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Seite << 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 >> Au Pair Johannesburg
Aupair-Information JohannesburgAbenteuer SüdafrikaAllgemeinesDie 1886 gegründete Stadt Johannesbrug oder Jo´burg, wie die Einheimischen gerne sagen, ist Hauptstadt der Provinz Gauteng und mit 3.225.608 Einwohnern die größte Stadt in Südafrika. SehenswürdigkeitenGanz oben auf der Liste steht der Nelson Mandela Square in Sandton. Hier befindet sich eine riesige Statue von Nelson Mandela, dem führenden Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und erstem schwarzen Präsident des Landes. Um den Platz herum liegen viele kleine Restaurants, die zum Wohlfühlen und Verwöhnen einladen. FreizeitJohannesburg ist eine Stadt, in der einem wirklich nicht langweilig werden kann, denn es gibt immer und überall etwas zu erleben. Gold Reef City, ein riesiger Freizeitpark mit einer Mine, ist nicht nur bei Touristen sehr beliebt. Der Zoo ist auf jeden Fall einen Besuch wert, da nicht nur viele verschiedene Tiere zu sehen sind, sondern auch das Gelände an sich sehr schön aufgemacht ist. NachtlebenFür Tanzfreudige sind die Discos Casablanca und Manhattan zu empfehlen; hier wird gute Musik gespielt, sie sind immer gut besucht und auch donnerstags geöffnet. Wer sich dagegen einfach gerne mit Freunden treffen möchte, ist im News Café an der richtigen Adresse, um abends gemütlich zusammen zu sitzen und die neuesten Cocktails zu probieren. Den besten Kaffee gibt es im Mugg&Bean. LebenSüdafrika ist eine völlig andere Welt, gerade, wenn man aus Europa kommt und einen gewissen Lebensstandard gewohnt ist. Man lernt die alltäglichen Dinge mehr zu schätzen, denn die sind hier Mangelware. Arm und Reich leben hier nebeneinander, und man wird leider an jeder Straßenecke damit konfrontiert, da an allen Ampeln Bettler stehen, die ans Autofenster klopfen und um Geld bitten. Was noch auffällt: arbeitswütig sind die meisten Südafrikaner nicht gerade. Wer aus der Hektik einer europäischen Großstadt kommt, wird schnell merken, dass hier alles ruhiger und langsamer abläuft. Da versucht wird, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schaffen, gibt es Parkguides, die die Einkäufe zum Auto tragen, Tankwarte, die das Auto volltanken und waschen, Maids, die das Haus putzen und extra Maids (oder Aupairs), die sich um die Kinder kümmern. KopftuchverbotVerbot religiöser KleidungBeamtinnen mit Kopftuch im Dienst?Auffällige Glaubenszeichen bei BeamtenBeamtinnen und Lehrerinnen in Hessen haben während ihrer Dienstzeit auf religiöse Kleidung zu verzichten, so das Urteil des Staatsgerichtshofes in Wiesbaden. Damit wehrten sechs von elf Richtern die Klage Ute Sacksofskys, einer hessischen Landesanwältin, ab. Beim Gerichtsstreit ging es nicht um konkrete Fälle sondern um eine prinzipielle Klärung.
Seit einigen Jahren geistert die Debatte über Kopftuchverbot oder -erlaubnis durch die Bundesrepublik. 2003 entschied das Bundesverfassungsgericht, ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen sei grundsätzlich zulässig, verlangte jedoch ein entsprechendes Gesetz.
Die Landesanwältin empfand die Formulierung, bei der Bewertung religiöser Kleidung sei der "christlich und humanistisch geprägten abendländischen Tradition des Landes Hessen angemessen Rechnung zu tragen" als Bevorzugung des Christentums. Der Staatsgerichtshof widerlegte dies, indem damit nur christliche Werte gemeint seien. In konkreten Fällen könnten natürlich nicht nur islamische Zeichen verboten werden sondern auch christliche, so z.B. auffällige Kreuze. Berlin und Hessen sind die einzigen Bundesländer, die ihren Beamten religiöse Kleidung untersagen. Manche erlauben sie, andere verbieten sie nur Lehrern, wie z.B. Baden-Württemberg. Dort klagte vor kurzem eine Lehrerin, dass sie das Tragen eines Kopftuches zu unterlassen habe, während an einer anderen Schule Nonnen in ihrer üblichen Tracht unterrichteten. Noch urteilte der Verwaltungsgerichtshof Mannheim nicht. KindstötungenUrsachen von KindsmordenGefühlte Häufung der KindsermordungenTötungen von MinderjährigenEs klingt unfassbar grausam, doch bringen manche Eltern tatsächlich ihr Kind um. Verstärkt berichten Medien über Kinderleichen, über schauerliche Morde, über Vernachlässigung und Misshandlungen Dabei glaubt man, die Zahl der Kindsmorde steige, doch ging sie vielmehr seit den Fünfzigern um zwei Drittel zurück. Augenblicklich findet man ungefähr zwanzig bis vierzig ermordete Kinder pro Jahr, doch ist die Dunkelziffer natürlich höher. Verheimlichte eine Frau z.B. ihre Schwangerschaft, so fällt niemandem das Fehlen des Neugeborenen auf. Bei Morden an Kindern spielen die unterschiedlichsten Motive eine Rolle. Wer seine Schwangerschaft verheimlichte, tötet das Neugeborene manchmal rasch nach der Geburt, so z.B. aus Furcht. Fehlende Finanzen tragen manchmal dazu bei, ebenso Vernachlässigung und Misshandlung. Natürlich geschehen Morde auch aufgrund psychischer Erkrankungen. Eine Depression im Wochenbett ist ebenfalls Handlungsgrund, wenn frau sich der Lage nicht gewachsen fühlt und den Alltag nicht zu bewältigen glaubt. In manchen Fällen möchte man durch den Mord Rache nehmen oder jemanden strafen, z.B. den (Ex-)Partner. Mehr zur Vorbeugung von Kindesmisshandlung - durch Projekte oder durch medizinische Vorsorgeuntersuchungen FrühförderungSaunabesuche im KindergartenMehrsprachige Erziehung in der KinderkrippeFrühkindliche Förderung zur Vorbereitung aufs BerufslebenDer Trend geht eindeutig zur Frühförderung, denn wer seinem Kind bestmögliche Karrierechancen mitgeben möchte, beginne damit bereits im Krabbelalter. Mehrsprachige Erziehung, Berieselung mit klassischer Musik, Kreativitätsübungen
Was in Amerika üblich ist, sah man in Deutschland lange Zeit als überflüssig an. So ließen Kitas ihre Zöglinge lieber spielen, statt ein Bildungsprogramm aufzustellen. Dabei entdecken Eltern nun, wie wichtig es ist, bereits kleinste Kinder ernst zu nehmen und sie gewissenhaft zu fördern.
Mehrsprachigkeit ist dabei natürlich groß gefragt, denn in unserer globalisierenden Welt erweisen sich Sprachen stets als hilfreich. Wer nur mit einer Sprache aufwuchs, gerät quasi schon ins Hintertreffen. Je besser man mindestens zwei spricht, desto vorteilhafter, und da man erwiesenermaßen im Kindesalter besonders gut lernen kann, nutze man doch diese Möglichkeit.
Doch wie so oft findet auch hier eine Selektion statt. Mal abgesehen davon, dass sich arme Eltern gar keine Kindertagesstätte leisten können - selbst halbwegs Betuchte werden vor den Preisen für intensive Frühförderung und lange Betreuungszeiten zurückschrecken, denn ein Tausender im Monat ist schon mal drin. In Städten, die Kitas bezuschussen, fallen die Preise vermutlich moderater aus.
Einige Eltern zahlen die Gebühren aus der Portokasse, andere kratzen schluckend ihr Erspartes zusammen - beide in der Gewissheit, das Beste für ihr Kind zu tun. Wer jetzt verzweifelt, weil er seinem Kind keine Frühförderung mit auf den Weg geben kann, der bedenke, dass deren Folgen noch nicht untersucht wurden. In der Theorie mag sie vorteilhaft klingen, doch ob es Kindern tatsächlich gut bekommt, wenn man ihnen die Zeit raubt, Kind zu sein? Wenn man seinen Kopf bereits in frühster Kindheit mit Wissen voll stopft, bevor es mit der Bildung seines Charakters beginnen kann?
Es scheint, als wollten Eltern mit dieser frühkindlichen Förderung (oder sollte man sagen: Forderung?) das nachholen, was ihnen selbst abgeht. Doch wann erlebte man schon einmal, dass es den Kindern gefällt, wenn Eltern ihre eigenen Wünsche auf den Sprössling projizieren? Man denke nur an den Vater, der keine Zeit zum Studieren hatte, sondern gleich nach der Schule in die Arbeitswelt einstieg, um seine Familie zu ernähren. Sein Sohn soll es natürlich besser haben, soll studieren, am besten Jura, das Wunschfach des Vaters
Jeder weiß, dass dies für Familienstreit sorgen wird, da der Sohn vermutlich gar nicht studieren möchte, sondern lieber eine Lehre beginnen. JugendstrafrechtStrafe für kriminelle JugendlicheEntstehung von GewaltSchärferer Umgang mit jugendlichen Verbrechern
Viele sind schon lange der Meinung, ein schärferes Jugendstrafrecht gehöre her. Man bestrafe Verbrecher bereits in jungen Jahren schwer, um ihnen die kriminelle Lust auszutreiben. Dies mag aus einer Sicht richtig sein, doch Kritiker halten ganz richtig dagegen, dass es Strafandrohungen noch selten gelang, Kriminalität im Zaum zu halten.
Es ist bekannt, dass Kriminalität vor allem in armen, bildungsfernen Gesellschaftsschichten zu Hause ist. Dies erklärt auch den hohen Anteil der Ausländerkriminalität, denn Migranten finden sich häufig in "unteren" Gesellschaftsschichten. Den Jugendlichen mangelt es an ordentlicher Erziehung, an Zukunftsperspektiven, an Anerkennung, an Bildung. Häufig werden sie missachtet, wachsen in einem Gewaltmilieu auf. Verwundert es da, wenn sie sich ihrer Umwelt gegenüber ebenso verhalten? Kann man einem Jugendlichen das zum Vorwurf machen, was andere (der Staat nicht ausgenommen) an ihm vermasselten? Sicher, sie sind alt genug, um die Konsequenzen ihrer Taten zu tragen. Doch dazu benötigen sie als Grundlage zunächst eine gute Erziehung. Ist es nicht Aufgabe der Regierung, ihnen diese zu garantieren? "Jugendliche sind unsere Zukunft", heißt es immer so schön. Tolle Zukunft, die man hinter Gittern sperrt
Wer sich ein wenig über dieses Thema schlau machen möchte, findet auf den folgenden Seiten einen Überblick über das Jugendstrafrecht europäischer Länder: FrankreichFrankreich: Strafrecht für JugendlicheGewalt gegen GewaltDie nächste Generation Verbrecher?Wie Großbritannien, so sucht auch Frankreich sein Problem gewalttätiger Jugendlicher - besonders in den Vorstädten - mit Härte zu bekämpfen. In den letzten fünf Jahren verschärfte die Regierung das Jugendstrafrecht zusehends. Mittlerweile verurteilen Richter über-sechzehnjährige Rückfällige nach dem Erwachsenenrecht. Wiederholungstäter landen im Knast. Die Strafmündigkeit beginnt im Alter von zehn Jahren; Dreizehnjährigen droht bereits Gefängnis. Wie erwiesen erfüllen schwere Strafen ihren Zweck jedoch nicht, sondern bescheren dem Staat nur volle Gefängnisse. Gewalt lässt sich eben nicht mit Gewalt bekämpfen. Doch in der Bevölkerung finden die Reformen Anklang, da viele vor den brutalen Gewalttätern in den Vorstädten bangen. Bleibt bloß zu fragen, ob Wegsperren tatsächlich eine langfristige Lösung ist, oder ob sich la Belle France damit nicht die Kriminellen von morgen heranzüchtet Wer sich über das Jugendstrafrecht schlau machen möchte, findet hier mehr zum Vorgehen anderer Staaten. RusslandJugendbestrafung in RusslandErziehung durch VerbrecherStrafkolonien für JugendlicheDas russische Jugendstrafrecht besteht nur auf dem Papier. Meist erfahren Heranwachsende dieselbe Behandlung wie Erwachsene, wobei von Erziehung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft keine Rede ist. Ladendiebstahl mittlerer Schwere bringt Jugendliche in eine Strafkolonie. Die Strafmündigkeit beginnt mit sechzehn, doch stehen bei großen Vergehen (Mord, Verbrechen aus rassistischen oder nationalistischen Gründen
) auch Vierzehnjährige vor dem Richter.
Wen wundert´s, dass sich Russland damit eine neue Generation Krimineller heranzüchtet? Nimmt man dazu noch die sinkende Altersgrenze von Straffälligen, die wachsende Schwere von Verbrechen und die sinkende Hemmschwelle, so erwartet das Land eine üble Zukunft. Wer sich über das Jugendstrafrecht schlau machen möchte, findet hier mehr zum Vorgehen anderer Staaten. DeutschlandVerschärfte Jugendstrafen?Böse Folgen eines härteren JugendstrafrechtsBerücksichtigung der PraxisDeutsche Jugendkriminalität scheint sich zu häufen, zumindest wenn man den Medien traut. Experten vermuten, dass schlicht die Meldung der Verbrechen zunimmt, eine erfreuliche Entwicklung. Dennoch ist Vater Staat natürlich um eine Lösung des Problems bemüht. Die CDU fordert größere Strafen: Abschiebung straffälliger Ausländer bereits bei einem Gefängnisaufenthalt von einem Jahr (bisher drei), Erhöhung der Höchststrafe schwer krimineller Jugendlicher auf fünfzehn Jahre (bisher zehn), Erziehungscamps, Warnschussarrest.
Man darf annehmen, dass künftige Reformen wie üblich ihr Ziel verfehlen. So raten gerade Praktiker, die täglich mit straffälligen Jugendlichen arbeiten, von einem verschärften Strafrecht ab. Man glaubt zwar, mehr Strenge sorge für Abschreckung und somit für eine Unterlassung von Straftaten, doch ist dies eine Illusion. Finden Morde, Diebstähle und andere Verbrechen nicht auch in Ländern mit der Todesstrafe statt?
Beim Warnschussarrest hakt es ebenfalls. Dieser ist bereits üblich, doch fehlt es hier an der pädagogischen Angemessenheit. Meist vergehen vier bis sechs Monate zwischen Verurteilung und Strafantritt, was ein direktes Erleben der Konsequenzen zunichte macht. Eine rasche Verurteilung wäre hier viel angebrachter als eine Ausweitung des Warnschussarrestes, denn mehr Verurteilte sorgen für noch längere Wartezeiten.
Häufig haben Richter mit unreifen Persönlichkeiten zu tun. Erwecken sie auch den Anschein, niemals "normal" zu werden, so entwickeln sie sich letztlich doch zu einem vollwertigen Mitglied unserer Gesellschaft und leben im Erwachsenenalter so normal und rechtschaffen wie jeder von uns. Wer sich über das Jugendstrafrecht schlau machen möchte, findet hier mehr zum Vorgehen anderer Staaten. GroßbritannienBritische JugendstrafenVerurteilung jugendlicher VerbrecherHärte zur Bekämpfung von GewaltWährend man in Dänemark noch über eine Senkung der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre diskutiert, ziehen Briten bereits Zehnjährige vor Gericht. Strenge ist angesagt, um jungen Gewalttätern den Riegel vorzuschieben. Dabei wetteifern beide große Parteien um die strengste Politik, wobei Ursachenbekämpfung natürlich untergeht. Richter haben einen Kasten von Maßnahmen zur Wiedereingliederung der Straffälligen in die Gesellschaft, so z.B. Kurse, Gemeindearbeit Hinter Gittern landen die aufmüpfigen Sprösslinge für vier Monate bis zwei Jahre. In Großbritannien stecken pro Einwohnerkopf zwölf Mal so viele Minderjährige im Knast als in Spanien, sechs Mal so viel wie in Frankreich. Wer sich über das Jugendstrafrecht schlau machen möchte, findet hier mehr zum Vorgehen anderer Staaten. Schweiz
Erziehung statt GefängnisKriminelle JugendlicheSchweizer Strafrecht - Diebe hinter GitternSeit kurzem hat in der Schweiz ein neues Jugendstrafrecht Gültigkeit, das dem der Erwachsenen stärker ähnelt. So drohen Sechzehn- bis Achtzehnjährigen nicht mehr bloß ein Jahr Gefängnis sondern gleich vier. Dabei sperren Richter nicht mehr nur Gewalttätige weg sondern auch Serientäter-Diebe.
In erster Linie suchen die Schweizer ihre "bösen" Jugendlichen jedoch zu therapieren statt sie einzuschließen, weshalb Knast nur in Frage kommt, wenn der Sprössling auf Erziehung nicht mehr reagiert. So landen jugendliche Straftäter in Erziehungsheimen, in Gemeinschaft von neun bis 39 anderen. Wer sich über das Jugendstrafrecht schlau machen möchte, findet hier mehr zum Vorgehen anderer Staaten. Seite << 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 >>
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