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Seite << 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 >> Sant Pere
Sant Pere Pescador im Alt EmpordàSan Pedro - ein katalonisches Dörfchen am MeerAllgemeinesDas knapp 2000 Einwohner zählende Touristenörtchen Sant Pere Pescador (cat. Petrus der Fischer) in der katalonischen Provinz Gerona umfasst drei Wohngebiete: Sant Pere Pescador, der Hauptteil des Ortes mit allen Geschäften, sowie Bon Relax und Mas Sopes, die direkt am Strand gelegen sind. Der Fluss Fluvia trennt die Stadtteile voneinander und prägt die sumpfige, dem Meer nahe Landschaft. SehenswürdigkeitenIm Sommer ist die ganze Region rund um St. Pere Pescador von Touristen bevölkert. Die größte Sehenswürdigkeit ist wohl der Strand und die umliegende sehr schöne Landschaft im Naturpark Aiguamolls. UmgebungCadaques:
Ein kleiner Fischerort ganz im Norden von Katalonien, in dem sich auch das Haus von Dalí befindet. BesonderheitenHier ist man in Katalonien; die Katalonier verstehen sich selber als unabhängig von Spanien und sprechen eine eigene Sprache. Katalonisch wird in den regionalen Sprachschulen speziell gefördert. Au Pair Briancon
Au Pair-Information BriançonLa vie en Briançon d´étéAllgemeinesBriançon ist eine kleine Touristenstadt im Süden Frankreichs. Obwohl es nur ein relativ kleiner Ort ist, gibt es hier dennoch ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Aktivitäten. Doch zunächst sollte man eins wissen: Da es sich bei dieser Stadt um einen Touristenort handelt, lässt sich das Leben hier in zwei Saisons einteilen, die Sommer- und die Wintersaison, und natürlich die Off-season, während der aber mehr oder weniger alles off zu sein scheint. SommersaisonBriançon liegt in den Alpen (Hautes-Alpes) und ist daher ein bekanntes Ski-Gebiet, doch auch im Sommer lässt es sich hier aushalten. Die großen Sommerferien sorgen dafür, dass sich hier viele Au Pairs und Saisonarbeiter (für Bars, Hotels etc.) einfinden, mit denen man, dank der mäßigen Größe der Stadt, schnell Kontakt aufnehmen kann, was für Au Pairs natürlich von großem Vorteil ist. Auch an der Sprachschule ADHECOD in der centre ville lernt man schnell Menschen in ähnlichen Situationen kennen (... und natürlich Französisch, wenn man möchte). Wenn man dann erst einmal Kontakte geknüpft hat, kann man anfangen Briançon und Umgebungzu erkunden (das geht natürlich auch allein). Erstmal sind da die Berge, die man sicherlich schon aus dem Fenster sehen, aber eben auch besteigen, kann. Für Stadtmenschen ist das anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber schon nach kurzer Zeit stellt sich die Begeisterung ein. Eigentlich ist es egal, wo man entlang wandert oder radelt; an sich sollte man immer die Kamera dabei haben, weil die Aussicht für gewöhnlich ATEMBERAUBEND ist! Wer nun partout nicht gerne ziellos herum wandert, kann sich natürlich interessante Ziele setzen. Am Mont Dauphin (ca. eine halbe Std. von Briançon entfernt) kann man zum Beispiel wilde Murmeltiere füttern, wenn sie nicht gerade Winterschlaf halten (daher auch die Sommersaison). Der Lac de la douche ist etwas für diejenigen, die gerne einen 45-Minutenmarsch steil bergauf auf sich nehmen, um danach an einem kleinen See auf dem Berg, mit direktem Blick auf die vereiste Bergspitze, picknicken zu können. Für die etwas Wagemutigeren, oder auch Ahnungslosen ist das Klettern auf der Via Ferrata genau das Richtige. Via Ferrata (Ferrata=Ferrum=Eisen) ist ein Bergaufstieg, der durch ein Sicherungsstahlseil und diverse Kletterhilfen gekennzeichnet ist. Via Ferratas gibt es überall in Europa, und die in Briançon ist angeblich eine der einfacheren Versionen, wobei das wohl Ansichts- und Erfahrungssache sein dürfte. Die Klettertour ist für die Unerfahrenen ein zweieinhalbstündiger Adrenalinkick und nach fünf Minuten gibt es an sich schon kein sicheres Zurück mehr, da der Abstieg um einiges schwerer ist als der Aufstieg. Dennoch ist es, der Aussicht am Ziel und der Erfahrung wegen, ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Wichtig: Immer das nötige Kletterequipment dabei haben und vor dem Klettern einen Experten zu Rate ziehen. Sportaktivitäten.Es gibt diverse Fitnesscenter in Stadt und Umgebung, Sportvereine fast aller Art (Volleyball, Tennis, Reiten etc.), ein Schwimmbad, ein Icehockeystadion (das aber erst gegen Ende des Sommers, im September öffnet), Rafting- und Canyoningclubs, selbstverständlich etliche Jogging- und Walkingwege u.v.m. Shoppingda Shopaholics hier definitiv an der falschen Adresse sind! In der Innenstadt gibt es zwar Kleidungsläden, z.B. La Halle, eine berühmte französische Ladenkette, und diverse kleinere Läden, aber für einen richtigen Shoppingtrip muss man schon größere Städte in der Nähe aufsuchen. Daher lohnen sich kleine oder größere Ausflüge nach Gap, Grenoble, Marseille, Turin (Briançon liegt direkt an der italienischen Grenze) oder auch Lyon auf jeden Fall, da diese nicht nur gute Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch ab und an eine willkommene Abwechslung bieten. Nachtlebenwären. Einer der größten Nachteile hier ist, dass man, um von A nach B zu gelangen, oft ein Auto braucht, was also meistens kein Alkohol heißt (auch wenn die weinliebenden Franzosen das nicht immer ernst nehmen), wobei man sich ja auch ohne amüsieren kann. Mallorca
Au Pair-Information MallorcaJenseits von BallermannAllgemeinesMallorca, die größte und somit auch Hauptinsel der Balearengruppe, ist mehr als das bekannte Klischee von Ballerman und High Life. Es ist von einer Vielseitigkeit, die feinsandige Strände genauso zu bieten weiß wie wunderschöne traditionelle Dörfer, große wöchentliche Märkte, Bergregionen und auch Shoppingzentren. Mallorca ist eine Insel, die einerseits sehr viel zu bieten hat und auf der auch rund 640 000 Menschen wohnen. Andererseits bleibt die Insel überschaubar, und ihre Städte und Dörfer, Strände, etc. kann man schnell einmal kennen lernen.
SehenswürdigkeitenMallorca und die Sehenswürdigkeiten! Egal ob im Norden oder im Süden, am Strand oder im Landesinneren, es gibt überall sehenswerte Gebäude. Empfehlenswert ist besonders die berühmte Kathedrale von Palma. Für einen Eintritt von 4 Euro kann man die Kathedrale wie auch das Museum betrachten. Auch nicht zu vergessen ist ein Trip in Richtung Nordwesten der Insel, nach Soller und Valldemossa. Nach Soller fährt auch der traditionelle Zug, der in so manchen alten Bahnhöfen hält. Zudem sind auch noch die Höhlen, wie beispielsweise die berühmten Drachenhöhlen in Porto Crisot, die Unterwasserlandschaft "Aquarium" in Palma und auch die Berglandschaft im Norden der Insel zu besichtigen. Und zu allerletzt dürfen natürlich auch die Strände nicht fehlen. Speziell die Strände in Pollenca wie auch in Alcúdia sind mit ihrem weißen Sand einfach herrlich. Ein Insidertip ist der nicht sehr bekannte und somit auch nicht touristenbevölkerte Strand im Süden der Insel, genannt Es Tranc. FreizeitAuf einer solchen Insel, auf der es gut möglich ist, sich auch ohne privates Transportmittel zu bewegen, sind die Freizeitangebote relativ groß. Angefangen von den bekannten Tourismusattraktionen, wie dem Aqualand, einem Erlebnispark im Wasser, dem WesternPark, der Unterwasserwelt Aquarium, des Marineland mit Tieren wie den Delphinen, Seelöwen, etc., dem Naturtierpark La Reserva Parc Natural bis hin zu den eher weniger touristenbesiedelten Attraktionen. Dazu zählen die mallorquinischen Feste in den Großstädten wie auch in den eher kleineren Städten, die traditionellen Obst- und Gemüse-, wie auch Wochenmärkte, die Flohmärkte, etc. Zu empfehlen sind ebenso die Kinotheken, wie auch der Festival Park, ein Shoppingzentrum inkl. Kinomöglichkeit und Discos, Bars & Restaurants. NachtlebenDas mallorquinische Nachtleben beginnt erst um Mitternacht, nur wenige (touristische) Ausnahmen öffnen ihre Pforten früher. Es gibt viele Möglichkeiten, das Nachtleben auf Mallorca kennen zu lernen. Und das nicht nur in Palma! Palmas Szenenviertel heißen sa Llotja, Passeig Marítim und el Terreno. Neben den dort zu findenden Discos gibt es noch etliche Bars, Treffpunkte und vor allem gibt es auch in jeder Jahreszeit die verschiedensten Feste, die typischen mallorquinischen Fiestas. Wichtig jedoch ist, dass man dabei auf ein privates Transportmittel angewiesen ist. Die Busse des EMTs und somit die Nachtbusse innerhalb Palmas fahren bis ca. 2 Uhr morgens, die Busse und Züge zu den anderen Städten und Dörfern Mallorcas sind jedoch nachts sehr beschränkt. Zwar sind die Taxipreise verglichen mit den österreichischen und deutschen Tarifen um einiges günstiger, doch können sich auch die Taxikosten summieren. Wenn nun also private Transportmöglichkeiten vorhanden sind, ist das Nachtleben auf Mallorca ein Traum! Leben auf MallorcaDas Leben auf Mallorca ist einfach "anders" als das typische österreichische oder eben mitteleuropäische Leben. Die Spanier sind um einiges aufgeschlossener und zuvorkommender, und zudem herrscht mehr "Ruhe", d.h. man ist nicht so hektisch und der Spruch "Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen" ist eher ungebräuchlich für die Spanier. Auch die Essensgewohnheiten sind anders; man isst beispielsweise sehr spät abends, meist ab ca. 21.00 Uhr. Wichtige Zusatz-Informationen für Au-PairsIn Palma gibt es sehr gute Möglichkeiten zur Absolvierung eines Sprachkurses. Bevorzugt wird die spanische Sprache, obwohl die meisten Familien zu Hause Mallorquinisch sprechen. Die Kinder sprechen jedoch meistens Spanisch wie auch Mallorquinisch fließend.
LiebesbriefUnpersönliche KurznachrichtenSMS oder Mail statt altmodischem Brief?Gefühlbezeigung in Texten - Briefe an den LiebstenWer einen Menschen liebt, möchte dem auch zeigen, wie sehr. Beliebtes Mittel dazu ist der Liebesbrief, in dem man das eigene Herz ausschüttet. Schön bemalt, beklebt, eventuell dezent mit Parfüm besprüht, in Sonntagsschrift verfasst und mit einem Abdruck des Kussmundes erfreut er Autor und Leser. Doch was lange gang und gäbe war, weicht nun der Technik: SMS und Mails treten verstärkt an die Stelle der Liebesbriefe.
Dabei locken sie natürlich mit hohem praktischem Nutzen, denn beide lassen sich überall und zu jeder Zeit versenden wie auch empfangen - kein Vergleich zu Briefen, die in Punkto Schnelligkeit manchmal tage- oder gar wochenlang hinterherhinken.
Doch was einerseits so toll klingt, ist oft auch ein Zeichen von Unpersönlichkeit. Auf der Tastatur ein paar Zeilen hinzuwerfen vermag jeder. Da muss man sich über die eigenen Gefühle noch gar nicht im Klaren sein, sondern kann einfach kurz schreiben: "Ich liebe Dich", und auf "Senden" klicken. Egal ob man in Hektik schrieb, nebenbei während einer Wartezeit (Ebay, Programmdownload
) oder auf andere lieblose Art - der Leser merkt nichts davon sondern einzig die rührenden Worte und die übliche Maschinenschrift.
Zudem ist ein Brief eine bleibende Erinnerung. Wie leicht stürzt eine Festplatte ab, löscht man die Mail des Liebsten in einem Schwung mit den Junkmails, verliert man beim Kauf eines neuen Handys die alten Daten
Briefe sind da wesentlich dauerhafter. ScheidungsfeierJuhu, endlich geschieden!Mit einer Party die Scheidung feiernEnde der Beziehung - Trend geht zur ScheidungspartyEine Trennung tut weh, klar. Wenn man die Liebste in den Armen eines anderen entdeckt, wenn einem der Schatz leise gesteht, dass "die Gefühle eben einfach nicht mehr dieselben" sind, wenn man mit Geschirr um sich wirft, wenn die Kinder mit tränennassen Augen fragen, warum Papa nicht mehr nach Hause kommt
Nein, in dem Moment ist einem sicherlich nicht nach Feiern zumute.
Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden, wobei ein Viertel von ihnen im Rosenkrieg endet. Vor vierzehn Jahren trennten sich 156 000 Ehepaare, inzwischen sind es über 200 000. Drei Viertel der Bundesbürger meinen, bei unlösbaren Eheproblemen sei eine Scheidung das Beste. Warum die Sache also so ernst nehmen? Bei der Häufigkeit der zerrütteten Beziehungen kann man das Ende auch fröhlich begehen. Schwangerschaft im Alter
Mit fünfzig oder sechzig Mutter werdenKünstliche Befruchtung als ZaubermittelReproduktionsmedizin erfüllt den KindeswunschModerne Medizin erfüllt auch Frauen im hohen Alter noch den Kinderwunsch. Ihre biologische Uhr mag längst stehengeblieben sein, doch ersetzt die Eizellenspende einer jungen, gesunden Frau die fehlende Funktion. Im Labor führen Ärzte ein Spermium in die Eizelle ein, woraufhin sie die befruchtete Eizelle der werdenden Mutter einpflanzen. Nach neun Monaten bringt sie - ganz normal - ein Kind zur Welt.
Bereits jetzt lassen junge Frauen ihre Eizellen einfrieren, legen ihre Fruchtbarkeit auf Eis, um sich ganz der Karriere zu widmen. Sind sie dessen überdrüssig, so kramen sie ihre alten Eizellen hervor, so dass sie auch mit fünfzig noch ein Kind empfangen können. Die Medizin gibt Frauen damit ein Mittel zur Selbstbestimmung in die Hand, ohne auf ihre biologische Uhr oder Mutter Natur Rücksicht nehmen zu müssen.
Bisher waren Schwangerschaften klar geregelt. Ab vierzig fällt die Wahrscheinlichkeit in den Keller, während gleichzeitig die Gefahr von Komplikationen und Fehlgeburten stark steigt - was auch künstliche Befruchtung nicht zu ändern vermag. Diese Verhinderung von Kindern bei Älteren bietet einen Schutzmechanismus. Man stelle sich eine sechzigjährige Gebärende vor - nicht nur, dass sie dem Kind Mutter und Oma zugleich ist, nein, sie stirbt vermutlich bereits in seiner Kindheit oder Jugend. Zudem bedenke man das Nachlassen körperlicher und geistiger Fähigkeiten im Alter. Kann man guten Gewissens ein Kind gebären, von dem man sich vermutlich nach nicht einmal zwanzig Jahren wieder trennt? SeelsorgeKummerkasten im InternetProbleme anonym erzählenOnline-Gespräche in LebenstiefenWie oft erreicht man im Leben den Punkt, an dem man einfach nicht mehr weiterkann. An dem man am Leben verzweifelt, sich die Augen wund weint, vor psychischem Schmerz schreien möchte. Dann ist ein Selbstmord oft nicht fern. Wer alleine nicht mehr weiterweiß, aber auch keinen Freund zur Seite hat, wendet sich an die Seelsorge. Sie liegt seit langem im Aufgabenbereich der Kirche, denn Pfarrer stehen Ratsuchenden jederzeit zur Verfügung.
Besonders in der dunklen Jahreszeit bekommen Berater haufenweise Zuschriften, die meisten von Erwachsenen im Alter zwischen 35 und vierzig. Dabei sind z.B. Depressionen, Beziehungsprobleme oder Selbstmordgedanken Thema. Einem Drittel der Hilfesuchenden genügt ein einmaliges "Gespräch", ein Drittel schreibt fünf bis zehn Mal, ein weiteres Drittel dauerhaft. Missionsarbeit wird bei der Online-Seelsorge kaum geleistet, denn die Ratsuchenden behandeln nicht das Thema Glauben, sondern wünschen sich Hilfe in schrecklichen Situationen. www.kummernetz.de AuslandsadoptionAusweg aus der KinderlosigkeitAdoption eines Kindes im AuslandUngewollt Kinderlose wünschen sich oft nichts sehnlicher als Nachwuchs. Doch wo künstliche Befruchtung und andere zweifelhafte medizinische Wege keinen Erfolg zeigen, bleibt oft nur eine Adoption. Ein Kind aus Armut und Vernachlässigung retten, und somit nicht nur sich selbst sondern auch ihm etwas Gutes tun, indem man ihm ein behütetes, von Liebe geprägtes Leben bietet - so klingt der fromme Wunsch vieler Paare, dem jedoch die Realität harte gegenübersteht. Bei Prominenten scheinen Adoptionen immer so einfach, doch der Normalsterbliche hat sich auf einen langen Hürdenlauf einzustellen. Auslandsadoptionen finden seit dem Ende des letzten Weltkriegs vermehrt statt, doch der "Kindermarkt" bildete sich erst durch die nicht gedeckte Nachfrage. Im vergangenen Jahr suchten beinahe 10 000 Einwohner der Bundesrepublik ein Adoptivkind, doch standen nur einem Zehntel von ihnen Kinder zur Verfügung. Ungefähr fünftausend Kinder bekamen letztlich ein neues Elternhaus, davon dreißig Prozent ausländische Sprösslinge. Nicht berücksichtigt sind dabei Privatadoptionen ohne staatliche Vermittlung, die ungefähr fünfzig Prozent der Auslandsadoptionen ausmachen, also in diesem Fall etwa siebenhundert weitere Kinder.
Wer sein Kind jedoch aus dem Elend eines Auslands retten möchte, bedenke die Riesenumstellung. Nehme man das krasse Beispiel Afrika - Deutschland. Brutal aus dem gewohnten Leben gerissen, findet sie das Kind in einer bunten, glitzernden, fremden Welt wieder, mit unbekannter Sprache, ohne Freunde, Familie und Bekannte. Haager Übereinkommen zum Schutz vor Kindesentführung
Unrechtmäßige Adoptionen, die fast an Kindesentführungen grenzen, sucht das Haager Übereinkommen zu verhindern. Es setzt das Kindeswohl bei Adoptionen ins oder aus dem Ausland an erster Stelle und fordert eine Vereinheitlichung der einzelnen Verfahren und gegenseitige Anerkennung von Adoptionen. Adoptionen sollten nur dann möglich sein, wenn das Kind weder bei seiner Familie bleiben noch an einen Bewerber des Heimatlandes vermittelt werden kann. Deutschland trat dem Haager Übereinkommen 2002 bei. Zuständig: Bundeszentrale für Auslandsadoption. Au-Pair-AusweisAusweis für Au-Pairs in DeutschlandHilfe im NotfallRabatt beim Nahverkehr und bei kulturellen AngebotenWer als Au-Pair nach Deutschland reist, denkt vor lauter Neugier und Aufregung nur ungern an Formalitäten. Dabei gibt es viele, die sich beim Aufenthalt als nützlich erweisen, so z.B. der Aupair-Ausweis. Darin werden allen wichtigen Daten aufgezeichnet, so dass bei einen Unfall oder anderen Notfall die Helfer über den / die Au Pair, seine oder ihre Gastfamilie und die Versicherung Bescheid wissen.
Kosten: 10 Euro, inklusive Porto zur Zusendung. Hilfreiche Bücher zum Thema "Au Pair" Trennung
Verlustangst und TrennungsangstEingewöhnung in die KinderkrippeSchonende Trennung von Kind und ElternWas früher undenkbar war, ist heute an der Tagesordnung: alleinerziehende, berufstätige Mütter oder Väter. Besonders bei jüngeren Kindern stellt sich bei ihnen die Betreuungsfrage, weshalb Eltern wie auch Politiker einen Ausbau der Kinderkrippen fordern. Andere schießen heftig dagegen, um Kinder vor möglichen Schäden zu bewahren. Dabei berührt die Debatte nicht nur den Streitpunkt "berufstätige Mutter" sondern auch "frühkindliche Erziehung". Jeder sucht das Beste für die Kleinen, doch ist gerade das oft nicht festzustellen.
Man kennt die große Bedeutung der ersten drei Lebensjahre, in denen Kinder Urvertrauen entwickeln. Diese Phase prägt sowohl geistig als auch körperlich langfristig und überdurchschnittlich stark. Wem Urvertrauen fehlt, der hat Schwierigkeiten mit dem Eingehen von Bindungen und mit Gefühlsäußerungen. Dabei gehören das Knüpfen neuer Bindungen und die Verarbeitung von Trennungen ohnehin zu den schwierigsten Lebensaufgaben.
Doch beim Übergang in Krippe oder Kita ist nicht nur die Trennung zu berücksichtigen. Oft belasten weitere Probleme die Kleinen, so z.B. Trennung der Eltern, Kulturwechsel, Familienstreit
Von Bedeutung ist eine feste Bezugsperson ab dem ersten Tag. Diese sollte sich natürlich in die Kinder einfühlen, sich mit ihren Nöten und Freuden beschäftigen. Die erhoffte Förderung durch außerfamiliäre Betreuer verpufft, wenn Kinder mit ihren Sorgen allein gelassen werden.
Bleiben Neugeborene in den ersten drei Jahren in der Familie, so denken wir an Schutz, Ruhe, Vertrautheit. Die Politik, die sich wenig um Kindeswohl sondern einzig um Wirtschaft schert, greift mit ihren Ideen diese Geborgenheit an, was die Emotionen natürlich aufkochen lässt und die Krippendiskussion so brisant macht. Dabei haben viele Mütter ohnehin ein schlechtes Gewissen, ihr Kind so früh "aus dem Nest zu werfen". Zusätzliche Vorwürfe und Schuldgefühle können sie nicht gebrauchen, was heftige Gegenargumentationen nach sich zieht. Zudem sind Überbleibsel der früheren Verlustangst im Spiel, die man selbst zu leugnen sucht.
Der Konflikt zeichnet sich ab, die hohe Bedeutung der Mutter und die ebenfalls hohe Bedeutung frühkindlicher Bildung und Erziehung unter einen Hut zu bringen. Einerseits benötigt das Kind einer Bindung zu seiner Mama, doch sind viele Familien nicht in der Lage, ihrem Kind die nötige Frühbildung auf den Weg zu geben, zumindest die, welche normalerweise eine Erzieherin übernimmt. Seite << 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 >>
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