen Tierhalter kämpfen. Man nehme nur das Beispiel Urlaub. Kommt der Liebling mit, oder bleibt er im Heimatland - und wenn letzteres, bei wem?

Hunden schadet die Reise meist nicht, denn da sie bei ihren Bezugspersonen sind, gewöhnen sie sich rasch ein. Gerade Jagd- und Hütehunde hatten ja früher die Aufgabe, mit ihrem Herrchen auf Achse zu sein. Man mache sich jedoch Gedanken über das Klima bzw. mögliche Krankheiten. Außerdem: Nimmt das Hotel Tiere überhaupt auf?
Bei Katzen bereitet die Mitnahme ebenfalls wenige Probleme. Hamster oder Meerschweinchen hingegen bleiben besser zu Hause, ebenso wie kleinere Vögel, die auf eine Reise gern mit Durchfall oder Kreislaufproblemen reagieren.

Der Koffer fürs Tier enthält ausreichend Fertigfutter, Decke, Pflegedinge, Handtuch, Heimtierausweis, Leine, Halsband, Reiseapotheke … Zudem Vertrautes wie Spielzeug, Futter- und Trinknapf.
Rechtzeitig erkundige man sich über Einreisebestimmungen und Formalitäten.

Während der Fahrt achte man darauf, dass diese für den Hund nicht zum Stress wird. Bei der Autofahrt sichere man ihn durch eine Transportbox oder Gurte. Zudem lege man genügend Pausen ein. Möchte man mit dem Zug ins Feriengebiet reisen, übe man mit dem Hund zuvor Zugfahren. Im Flugzeug freilich hat er sich oft mit einem Platz im Frachtraum zu begnügen.

Bleibt das Tier zurück, bitte man bestenfalls einen Bekannten um Versorgung, der dem Tier vertraut ist. Ansonsten bietet sich eine Tierpension an, zumindest wenn der Liebling dort artgerecht umsorgt wird. Man lasse sich herumführen und erkundige sich nach dem Sachkundenachweis (Tierschutzgesetz, Paragraph 11). Fragt die Tierpension nach Impfungen?
Alternativ bietet sich auch die Aktion "Nimmst du mein Tier, nehm ich dein Tier" (Tel: 0228 604 96 27, zwischen Mai und September) an. Tierschutzvereine und ehrenamtliche Privatpersonen kümmern sich für eine bestimmte Zeit um fremde Tiere. Wer also mal für etliche Tage einen Hund haben möchte, erkundige sich dort.

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Vaterverbot

Kein Kontakt zum eigenen Kind

Umgangsverbot für leibliche Väter?

Die leibliche Tochter sehen dürfen

Viele Frauen beklagen sich über Männer, die ihre Kinder nicht sehen möchten. Männer dagegen beklagen sich oft über Frauen, die ihnen den Kontakt zum Kind verwehren. Diesen Fall behandelte z.B. der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg).

Ein Kölner begann eine Beziehung zu einer Verheirateten, die von ihrem Gatten getrennt lebte. Die Frau gebar eine Tochter, deren Vater eindeutig der Kölner ist. Er pflegte ungefähr zwei Tage wöchentlich Kontakt zu der Kleinen, bis wieder der Ehepartner zur Frau zog. Sie untersagte ihm daraufhin den Umgang mit der Dreijährigen.

Der empörte Vater zog vor Gericht, fand jedoch keine Anerkennung. Die Richter wollten der Tochter Gelegenheit geben, sich innerhalb der Familie eine Identität zu bilden, weshalb der Vater sie nicht einmal bei einer zufälligen Begegnung in der Stadt ansprechen durfte. Tatsächlich vergaß die Tochter ihren leiblichen Vater.
Der wiederum wandte sich an das Bundesverfassungsgericht, das den Fall sieben Jahre lang nicht behandelte. Erst als er sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte über die Tatenlosigkeit beschwerte, nahmen sich die Deutschen des Falls an. Sie urteilten, dass ihm ein Kontaktrecht zustände, sofern dies dem Kindeswohl nütze. Doch die Tochter wollte ihn nicht sehen.

Immerhin, der Vater bekam zehntausend Euro Ausgabenentschädigung zugesprochen, da die deutschen Richter den Fall so in die Länge gezogen hatten.

 

Zeitprobleme

Zwischen Beruf und Familie

Männer als Ernährer

Wunsch nach mehr Zeit für die Angehörigen

Wer ein Kind zeugt, möchte es auch gern aufwachsen sehen. Doch beginnen Männer nach der Elternzeit wieder zu arbeiten, macht das Berufsleben ihnen rasch einen Strich durch die Rechnung. Die Wirtschaft verlangt längere Arbeitszeiten, Flexibilität und immerwährende Bereitschaft, schließlich möchten Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz ja behalten. Viele leisten Überstunden oder nehmen Akten mit nach Hause, weil es der Betrieb eben verlangt (auch ohne vertragliche Abmachung). Wo aber bleibt da Zeit für die Familie?

Neun Zehntel der Frauen und Männer möchte die Arbeit bei Bedarf zu Hause erledigen, doch nur 36 Prozent der Firmen ermöglichen dies. Bei ihnen geht es um Leistung, nicht um Anwesenheit. Hingegen klagen 46 Prozent darüber, dass häufige Anwesenheit am Arbeitsplatz für ihre Karriere entscheidend ist.

Möchte mann seine Arbeitszeit familienfreundlich gestalten, so reagiert der Chef häufig mit Unverständnis, denn noch immer halten viele einen Mann erst dann für einen "echten Mann", wenn er vierzig Stunden wöchentlich schuftet. Doch wie sollen sie da dem gesellschaftlichen Verlagen nachkommen, ihren Kindern mehr Aufmerksamkeit zu widmen?
Ein Drittel ist der Ansicht, der eigene Betrieb unterstütze Väter bei der Erfüllung familiärer Pflichten. Nur dreizehn Prozent meinen, Unternehmen rechneten bei Männern ebenso wie bei Frauen mit Berufspausen wegen der Familie.
Gerade mit Kleinkindern oder Pflegebedürftigen im Haus, möchten Männer weniger arbeiten. Dennoch bleibt es notgedrungen oft bei traditioneller Rollenverteilung, bei der mann rund um die Uhr arbeitet, während frau das Haus hütet.

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Bettnässer

Enuresis durch Reifeverzögerung

Geduld und Motivation

Bettnässen im Alter über fünf Jahren

Machen Kleinkinder nachts ins Bett, sorgt dies für keine große Aufregung, denn in dem Alter gehört das ja dazu. Nässen sich jedoch Schulkinder nachts noch ein, reagieren Eltern häufig mit Bestürzung und Ärger. Wieso kann das Kind seinen Harndrang nachts nicht kontrollieren, während tagsüber doch alles problemlos klappt? Haben wir bei der Erziehung versagt? Hat das Kind psychische Probleme?

Experten beruhigen: Weder Erziehung noch Psyche wirken sich auf Bettnässen aus. Doch Totschweigen ist natürlich keine Lösung. Im Gegenteil, ohne Hilfe steigert sich die Lage oft zur Verzweiflung: Eltern klagen über täglich nasse Bettwäsche, beschuldigen das Kind, das den Eltern zur Last fällt, ohne etwas dagegen tun zu können, und sich daraufhin natürlich böse und dumm fühlt. Meist bekommen Kinder erst dann psychische Probleme, denn Enuresis hängt weder mit Erziehung noch Psyche zusammen.

Als "Enuresis" gilt unwillkürlicher Harngang (nur nachts), der sich von der Geburt ins Alter von über fünf Jahren hinauszieht. Über 600 000 Kinder im Alter über fünf Jahre leiden darunter: fünfzehn Prozent der Fünf- bis Sechsjährigen, zehn Prozent der Siebenjährigen, ein bis zwei Prozent der Jugendlichen. Mädchen leiden nur halb so oft an Enuresis wie Jungs.

Die Fähigkeit zur Kontrolle des Harndrangs entwickelt sich zwischen zweieinhalb und drei Jahren. Mangelt sie Fünfjährigen oder noch Älteren, so mag dies organische Ursache haben.
Drei Viertel der Betroffenen leiden einfach an einer harmlosen Reifeverzögerung. Ihnen fehlt z.B. eine altersgemäßes Fassungsvermögen der Blase, eine ausreichende Kontrolle der Blase oder eine genügende Menge des Antidiuretischen Hormons (ADH).
Zu den gravierenden Ursachen gehören schlecht geheilte Harnwegsinfekte, Wasserdiabetes oder Fehlbildungen.

Die Reifeverzögerung verschwindet natürlich nicht von heute auf morgen. Hier ist Geduld gefragt; Eltern sei zudem Motivation angeraten.
Über Windeln streiten sich die Gemüter. Manch einer hält sie für sinnvoll, um Eltern das tägliche Waschen zu ersparen. Sie fördern Bettnässen nicht. Bleibt die Windel trocken, feiere man dies ausgiebig. Andere hingegen sehen das Kind dadurch zum Baby degradiert; zudem benehme sie ihm das Gefühl des Nässereizes.

www.enuresis-akademie.de

 

Motivation

Problematischer Schulalltag

Konsum als einziger Lebenssinn?

Kaum Beziehungen zu Lehrern, Eltern, Freunden

Während Schüler sich über ihre Lehrer beklagen, murren die über die Schüler. Sie seien zu unmotiviert, undiszipliniert, unfreudig bei der Sache, gelangweilt, uninteressiert, unkooperativ, unverständlich … Gern wird dabei der Ruf nach mehr Disziplin laut. Tatsächlich ist es Knochenarbeit, einer Gruppe Jugendlicher Unterricht zu erteilen, wenn diese mit allem beschäftigt ist, nur nicht mit dem Lernstoff.

Doch mangelnde Disziplin ist nur das Symptom einer tiefer liegenden Störung. Es fehlt an guter Pädagogik, die das quasi ganz nebenbei zurechtböge. Statt sich über das Fehlverhalten Jugendlicher zu äußern, sollten Erwachsene versuchen, sie zu motivieren. Zuwendung, Interesse und Beachtung sind die Schlüsselwörter, mit denen sich Lernende für ein Thema begeistern können.
Kinder verlangen danach, als Person wahrgenommen zu werden, verlangen Auseinandersetzung mit ihren Sonnen- und Schattenseiten. Leider fehlen ihnen oft Beziehungen, nicht nur zu Lehrern sondern bereits zu Eltern, Verwandten, Freunden. Häufig stehen sie allein im Leben, mit Fernseher und Computer zur Ablenkung. Sie wachsen in einer Welt auf, in der außer Verdienen, Ausgeben und Konsumieren kaum Werte existieren.
Doch Minderjährige suchen einen Sinn im Leben, eine Aufgabe. Sie möchten erfahren, gebraucht zu werden, wichtig zu sein, sich nützlich machen zu können. Hierzu eigenen sich künstlerische oder soziale Projekte, die über das übliche schulische Bücherwissen hinausreichen.
Natürlich sei damit nicht gesagt, den Jugendlichen völlig freie Hand zu lassen. Neben Zuwendung benötigen sie auch Leitung, möchten ihre Ziele erfahren. Die Balance zeigt sich eben in einer guten Pädagogik, die heute jedoch leider kaum noch eine Rolle spielt.

Wer als Lehrer nur eine Wochenstunde in einer Klasse mit 32 Schülern gibt, kann natürlich kaum persönliche Bindungen aufbauen. Hier steht zunächst eine Minderung der Schülerzahl an, doch können Lehrer auch durch ihren Auftritt viel bewirken. Sie sollten authentisch wirken, ihren Charakter zeigen. Kinder wollen doch sehen, wofür eine Person einsteht, sei es der Pädagoge oder der Vater!
Leider erfahren angehende Lehrer während des Studiums kaum, wie sie mit einer Klasse am besten umgehen, und auch Eltern fühlen sich oft überfordert in ihrem "Beruf". Hier hilft eine bessere Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen und Eltern. Eine solide Erziehungsausbildung der Lehrer ist darüber hinaus schon deshalb wichtig, da diese verstärkt die Erziehung übernehmen - sei es, weil die Eltern es nicht schaffen oder weil die Kinder den ganzen Tag in der Schule verbringen.

"Lob der Schule", von Joachim Bauer
Hier bestellen

 

Einschulung

Mit fünf, sechs oder sieben in die Schule?

Termin zum Schulbeginn

Entscheidung für Eltern: Wann ist der erste Schultag für mein Kind?

Nicht immer sind sich Eltern über den idealen Einschultermin für ihre Kinder einig, besonders wenn diese erst zu Ende des Sommers Geburtstag haben. Soll der Kleine seine Schulkarriere lieber dieses Jahr mit seinem besten Freund beginnen, oder braucht er noch ein Jahr zu Hause?

Zurzeit entscheiden sich Eltern offenbar lieber für eine frühe Einschulung. Je nach Kind mag dies durchaus angebracht sein, denn das Alter ist kein verlässlicher Faktor. Manche Fünfjährige ist weiter als ihr siebenjähriger Bruder. Mädchen sind früher reif als Jungs; Kinder mit älteren Geschwistern haben oft ebenfalls einen Vorsprung.

Entscheidungshilfe gibt´s von Seiten der Erzieher. Außerhalb der Familie benehmen Kinder sich oft anders, worüber Kindergartenbetreuer Aufschluss geben können.
Weitere Anhaltspunkte: Kann sich das Kind über einen längeren Zeitraum konzentrieren? Vermag es Größen und Formen zu unterscheiden? Klappt der Umgang mit Schere und Stift? Stimmen die psychischen Erfordernisse, so z.B. Einfindungsvermögen in einer Gruppe?

 

Empfindungen

Das Schönste am Elternsein

Arbeitsteilung von Mutter und Vater

Hohe Lebenshaltungskosten in Deutschland

Was beschäftigt deutsche Familien? Mit welchen Problemen kämpfen sie? Hier eine kleine Studie:

Sechzig Prozent der Eltern finden es am Leben mit Nachwuchs am schönsten, dessen Entwicklung zu sehen. Zudem werden sie geliebt, gebraucht und entwickeln sich weiter.
Zwar freuen sich Eltern darüber, dass sich die Öffentlichkeit mit ihren Wünschen auseinandersetzt, doch geraten sie durch Berichte über Kindsmorde oder Missbrauch schnell in ein schlechtes Licht. Statt ihnen Anerkennung für ihre tägliche Leistung zu bringen, halten viele sie für überfordert.

35 Prozent der Eltern gaben an, das Leben mit Kindern sei in der Bundesrepublik schwer. Hauptgrund sind die Finanzen, denn der Alltag verschlingt hohe Summen, ohne dass die Regierung für Erleichterung sorgt. Etwas mehr als fünfzig Prozent der Eltern sieht Nachwuchs als Armutsrisiko.

In 29 Prozent der Familien gehen Mann und Frau einem Broterwerb nach und kümmern sich in gleichem Anteil um die Sprösslinge. In Westdeutschland trifft dieses Modell nur zu 27 Prozent zu, in Ostdeutschland zu vierzig Prozent. Dies wünschen sich jedoch bundesweit 62 Prozent der Eltern.

62 Prozent der Männer zeigen sich mit ihrer familiären Arbeitsteilung sehr zufrieden, wie auch 43 Prozent der Frauen. Letztere möchten zu 44 Prozent gern länger arbeiten, doch ist es ihnen aufgrund der Betreuungslage nicht möglich. Väter hingegen wünschen sich zu sechzig Prozent mehr Zeit für ihren Nachwuchs, was den Arbeitgeber (besonders bei Niedrigverdienern) jedoch kalt lässt.

 

BRD - Frankreich

Kinderkriegen ja oder nein?

Eltern und Kinderlose

Vergleich zwischen Deutschland und la belle France

Die meisten Franzosen, ob kinderlos oder mit Kindern, definieren ihren Lebenssinn über Kinder. In Deutschland tun dies zwar auch 74 Prozent der Eltern, doch nur 27 der Bürger ohne Kinder. Daran zeigt sich deutlich, dass Kinderlosigkeit in Frankreich nur eine Lebensphase in Deutschland aber eine Lebensform ist.

Mehr als zwei Kinder finden sechzehn Prozent der Deutschen und 35 Prozent der Franzosen "ideal".
Vier Fünftel der Franzosen empfinden ihr Heimatland als kinderfreundlich; bei ihren Nachbarn trifft dies nur auf ein Viertel zu.
Eltern beider Nationen fühlen sich dank ihren Kindern glücklich.

Etwa fünfzig Prozent der deutschen Kinderlosen glaubt, Kinder erschwerten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zwei Drittel der Franzosen bestreiten dies. Sie erwarten durch Kinder zudem keine Schmälerung des Geldbeutels, wohingegen die meisten Deutschen davon ausgehen.
Doch ein Hoffnungsschimmer zeigt sich am Horizont: In Deutschland verweigern nur 26 Prozent der Kinderlosen auch für die Zukunft Kinder (in Frankreich: dreizehn Prozent). Vielleicht sind die Kleinen ja doch nicht so schrecklich?

 

Partnerwahl

Kriterien zum Wiedersehen

Prüfung auf Vater-Tauglichkeit

Auswahl eines Lebensgefährten - Unterschiede zwischen Mann und Frau

Frauen und Männer gehen anders auf Jagd, das sieht man schon beim Flirtverhalten. Das zarte Geschlecht stellt höhere Ansprüche an ihren Gesprächspartner, zumindest wenn sie ihn noch mal sehen möchte. Frauen kennen ihre Qualitäten besser, so dass sie sich dazu den passenden Partner ausgucken.

Forscher untersuchten das Verhalten von Männern und Frauen bei einem "Speed-Dating". Dort sitzen sich Mann und Frau nur ein paar Minuten gegenüber, nach denen sie entscheiden, ob sie den Gesprächspartner noch einmal treffen möchten.
Vor dem Speed-Dating wurden die Testpersonen nach ihren Vorlieben und Kriterien bezüglich eines Lebenspartners befragt. Von denen wichen jedoch besonders Männer bei der tatsächlichen Auswahl ab. Sie wollten die Hälfte ihrer Gesprächspartnerinnen wieder sehen, wobei sie sich einfach die schönsten rauspickten. Frauen wünschten nur bei einem Drittel der Männer ein zweites Treffen. Sie bildeten sich in den paar Minuten ein recht genaues Bild des Gegenübers, wie auch seiner Vater-Tauglichkeit.

Weiteres Kriterium der Partnerwahl ist übrigens das Aussehen. Männer suchen sich häufig eine Partnerin, deren unterer Gesichtsbereich dem ihrer Mutter ähnelt. Bei Frauen spielt es eine Rolle, ob der zentrale Gesichtsbereich dem des Vaters ähnlich sieht. Dies fanden Forscher der Universität Pécs (Ungarn) heraus, die zur Studie vierzehn Gesichtsbereiche ausmaßen.

 
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