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Seite << 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 >> Au Pair Nizza
Au Pair-Information NizzaAuf der Sonnenseite des Lebens an der Côte d´AzurAllgemeinesNizza ist mit seinen 475.500 Einwohnern die zweitgrößte Stadt an der Mittelmeerküste und trotz der Touristen eine Perle des Südens. Ein Aufenthalt, ob in Nizza selbst oder in einem der kleineren Orte zwischen Menton und Cannes, lohnt sich auf jedem Fall. Die Sonne und das französische Savoir-vivre machen das Leben schöner! SehenswürdigkeitenIn Nizza gibt es zahlreiche Museen. Von Musée des Beaux-Arts über Matisse bis zum Musée d´Art moderne et d´Art contemporain. Hinzu kommen einige Kirchen, z.B. die Cathédrale Russe oder die Notre Dame, die eine Besichtigung wert sind. Auch bei einem Saziergang im Vieux Nice findet man sehenswerte Kapellen in den dicht bebauten engen Gassen. FreizeitGeschützt von einem Halbrund von Bergen erstreckt sich von Cannes bis zur italienischen Grenze die Côte d´Azur, die von Sonne und einem milden Klima geprägt ist. Während im Winter die Côte d´Azur zu ruhen scheint und sich von den Touristen erholt, so blüht ab März mit dem Einzug des Frühlings (wohl oder übel auch der Einzug der Touristen) das Leben wieder richtig auf. Wenn sich am Strand die Ersten sonnen, so kann man in die nur zwei Stunden entfernten Skiorte ausweichen und bei blauem Himmel die Pisten herunter fahren. NachtlebenVor allem im Vieux Nice kann man abends viel erleben. Restaurants und Bars gibt es, soweit das Auge reicht. In den vielen Irish Pubs (Wayne´s, Checkpoint, Magnolan´s) kommt man am Wochenende und unter der Woche (Studentenabende, Karaoke) durchaus auf seine Kosten. Aber auch hier gilt: immer mit einem großen Andrang an Touristen rechnen! Zaragoza
Au Pair-Information ZaragozaWeltausstellung Expo und vieles mehrAllgemeinesMit knapp 661.000 Einwohnern ist die in der Autonomen Region Aragonien gelegene Stadt Zaragoza (dt. Saragossa) die fünftgrößte Stadt Spaniens. Sie liegt am Fluss Ebro und hieß bei den Römern, die sie im Jahre 15 v. Chr. gründeten, ciudad de Caesar Augusta. Unter arabischen Einfluss wurde dann zunächst Saraqosta daraus, um schließlich Zaragoza zu werden. SehenswürdigkeitenWahrzeichen der Stadt ist die Basílica del Pilar, eine römisch-katholische Barockkirche. Der Sage nach erschien hier Jungfrau Maria dem Apostel Jakobus dem Älteren auf einer Säule (sp. pilar). Hier - wie auch im Camón Aznar-Museum - sind auch Gemälde Francisco de Goyas ausgestellt, der hier sein Handwerk lernte. FreizeitWer gerne auf Märkten herumstöbert, sollte die Plaza de San Bruno aufsuchen. Hier finden unter anderem ein Mittelalter- und Antiquitätenmarkt, und jeden Sonntag ein Markt mit landwirtschaftlichen Produkten statt. NachtlebenDie Spanier sind ein feierfreudiges Volk - das ist in Zaragoza auch nicht anders! Donnerstagnacht wird das Wochenende eingeläutet, und das heißt in Spanien: bis in den Morgengrauen durch Kneipen und Bars ziehen. Als Universitätsstadt ist natürlich das Gebiet um den Campus besonders belebt. Wer Charts hören möchte und sich nicht an einem sehr jungen Publikum stört, ist in El Royo gut aufgehoben; auch in El Casco ist das Publikum jung und besteht hauptsächlich aus Studenten. Pubs und Diskobars gibt es in La Zona. Au Pair Dijon
Au Pair-Information DijonEulen, Schnecken und der Wein!AllgemeinesDijon ist mit ca. 150.000 Einwohnern die größte Stadt Burgunds und Hauptstadt des Départements Côte d´Or. Die Stadt liegt am Canal de Bourgogne und stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Es gibt eine Autobahnverbindung nach Paris und nach Marseille. Mit dem TGV erreicht man Paris in knapp 2 Stunden. SehenswürdigkeitenDie Hauptsehenswürdigkeit und der Mittelpunkt der Stadt ist die Place de la Libération mit dem Herzogspalast. Heute befindet sich darin das Musée des Beaux-Arts. Von dem Turm Philippe le Bon hat man eine schöne Sicht über die ganze Stadt. FreizeitIn der Umgebung von Dijon kann man Rad-und Inlinertouren unternehmen, z.B. am Canal de Bourgogne oder entlang der Côte d´Or, der Straße in Richtung Beaune. NachtlebenBekannt fürs Nachtleben ist bei jungen Leuten das Quartier de la République. Auch an der Place de la Libération kann man sich abends in eine Brasserie setzen und den angestrahlten Palast betrachten. KulinarischesAm bekanntesten ist wohl der Senf aus Dijon. Diesen kann man überall kaufen, auch in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Cassis. Die Crème de Cassis aus Dijon wird vor allem mit dem Weißwein Aligoté als Kir getrunken. Natürlich ist auch der burgundische Wein sehr berühmt, wie z.B. Chablis.
Die dritte Spezialität ist der Lebkuchen, der nicht nur an Weihnachten angeboten wird. BesonderheitenIn Dijon begrüßt man jeden, den man auch nur entfernt kennt, mit zwei bises (Küsschen), und nicht etwa wie in Paris mit vier. Au Pair Brisbane
Au Pair-Information BrisbaneShoppingparadies in QueenslandAllgemeinesBrisbane wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane, benannt. Die ursprüngliche Kolonie wurde 1824 in Redcliffe gegründet, jedoch ein Jahr später weiter flussaufwärts in das heutige Stadtzentrum verlagert. 1842 wurde die Strafkolonie aufgelöst, und das Land zur Besiedlung freigegeben. Nach der Abspaltung von New South Wales im Jahr 1859 wurde Brisbane zur Hauptstadt der neuen Kolonie Queensland ernannt. Die Stadt bekam jedoch erst 1902 offizielle Stadtrechte. GeographischesBrisbane liegt im Südosten von Queensland, ca. eine Auto-Stunde (70 km) nördlich der Gold Coast. Die Stadt liegt nahe der Mündung des Brisbane River, der sich durch die Stadt und die Vororte schlängelt. Die Metropolregion von Brisbane liegt in der Ebene zwischen Great Dividing Range und der Küste. Obwohl das Gebiet relativ flach ist, sind in der Stadt einige Hügel bis zu 300 m hoch, wie Mount Coot-tha oder Mount Gravatt. SehenswürdigkeitenWer sich noch nicht so auskennt, sucht am besten zunächst den Infopoint in der Queen Street auf, ein gläserner Container etwa in der Mitte der Straße, wo man sich dann mit allerhand Broschüren und kleinen Stadtplänen eindecken kann. Am nördlichen Ende von South Bank befindet sich das Queensland Cultural Centre; in dem Museum, das sich in dem Gebäude befindet, erfährt man Wissenswertes über die Geschichte Queenslands, sowie über Naturkunde und Technik (von den Dinosaurieren bis heute). Man kann dort gut 1-2 Stunden verbringen, und der Eintritt ist kostenlos. FreizeitVerbringt man einige Zeit in Brisbane, so ist als Freizeitbeschäftigung Nummer eins auf jeden Fall Shoppen zu nennen. Das Beste dabei ist, dass es sogar relativ günstig ist. Die Haupt-Einkaufsstraße ist die Queen Street, die in wenigen Minuten von der Central Station zu erreichen ist (leicht zu finden, einfach den Berg runter und den Massen folgen).Ein besonders empfehlenswerter Laden ist City Beach; dort gibt es Klamotten im Surferstyle und natürlich auch Boards, Neopren und sämtliches Zubehör, wobei der Schwerpunkt doch wohl auf den Klamotten liegt. Ein weiterer Tipp ist JayJay´s, sehr gute Qualität zum kleinen Preis, bei den 5$-Wühltischen verstecken sich oft echte Schmuckstücke. Übrigens, nicht wundern, wenn man beim Rausgehen aufgefordert wird, die Tasche vorzuzeigen; das ist in Australien einfach so üblich, und es wird auch nicht in der Tasche herumgekramt, sondern meistens nur kurz ein Blick hineingeworfen. Souvenirläden gibt es in Brisbane so ziemlich an jeder Ecke, und es sind auch meist so ziemlich die gleichen Artikel, die man bekommt. Wer nach guter Aboriginalkunst sucht, der gehe in die Little Stanley St.; auch wer nichts kaufen möchte, hat genug zu schauen. Hin und wieder werden dort auch Didgeridoo-Stunden angeboten. FortbewegungBrisbane ist mit Bus und Bahn in der Regel gut von den Vororten aus zu erreichen. Es ist aber klar zu empfehlen, sich ein Day Ticket oder sogar ein Week Ticket zu kaufen, mit dem man ein- und aussteigen kann, wo und wann man möchte. Mit den Tickets kann man auch die City Cat nutzen, eine Schnellfähre über den Brisbane River (wenn es in der Zone drin ist). Mit der City Cat lassen sich auch viele schöne Parks erreichen, oder z.B. die Uni. Eine schöne Sache ist es auch, die Fähre als Rundfahrt zu nutzen, um mal alles in Ruhe vom Wasser aus zu betrachten. Von der University zu Bretts Wharf fährt man etwa eine Stunde. Tipp: in Bulimba aussteigen - ein schönes kleines Örtchen, das man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte. NachtlebenIm Rumpus Room in der Boundary Street im West End beginnt man die Nacht auf enstpannte Weise - auf einem der gemütlichen Sofas oder Sitzsäcke. Kein Wunder, dass es erst recht spät so richtig lebhaft wird. Ebenfalls eine chillige Atmosphäre verbreitet Manfred´s Music Bar, wo man bei Funky Dirty House und einem leckeren Cocktail in der Lounge entspannen, oder eine Runde Pool spielen kann. Wer sich dagegen richtig die Kante geben möchte, ist in Alice´s Bar & Club in der Adelaide Street gut aufgehoben - hierhin zieht es besonders Uni- und Collegestudenten, die die günstigen Getränkepreise kräftig ausnutzen. ImpfungenVorsorge oder Schaden?Risiken und Vorteile einer ImpfungSchulmedizin contra AlternativmedizinImpfungen dienen zur Vorbeugung schwerer Krankheiten, die gegebenenfalls zu Behinderung oder Tod führen. Besonders Schulmediziner sehen sie als unabdinglichen Schutz an, als Unterstützung des Immunsystems.
Man hört oft von Erkrankungen, die sich Kinder gerade nach der Impfung zuzogen. Da benötigt der eine seitdem eine Brille, der andere kämpfte mit einer Salmonellenvergiftung
Erkundigt man sich dagegen nach Beweisen für die Wirksamkeit von Impfungen, so findet man nichts.
Schulmediziner halten die Verantwortung von Eltern entgegen: Viele Krankheiten verlaufen meist harmlos und schaden nur in wenigen Fällen - in denen dafür umso mehr. Masern sind ein gutes Beispiel, da sie nahezu immer ungefährlich ablaufen, in einem Prozent aber gravierende Komplikationen, so z.B. Hirnhautentzündung, oder gar den Tod mit sich ziehen. Natürlich ist die Impfung in den 99 Prozent der Fälle, in denen die Krankheit harmlos verlaufen wird, überflüssig, doch weiß man vorher nie, ob das eigene Kind nicht gerade zu jenem einen Prozent gehört. Die Ständige Impfkommission spricht jährlich etliche Impfempfehlungen aus. Geneigte fassen dies als Bemühung zum Schutz der Bevölkerung auf - Kritische als Geldquelle der Pharmaindustrie. UmweltbelastungenGesundheitsschäden bei KindernUmweltbelastungen im AlltagKindliche Reaktionen auf Raucher, Schimmel, LärmFängt sich das Kind eine Grippe ein, bekämpfen Eltern sie mit Antibiotika. Im Winter packt man den Nachwuchs dick ein, um mögliche Erkältungen auszuschließen. Auf die Gesundheit der Sprösslinge wird viel Wert gelegt, doch vergessen Eltern dabei manche Gefahren, denen wir täglich ausgesetzt sind. Bei 1800 Kindern im Alter zwischen drei und vierzehn untersuchte man Urin, Blut Trinkwasser, Hausstaub und Wohnungsluft. Da Kinder sich am Tag etwa fünfzehn Stunden in der elterlichen Wohnung aufhalten, schaden ihnen dortige Umweltbelastungen besonders. Erwachsenen machen sie aufgrund ihres höheren Körpergewichtes nicht so viel aus, besonders bei Fetten ... Acht Prozent der Kinder kamen mit Wohnungsschimmel in Berührung, auf den sie sensibel reagierten. Schimmelpilze entstehen besonders durch falsches Lüften in stetig besser wärmeisolierten Häusern. Vierzehn Prozent der Untersuchten wiesen eine Schädigung des Gehörs auf, drei Prozent eine beginnende Taubheit. In diesem Alter ist dies noch nicht bedeutend, doch mit vierzig Jahren beschleunigt sich die Entwicklung.
Ferner bemerkten die Wissenschaftler Spuren von Kunststoffweichmachern oder verbotenen Chemikalien. Alle Untersuchten wurden solche Stoffe nachgewiesen, obwohl sie erst nach ihrem Verbot zur Welt kamen. Doch die bedeutendste Umweltbelastung ist Passivrauchen. Über fünfzig Prozent der Sprösslinge leben bei einem rauchenden Elternteil. In Westdeutschland änderten sich die Zahlen nicht, in Ostdeutschland dagegen zum Negativen, da immer mehr Mütter rauchen. Folgen für den Nachwuchs: Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Allergien, generelle Infektionsanfälligkeit Kinderlähmung
Post-Polio-SyndromFolgeerkrankung der KinderlähmungUnbekannte Gefahr des PPSWeltweit kämpft man noch mit der Kinderlähmung. So bestehen z.B. in Indien, Pakistan oder Nigeria noch Wildviren, in anderen Ländern flackert die Erkrankung durch eingeschleppte Erreger immer wieder auf. Da neun Zehntel der Infizierten unter keinerlei Symptomen leiden, ihre Mitmenschen jedoch anstecken können, wird diese Krankheit vermutlich erst in ferner Zukunft gänzlich den Garaus finden.
In Deutschland schlägt man sich neuerdings auch mit einer Folgeerkrankung der Kinderlähmung herum, doch obwohl sich bereits im neunzehnten Jahrhundert ein Neurologe mit dem Phänomen befasste, ist das Post-Polio Syndrom (PPS) heute noch vielen Medizinern unbekannt. Jahre oder Jahrzehnte nach der Kinderlähmung taucht es auf, beginnend mit erschlaffenden Muskeln und unerklärlichen Schmerzen, mit Atemstörungen, besonders nachts. Es ist keine Rückkehr der Virusinfektion, allerdings kennen auch Ärzte die Ursache von PPS nicht.
Vermutlich sind vier Fünftel derer, deren Polio-Krankheit schwerwiegende Symptome begleiteten, von PPS gefährdet. Medikamente wirken kaum. www.polio-allianz.de PubertätDer steinige Weg zum ErwachsenenProbleme in der PubertätStreit, neue Werte, Suche nach der eigenen IdentitätWer kennt den Lebensabschnitt nicht, in dem sich Eltern und Kinder in die Wolle geraten, sich anschreien, verletzen und geringschätzen? Wenn Jugendliche abends länger ausgehen, während Eltern ihre Zöglinge gern im Bett wüssten, wenn Jugendliche saufen bis zum Umfallen, während Eltern doch lieber die braven Mauerblümchen hätten, wenn Jugendliche nur noch abhängen, während Eltern sie doch lieber lernen oder im Haushalt helfen sähen
Man hört von Kriminalität, Drogen, Besäufnissen. Immer mehr Jugendliche befinden sich aufgrund psychischer Störungen und Krankheiten in Behandlung, fallen durch Straftaten auf, greifen Lehrer oder Mitschüler mit Worten oder Taten an. Bekamen Mädchen vor einem Jahrhundert ihre erste Periode durchschnittlich mit siebzehn, so sind sie nun zwölfeinhalb Jahre alt. Pubertät beginnt früher; andererseits lösen sich Kinder immer später vom daheim ab, nämlich im Schnitt erst mit 26. Ursachen sind u.a. lange Schul- und Ausbildungszeiten.
Die Pubertät ist eine Zeit, in der Freunde einen höheren Stellenwert einnehmen als die Familie. Jugendliche benötigen feststehende Werte, an denen sie sich reiben und somit neue Werte und ihre eigene Identität finden können. Verbote, Gebote, Vorbilder und andere Normen werden auf den Kopf gestellt, um sie letztlich doch größtenteils anzuerkennen. So sieht es z.B. auch auf dem Arbeitsmarkt nicht allzu rosig aus. Fehlende Lehr- und Arbeitsplätze, selbst für Akademiker, verwehren ihnen den Einstieg ins Erwachsenenleben. Wer lernt schon gern für eine ungewisse Zukunft? Viele kämpfen auch mit dem Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Häufig glauben Eltern, ihre Kinder benötigten ein bestimmtes Alter, um sich für das familiäre Miteinander engagieren zu können. Zwar findet sich im modernen Haushalt nur noch wenig Gelegenheit zur Mithilfe und zur Verantwortungsübernahme, doch gebe man den Kindern dennoch Aufgaben. Eltern sollten nicht vergessen, dass die Pubertät für Jugendliche eine stressige Zeit ist. Sie sollen sich zu Erwachsenen ausbilden, haben mit Gefühlen, Vorstellungen, Erwartungen, Gruppenzwang und vielem mehr zu kämpfen. Wenn Eltern sich nur mit ihren Problemen beschäftigen, diese den Kindern erklären und um Abschaffung bitten, so vergessen sie dabei schnell mal die Sorgen der Sprösslinge. Auch Jugendliche haben Gründer für ihr Verhalten, und tun nicht alles aus Trotz und Null-Bock-Gefühl. Jedoch, so haarsträubend für manche auch das Erwachsenwerden verläuft, so überstehen neunzig Prozent der jungen Menschen ihre Pubertät ohne bleibende Schäden. Sie schaffen den Schulabschluss, konsumieren keine Drogen, enden nicht im Gefängnis oder auf der Straße. Die meisten bewältigen die Pubertät äußerst produktiv. Warum Kinder?Deutsche FamilienpolitikKapitalismus statt Liebe zum KindSchwangerschaft wegen volkswirtschaftlicher Vorteile?Laut der aktuellen politischen Debatte scheinen Deutsche in Kürze auszusterben, da sie nicht genug Kinder zur Welt bringen. Grund hierzu ist die schlechte Vereinbarung von Kindern und Beruf. Als Lösung präsentiert Vater Staat Ganztagsschulen und Kinderkrippen, auch wenn er an ihnen wie üblich herumstümpert. Die Politik verkauft dies als Emanzipation und Gerechtigkeit, doch stecken vermutlich völlig andere Interessen dahinter. Volkswirtschaftlich betrachtet sind Hausfrauen nicht der Renner. Sie bringen kein Geld nach Hause, an dem die Regierung durch Steuern verdienen könnte, und konsumieren nur wenig. Geht Mutter dagegen arbeiten, so empfängt sie Gehalt (steuerpflichtig), benötigt Kinderbetreuung (neue Arbeitsplätze) und behält ausreichend Geld für sich, um der Kauflust nachzugehen. Den Staat freut dies, da viel Bares in seinen Kassen klingelt. Man sehe sich nur das Beispiel USA an, wo berufstätige Mütter bereits gang und gäbe sind. Bereits als Kleinkind betreut man sie außer Haus, den ganzen Tag. Dies muss auch in Deutschland nichts Schlechtes sein, wenn Frauen es wirklich wünschen, doch nur auf Befehl des Staates mehr Kinder zu bekommen und diese dann in Betreuungsanstalten zu parken - ist das tatsächlich weiblicher Wunsch?
Ist der Kapitalismus als Beweggrund des Staates nicht glaubhafter als Fürsorge für seine Bürger? So schön es auch wäre, die Kinderbetreuung aus gutem Willen auszubauen - wann tat unsere Regierung zuletzt etwas Uneigennütziges, das der Bevölkerung und nicht den Obersten zugute kam? Weshalb sollte sie nun ihre Vorgehensweise geändert haben? HeiratsstatistikWerteverlust in Deutschland?Zahl der jährlichen HochzeitenWeniger Hochzeiten durch weniger BevölkerungIn den Fünfzigern und Sechzigern heirateten ungefähr 600 000 Menschen jährlich, vor zwei Jahren nur noch 400 000. Dies beschwört dramatische Diskussionen über einen Wertewandel herauf, doch wissen viele nicht, wie diese Zahlen betrachtet werden müssen.
Als Grundlage der Hochzeitszahlen beachten Statistiker hauptsächlich Menschen im Alter zwischen 25 und 35, da diese am meisten heiraten. Verständlich, dass mit einem geburtenschwachen Jahrgang auch die Zahl der Eheschließungen abnimmt (Siebziger- und Achtziger-Jahre). Viele wünschen sich überdies vor der Hochzeit berufliche Sicherheit, weshalb sie ihre Hochzeit verschieben, teilweise eben auch ins Alter nach 35.
Die Statistik gibt daher weniger Auskunft über eine Familienkrise als vielmehr über einen Familienwandel. Man höre sich nur mal im eigenen Bekanntenkreis um: Gibt´s da nicht viele, die heiraten möchten oder es schon getan haben? Seite << 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 >>
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