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Kinder und Trauer

Tod einer Bezugsperson

Umgang mit trauernden Kindern

Auseinandersetzung mit dem Tod eines nahen Verwandten

Stirbt ein naher Verwandter, nimmt dies Kinder ebenso mit wie Erwachsene. Sie trauern jedoch auf andere Art. Bei ihnen herrschen oft Stimmungsschwankungen vor, mal Hyperaktivität, mal Zorn, mal der Wunsch nach Alleinsein.
Das Verhalten hängt von vielen Faktoren ab, so z.B. vom persönlichen Umfeld, von der Beziehung zum Toten, den Todesumständen, der kindlichen Entwicklung (Wissenstand, Emotionalität ...). Unterschiedliche Charaktere ziehen eben auch unterschiedliches Trauerverhalten mit sich.

Das Geschlecht spielt beim Trauern ebenfalls eine Rolle. Mädchen zeigen ihre Gefühle stärker und suchen das Gespräch; Jungs dagegen gehen lieber Aktivitäten nach, sprechen selten über den Schmerz.
Im Laufe der Jahre verändert sich die Todesvorstellung von Kindern; manch eines ist sich in jungen Jahren noch nicht über die Endgültigkeit im Klaren. Oft mühen sie sich, den Bezug zum Verstorbenen zu halten, so z.B. indem sie sich an Plätzen aufhalten, mit denen sie positive Erinnerungen an den Toten verbinden.
Man wundere sich nicht, wenn Kinder nicht weinen. Einst glaubten Psychologen, ohne Tränen bestehe auch kein Schmerz, doch Kinder trauern ebenso stark wie Erwachsene. Sie zeigen es nur nicht immer.

Am schlimmsten ist ein plötzlicher Tod, so z.B. durch Unfall oder Selbstmord. Das ganze Leben des Kindes kommt aus dem Tritt, was eine Bezugsperson hier besonders wichtig macht.
Krankheiten geben die Chance, sich auf den Tod vorzubereiten, so dass der Schmerz am Ende nicht mehr ganz so heftig zuschlägt. Eltern sollten den Ernst der Lage nicht vertuschen, denn Kinder spüren tragische Ereignisse. Wenn der Vater nur noch im Bett liegt, kein Interesse mehr an seiner Umwelt zeigt, wenn sie die Mutter weinend in der Küche antreffen … Man kläre den Nachwuchs über die Situation auf, doch nehme ihm nicht die Hoffnung.

Kinder sind durchaus in der Lage, sich vom Sterbenden zu verabschieden. Sie sollten es auch, denn sonst werden sie es künftig bedauern. Zu bedenken sind allerdings die Todesumstände: Eine Intensivstation mit Schläuchen, Lämpchen, piepsenden Geräuschen belastet stärker als eine ruhige Station oder ein Hospiz.

Mit dem Kind ist zu klären, wie es nun weitergeht. Bleibt es nach dem Tod des Vaters bei seiner Mutter oder geht es zu Oma und Opa? Wer schließt die Lücke bei den Einkünften? Ist ein Umzug nötig?
Man konfrontiere das Kind mit möglichst wenigen Veränderungen, sondern biete ihm stattdessen die gewohnte Stabilität. Schonung ist nicht angesagt, aber die Sprösslinge benötigen eine Bezugsperson, die sich mit ihnen unterhält. Diese kann auch geheime Befürchtungen aus dem Weg räumen: "Ist Papa tot, weil ich gestern so böse zu ihm war?"

"Mutter hat Krebs", Brian Fies, Comic, Knesebeck Verlag, 116 Seiten, 14, 95 Euro
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"Komm zurück, Mutter", Paul Hornschemeier, Comic, Carlsen, 128 Seiten, 16 Euro
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Valencia

Au Pair-Information Valencia

In der Heimat der Paella

Allgemeines

Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens und liegt im Osten des Landes. Es ist die Hauptstadt der Autonomen Region Valencia und der gleichnamigen Provinz. Valencia hat ca. 806.000 Einwohner, und die gesamt Fläche beträgt 134,56 km². Bis nach Madrid sind es ca. 320 km, und bis Barcelona 350 km Entfernung. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 17,8°C.

Sprachen

In Valencia wird Castellano und Valenciano gesprochen. Das Valenzianische wird aber in dem Sinne nicht als eigenständige Sprache angesehen, eher als eine Varietät der katalanischen Sprache.

Sprachschulen

In Valencia gibt es viele private Sprachschulen, an denen man Intensivkurse (mehrere Stunden täglich) belegen kann. Diese sind zwar meist recht teuer, aber man lernt durch die Intensität recht schnell. Eine gute Sprachchule ist die Route 66 in der C/ Moratín, direkt am Plaza de Ayuntamiento (www.route66idiomas.com). Es gibt auch eine offizielle Sprachenschule in Valencia (www.cult.gva.es/eoival/). Diese ist sehr günstig und der Kurs erstreckt sich auch über einen längeren Zeitraum. Hier ist allerdings das Problem, dass man nicht jederzeit mit einsteigen kann, da neue Kurse nur zweimal beginnen.

Sehenswürdigkeiten

Valencia bietet viele interessante Sehensürdigkeiten und fasziniert durch seine Gegensätzlichkeit. Die Innenstadt begeistert durch ihr großes historisches Erbe mit ihrem Charme. Sehenswert ist hier auf jeden Fall die imposante Kathedrale am Plaza de la Reina; dort gibt es in jeder Sprache eine Audioführung, und der Eintritt kostet 3,50 €. Nicht weit davon entfernt liegt die Lonja de la seda, die Seidenbörse. Diese gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der Profan-Gotik in Europa und zählt zum Unesco-Kulturerbe. Das Schöne an Valencia ist, dass der Weg zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten eigentlich immer schon eine Attraktion für sich ist. Die vielen kleinen verwinkelten Gassen und die Leute lassen einen eintauchen in die Seele dieser Stadt.
Sehenswert ist ebenfalls die Stierkampfarena und der der alte Bahnhof in Xativa (Estación del Norte). Wenn man Glück hat und zur Zeit der Stierkämpfe in Valencia ist (meist im Juli und Oktober), kann man die Stierkampfarena besichtigen. Nebenan liegt das Museo Taurina, das viele Stücke aus der privaten Sammlung eines Toreros zeigt. Darüberhinaus liegt im Südwesten der Stadt die Ciudad de las artes y ciencias, die Stadt der Künste und Wissenschaften. Diese wohl bekanntesten Gebäude der Stadt sind immer einen Besuch wert. Es gibt hier ein Imax-Kino, Planetarium, eine Lasershow und das Wissenschaftsmuseum. Allein die Kulisse fasziniert schon.

Einkaufen

Valencia ist ein Paradies für Shoppingfreunde. Alleine in der Innenstadt finden sich viele Einkaufsstraßen. Um den Plaza de los Pinazos reiht sich ein Geschäft an das andere. Sehr beliebt ist auch die Calle Colón mit ihren vielen Seitenstraßen. Hinzu kommen noch die vielen Shoppingcenter, die meist etwas außerhalb angesiedelt sind.

Verkehrsnetz

Hier ist es kein Problem, von einem Ende der Stadt an das andere zu kommen. Es gibt ein großes Metronetz und mehrere Buslinien, die auch die Randbereiche von Valencia anfahren. Das Ganze ist auch deutlich günstiger als in Deutschland. Eine einfache Fahrt mit dem Bus kostet 1,15 € und eine 10er Karte Preisstufe A der Metro 6,70 €. Der einzige Nachteil ist, dass die letzte Metro nachts um halb zwölf fährt, und die erste gegen halb sieben. Da heißt es lange durchtanzen oder mit dem Taxi nach Hause fahren - was übrigens auch günstiger ist als bei uns.

Freizeit

Zur Freizeitgestaltung bieten sich viele Möglichkeiten; in den Sommermonaten natürlich die zahlreichen schönen Strände, die auch mit dem Bus oder mit der Metro gut zu erreichen sind. Hier werden auch viele Wassersportarten angeboten. Im Zentrum befinden sich viele Parks, Museen, Theater und Kinos. Die vielen schönen Parks sind meist sehr belebt und bieten viel Platz zum Spielen und Sitzen. Wenn man etwas von der Stadt sehen möchte, kann man am Plaza de la Reina mit einem Touristenbus oder sogar mit der Kutsche eine Rundfahrt machen. Etwas außerhalb des Zentrums bieten sich mehrere Möglichkeiten, um Reiten zu gehen; auch ein Zoobesuch ist in Valencia zu empfehlen. Wenn man gemütlich am Strand sitzen möchte, um beispielsweise eine Cola zu trinken, so ist das Café del Mar am Playa de la Malvarossa zu empfehlen. Es befindet sich direkt an der Strandpromenade und bietet einen herlichen Ausblick. Malvarossa ist der beliebteste Strand der jungen Leute. Hier findet man viele Einheimische, aber auch Studenten und Au Pairs, und es ist immer was los.

Nachtleben

Die Valencianer nennen das Nachtleben la movida (die Bewegung) und bezeichnen damit eigentlich den Zeitraum zwischen Freitagnacht und Sonntagvormittag. Man hat zahlreiche Möglichkeiten, in Valencia sein Wochenende zu verbringen. Sehr beliebet (auch bei den Studenten) ist das Carmenviertel. Hier sind Hunderte von Menschen unterwegs und es ist viel Betrieb. Es gibt viele Bars und Kneipen, aber das Schönste ist eigentlich, dass man so viele unterschiedliche Menschen auf der Straße trifft. Viele sitzen in kleinen Gruppen zusammen, spielen Gitarre oder genießen einfach nur die milde Nacht. Valencia hat darüber hinaus viele Clubs. In der Stadt befindet sich z.B. die große Disco Apache; hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer gerne elektronische Musik hört, ist im Latex genau richtig, einem der angesagtesten underground electro clubs. Aber auch am Hafen und am Strand kann man gut weggehen. Hier ist das Luna Rossa oder das Las Animas sehr beliebt.

Kulinarisches

Die für Spanien typische Paella hat in Valencia ihren Ursprung. Es gibt zwei Variationen: Paella Valenciana (mit Huhn und Kaninchen) oder Paella Marinera (mit Muscheln, Tintenfisch und Krustengetier). Man wird kein Restaurant finden, bei dem dieses Gericht nicht auf der Speisekarte steht. Ansonsten werden hier viele Meeresfrüchte gegessen. Wenn man in Spanien ist, sollte man auch auf jeden Fall Horchata probieren, ein Getränk aus zerstampften, zerdrückten Früchten, Nüssen oder Samen. Der Geschmack ist anders als vieles, was wir von daheim kennen, aber sehr erfrischend. Typisch für Valencia ist auch das sogenannte Agua de Valencia. Das hat nichts mit Wasser zu tun, auch wenn es so heißt. Es handelt sich um ein Mischgetränk aus spanischem Sekt, Orangensaft und anderen Zutaten. Sehr zu empfehlen ...

Fiestas

Bei Valencia muss man hier als erstes die Fallas erwähnen, die immer im März stattfinden und den Winter austreiben sollen. Hier ist dann der totale Ausnahmezustand und es ist sicherlich eine Reise wert. 4 Tage ist in Valencia Dauerparty, fantasievolle Kunstwerke aus Pappmaché stehen in allen Stadtvierteln und auf vielen Straßenkreuzungen. Jeden Tag um 14 Uhr findet überall ein im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubendes Spektakel statt, mascletá genannt. Eine Viertelstunde wird auf Teufel komm raus Krach gemacht. Gigantische Mengen von Feuerwerk und Knallkörpern explodieren um die Wette. Neugierig spazieren die Bewohner Tag und Nacht durch die Straßen und begutachten die fantasievolle Arbeit eines ganzen Jahres. Die besten Figuren werden schließlich prämiiert, unterteilt in mehrere Klassen und noch einmal jeweils untergliedert in eine Junior- und eine Erwachsenen-Falla. Der jeweils beste und originellste Teil einer jeden Falla, ninot genannt, wird gesondert bewertet. Die ninots stehen zur allgemeinen Begutachtung im historischen Gebäude der ehemaligen Seidenbörse. Der Besuch ist eine Pflichtstation für alle Valencianos. Dort bewundern sie die beeindruckenden Filigranarbeiten und geben anschließend ihr Urteil ab. Die auserwählte Figur wird als einzige später nicht verbrannt, sondern kommt in ein spezielles Museum. Jede Falla ist ein Kunstwerk, aber nur Außenstehende bedauern, dass sie verbrannt werden. Die Valenzianer bauen ihre Fallas im vollen Bewusstsein der Tatsache, dass sie vier Tage bewundert werden, bevor es in der Nacht der cremà, der Verbrennung, vorbei ist. Der Moment der Momente findet am 19. März um Mitternacht statt.

Wissenswertes

Hier ein paar Kleinigkeiten über die Bräuche und das Leben in Spanien/Valencia: Der ganze Tagesablauf verschiebt sich im Gegensatz zum Mitteleuropäischen ein wenig nach hinten. Somit ist es üblich, dass man gegen zwei, halb drei zu Mittag isst und das Abendbrot erst gegen zehn, halb elf auf dem Tisch steht. Gerade im Sommer ist das wegen der Hitze auch sehr angenehm. Nach dem Mittagessen ist es üblich, eine Siesta zu machen. Diese dauert meist von 14 bis 17 Uhr, und in der Zeit haben auch gerade kleinere Läden geschlossen. Im August ist generell am wenigsten in den Geschäften los; viele haben ein paar Wochen geschlossen, und auch in einigen Institutionen trifft man niemanden an. Die meisten Spanier sind um diese Zeit im Urlaub. Sollte man im August in Valencia sein, hat man eventuell das Glück, dass am Playa Malvarossa das Finale des European Championship im Beachvolleyball stattfindet. Sehr interessant, das sollte man sich auf jeden Fall ansehen!

 

Kinder in Spanien

Kinderprämie in Spanien

Erhöhung der Geburtenrate

Spanische Gesellschaft - Änderung der Familienverhältnisse

Man nehme ein Land mit 1,4 Kindern pro Frau. Es fehlt an Krippen- und Hortplätzen, an flexiblen Arbeitszeiten für Eltern, an staatlicher Förderung der Kinder(betreuung). Deutschland? Nein, das beschriebene Land ist la España.
Wie in der Bundesrepublik, so fehlt es auch hier an Nachwuchs. Die Geburtenrate ankurbeln soll seit Juli 2007 eine Neugeborenenprämie von 2500 Euro.

Ein guter Schritt in die richtige Richtung, doch löst er noch immer nicht das Problem der Emanzipation. Frauen wünschen sich Berufstätigkeit, sei es aus Unabhängigkeit oder aus Finanzproblemen. Noch fehlt es an einer Politik, um die weiblichen Rechte in der Arbeitswelt auszubauen.
Spanien ist inzwischen ein reicher Staat, mit höheren Pro-Kopf-Einkünften als der EU- Durchschnitt. Bei Sozialleistungen hält sich das Land jedoch zurück. Ausgaben hierzu betragen zwanzig Prozent des Inlandsprodukts (EU: 27 Prozent, Deutschland: 30 Prozent). Familien erhalten etwa 4 Prozent (Deutschland: 11 Prozent), was den niedrigsten Wert der Europäischen Union ausmacht.
Familienförderung vom Staat gibt es so gut wie gar nicht. Seit vier Jahren erhalten berufstätige Frauen pro Kind hundert Euro im Monat, drei Jahre lang. Manch ein autonomes Gebiet sorgt für Zuschüsse, am meisten Kantabrien (1200 Euro pro Kind für drei Jahre). In der Hauptstadt Madrid empfängt man ein Mal hundert Euro.

Vermutlich ist der Kindermangel jedoch keine finanzielle Frage sondern eine des Selbstverständnisses. Spanierinnen besuchten die Schule, die Uni, stiegen ins Berufsleben ein … Der Gedanke an Kinder lässt viele fürchten, die Früchte ihrer Mühen zu verlieren. Vor einem Jahrzehnt gingen etwa 33 Prozent der jungen Mütter einem Broterwerb nach, nun sind es doppelt so viele.
Hier fehlt es an Strukturen zur Kinderbetreuung. Wer kann, schickt sein Kind im Alter von zwei Monaten in einen Hort. Wem diese Möglichkeit verwehrt ist, der nutzt seine (Schwieger-)Eltern, die momentan noch die Rolle erfüllen, die der Staat bald zu übernehmen hat.

Seit Francos Tod fiel die spanische Geburtenrate innerhalb von zwanzig Jahren um 1, 64 Kinder auf 1,16 Sprösslinge pro Frau. Inzwischen beträgt sie nahezu 1,4, was jedoch mit den vielen Einwanderern zusammenhängt. Zwanzig Prozent der Mütter der im letzten Jahr geborenen Kinder stammten aus dem Ausland.

Spanien befindet sich im Wandel; man sieht nicht mehr in erster Linie die Ansprüche der Großfamilie sondern die des Einzelnen. Dabei orientiert sich der Staat an nördlichen Ländern: Wie auch in der Bundesrepublik, so hört man in spanischen Lokals gehäuft Beschwerden über die Kinder anderer Familien.
Weiter auf dem Änderungsplan steht der Umgang mit Kindern: Erziehung und die richtige Behandlung von Kindern werden z.Zt. oft thematisiert. Zudem wandelt sich die Rollenaufteilung, denn nun stehen Vätern zwei Monate bezahlten Vaterschaftsurlaubs zu. Bislang nutzte ihn etwa ein Drittel.

 

Recht & Gesetz

Gesetzeslage bei Familien

Urteile zu familiären Streitfällen

Finanzen von Familien - Unterstützung und Zahlungspflichten

Zur Rechtslage gibt es in Familien viel zu bedenken. Das betrifft u.a. Jugendschutzverordnungen, Vaterschaftstests, verbotene Beziehungen (z.B. unter Geschwistern) und viele weitere Punkte. Vaterschaftstests z.B. sind mittlerweile legal, solange sie dem Kindeswohl nicht schaden; Inzest ist nach wie vor verboten.
Bezüglich Finanzen informieren wir übers Elterngeld (Bedingungen, Errechnung der Zahlungshöhe, Sonderfälle wie z.B. Mehrlinge), über Unterhaltszahlungen, über Unterstützung beim Studium, über Steuerersparnisse durch die Ehe …

Es fällt im Privatleben oft schwer, Gesetze zu berücksichtigen. Wer mit dem Kind Karneval feiern möchte, statt es dem Ex-Partner zu überlassen, setzt sich auch schon mal über eine Vereinbarung hinweg. Zweifelt der Ehegatte an seiner Vaterschaft, so wünscht er meist einen Test, ohne zu berücksichtigen, ob dieser dem Kind schaden könnte.
So gibt es viele Situationen, in denen man sich überhaupt nicht um die Rechtslage schert, ja sie vielleicht auch gar nicht kennt. Hier hilft es, sich ein wenig über Ge- und Verbote kundig zu machen. Sicherlich denkt man im Privatleben nicht an irgendwelche Paragraphen, doch ist in manchen Fällen eine Kenntnis der Rechtslage durchaus hilfreich.

Auf den folgenden Seiten ein kleiner Überblick rund zum Thema "Recht und Gesetz" in der Familie. Wer sich austauschen möchte, findet im Forum der Au-Pair-Box Gleichgesinnte.

 

Gesundheit

Gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung

Tipps zur Gesundheit

Gesundheit in der Familie - Verantwortung für Eltern

Besonders bei Kindern und Jugendlichen nimmt gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Nicht nur Fast-Food ist angesagt, sondern Vitamine und Gemüse (das sollte natürlich schmecken).
Doch auch zu anderen medizinischen Aspekten gibt es in Familien viel zu bedenken. Wie sorge ich bei meinem Kind für ausreichende Bewegung? Wie behandle ich Krankheiten; homöopathisch, schulmedizinisch oder auf eine dritte Art? Wie gehe ich richtig mit Gesundheitsproblemen um?

Ab der Geburt eines Kindes lastet auf den Schultern der Eltern eine hohe Verantwortung. Sie möchten das Richtige tun, ihr Kind vorbildlich versorgen - doch oft gibt es kein "Richtig" oder "Falsch". In vielen Dingen handelt es sich einfach um eine Frage der Entscheidung, wie der weitere Lebensweg verläuft, und zwar nicht nur im Bereich der Gesundheit, sondern auch bezüglich der Erziehung.

Wir geben auf den folgenden Seiten Tipps rund ums Thema "Gesundheit". Wer sich austauschen möchte, findet im Forum der Au-Pair-Box Gleichgesonnene.

 

Fruchtbarkeit

Weibliche Fruchtbarkeit

Mit Ende 20 geht’s schon abwärts

Biologische Uhr rast

Schon mit Ende 20 geht die Fruchtbarkeit von Frauen zurück. Die biologische Uhr beginnt somit früher zu ticken, als weithin angenommen. Bei Männern sinkt die Fruchtbarkeit vom 35. Lebensjahr an deutlich. Das sind die Ergebnisse einer groß angelegten Studie, an der 782 Frauen aus verschiedenen Staaten beteiligt waren. Das National Institute of Environmental Health Sciences in North Carolina (USA) und die italienische Universität von Padua veröffentlichten die Untersuchung in dem britischen Fachmagazin Human Reproduction.

Die Studie bedeute keineswegs, dass Frauen mit Ende 30 kaum noch Chancen hätten, ein Kind zu bekommen, betonten die Forscher. Nur dauere es bei ihnen im Schnitt deutlich länger, bis sie schwanger werden.

Die höchste Fruchtbarkeit stellten die Wissenschaftler bei Frauen zwischen 19 und 26 Jahren fest. Wenn sie zwei Tage vor dem Eisprung Sex hatten, betrug die Chance, schwanger zu werden, 50 Prozent. Bei 27 bis 34 Jahre alten Frauen lag diese Wahrscheinlichkeit bei 40 Prozent und in der Gruppe der 35- bis 39-Jährigen bei 29 Prozent. War der Partner bei diesen Frauen schon Anfang 40, sank die Empfängnisrate auf 18 Prozent.

 

Au Pair Marton

Au Pair-Information Marton

Shoppen in Wanganui und Grillen im Garten

Allgemeines

Marton liegt zwischen Palmerston North und Wanganui auf der Nordinsel, und da das Örtchen selbst nicht mehr zu bieten hat als ein Hallenbad und ein Mini-Fitnessstudio, fährt man eher nach Wanganui. Es sei gesagt: ohne Auto ist man in Marton verloren!
Wanganui ist ein nettes kleines Städtchen mit einer schönen Einkaufsstraße, aber richtige Shopping-Orgien kann man hier nicht unbedingt veranstalten. Für einen kleinen Bummel durchaus geeignet, jedoch sollte man beachten, dass die Geschäfte unter der Woche um 17.30 Uhr und samstags schon um 12 Uhr schließen.

Sehenswürdigkeiten

In Wanganui gibt es das Wanganui Regional Musem, und man kann auf einem sehr alten Raddampfer über den Fluss fahren.

Freizeit

Der Wanganui River bietet sich für Kajaktouren an, die zwischen einem und mehreren Tagen dauern. Der Virginia Lake lädt zum sich Erholen ein, zum Spazierengehen oder eine Runde Joggen. Einen Wahnsinnsblick auf die Stadt hat man, wenn man den alten Duri Hill Elvator hochfährt oder sich die Mühe macht, die Treppen und dann schließlich den Ausichtsturm War Memorial Tower zu besteigen. Von dort sieht man auch das Meer. Der Strand von Wanganui hat schwarzen Sand und ist meist relativ überfüllt, aber natürlich niemals zu vergleichen mit Stränden in Urlaubsorten.

Nachtleben

Leckeres Essen bekommt man im Vega, da kann man besonders dienstags lecker und sehr günstig Steaks essen. Zum Lunch empfiehlt sich das Indigo; hier gibt es tolle Kleinigkeiten zu moderaten Preisen.
Das einzige Kino in Wanganui ist immer gut besucht und verglichen mit deutschen Kinopreisen auch sehr günstig. Abends empfiehlt sich der Besuch eines Pubs. Wer mal richtig lecker und in netter Atmosphäre indisch essen möchte sollte sich das Bollywood nicht entgehen lassen. Kleiner Tipp: mit mehreren Leuten unterschiedliche Gerichte bestellen, denn diese kommen in kleinen Schälchen, so dass jeder mal von jedem probieren kann.

Tipps

Wer in Neuseeland ist, sollte sich auf jeden Fall ein Rugby-Spiel ansehen; im Stadion in Wanganui gibt es sehr günstige Karten. Gerade für Au Pairs dürfte der Kowai Park interessant sein, ein riesiger, toller Kinderspielplatz. Hier treffen sich viele Au Pairs mit ihren Schützlingen, und einer hat mehr Spaß als der andere. Im Sommer Wechselklamotten nicht vergessen, denn dann gibt es Wasserstrahler.
Wer Leute kennen lernen möchte, sollte seine Gasteltern auf jeden Fall fragen, ob sie irgendwelche Bekannte im Hospital haben, denn das Wanganui Hospital ist ein Lehrkrankenhaus, wo immer viele Studenten und Praktikanten aus aller Welt sind. Das Tolle daran ist, dass neue Leute immer wieder gern in die Gruppe aufgenommen werden und sich die Zusammensetzung auch ständig ändert - die einen gehen, die anderen kommen neu dazu, und schon nach einigen Wochen gehört man zu den "alten Hasen". Da Wanganui nicht so viel zu bieten hat, werden die Wochenenden meist beim BBQ im Garten von jemanden verbracht.
Wer in den Sommerferien dort ist, sollte sich auf jeden Fall das Programm des örtlichen DOC ansehen, die tolle Ausflüge organisieren, bei denen auch viele locals und weniger Touristen dabei sind.

 

Au Pair Nordland

Au-Pair in Nord-Norwegen

Nordlichter in Nordland

Allgemeines

Nordland ist eine norwegische Provinz mit der Bezirkshauptstadt Bodø. Die Provinz grenzt im Norden an den Bezirk Troms und im Süden an den Bezirk Nord-Trøndelag. Ferner ist das Nordland in die Regionen Helgeland, Salten, Lofoten, Ofoten und Vesterålen unterteilt. Im südlichen Teil der Provinz verläuft der Polarzirkel.
Nordland erstreckt sich in der Länge über 500 km, ist jedoch an manchen Stellen nicht mehr als 50 km breit. Die Küstenlinie wird umlagert von ca. 5000 kleineren und größeren Inselchen. Auch einige der beeindruckensten Fjorde des Landes findet man hier. Der Svartisen, Europas zweitgrößter Gletscher, erstreckt sich über die gesamte Breite des Nordlandes.
Die Bezirkshauptstadt Bodø ist mit ca. 45.400 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Norwegen. Als Universitätsstadt beherbergt Bodø derzeit knapp 4000 Studenten aus dem norwegischen In- und aus dem Ausland. Der Hafen in Bodø ist ein wichtiger Anlaufplatz für die Hurtigruten und die kleineren öffentlichen Verkehrsboote der Provinz. Bodø ist Endstation der Nordlandsbahn und somit der nördlichste Punkt der Eisenbahnlinien der norwegischen Staatsbahn.
Der Bezirk Nordland ist vom Klima her mild für Norwegen. Im Winter ist es allerdings bis zu 3 Wochen lang dunkel, und den ganzen Sommer über hell. Die Einwohner sind sehr traditionell und legen großen Wert auf ihre Festivitäten und Traditionen.

Sehenswürdigkeiten

Das Luftfahrtsmuseum in Bodø ist ein Anziehungspunkt für Klein und Groß. Besonders für Kinder sind die gut organisierten Führungen und imposant ausgestellten Flugzeuge ein absolutes Highlight. Mindestens ebenso interessant für die Kleinen sind die Trainingsspiele des Fußballvereins Bodø Glimt.
Die Kirche in Bodø wurde nach dem Krieg neu aufgebaut; sie zeigt imposante Glas- und Wandmalereien.
Bodø ist die Stadt der Seeadler - mit etwas Glück sieht man einige der Tiere fliegen.
Auch in der Umgebung gibt es etliche Sehenswürdigkeiten: Auf einer der Stadt vorgelagerten Insel gibt es die Möglichkeit, ein altes Seefort zu besichtigen; allerdings ist nicht mehr sehr viel davon erhalten. Etwa 30km östlich der Stadt liegt der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt, ein imposanter Anblick für jeden. Ferner ist die Bergkette der sieben Schwestern ein touristisch stark frequentierter Naturwanderpunkt. Auch das Polarkreiscenter am Polarkreis und der Svartisen Nationalpark sind sehr beliebte und eindrucksvolle Naturgebiete mit imposanten Landschaftsformungen.

Freizeit

Neben einem sehr umfangreichen Theaterangebot hat Bodø auch einen ausgeglichenen Konzert- und Veranstaltungsplan. Für Studenten und Schüler in einem bestimmten Altersfeld gibt es Ermäßigungen. Ein kleines Kino bietet die neuesten Blockbuster, und eine große und sehr gut ausgestattete Bibliothek im Stadtzentrum führt sogar viel deutsche Literatur.
Wöchentlich finden in diversen Kaffeehäusern in ganz Nordland Quizabende statt.
Am Abend bieten viele, in der Stadt verteilte Locations genügend Abwechslung für jeden Musikgeschmack. An der Universität in Bodø gibt es wöchentlich einen Treffpunkt für Auslandsstudenten, Austauschschüler und Au Pairs.
Im Sommer ist Bodø Veranstaltungsort des Parken Festivals, wo internationale Rockacts der Spitzenklasse auf der Bühne stehen. Auch ein großes Kulturfestival ist in Nordland zuhause.
Von den großen Inselgruppen der Lofoten und Ofoten kann man auf eine Walesafari gehen.

Sprache

In Nordland spricht man einen Dialekt, der sich aus Bokmål und Nynorsk zusammensetzt; mit ein bisschen Übung ist es jedoch kein Problem, auch diesen zu verstehen.

Kulinarisches

Im Allgemeinen ist die norwegische Küche für den mitteleuropäischen Magen recht gewöhnungsbedürftig. Neben Fisch und Schalentieren stehen viele traditionelle Gerichte auf den Speisekarten der Einwohner. Zu Weihnachten isst man Lutefisk (ein in Lauge gelegter Fisch, der eine geleeartige Konsistenz bekommt. Er wird mit Sirup und Speck übergossen und mit Erbsen- und Kolrabipüree, sowie Kartoffeln und in Butter gekochter Eier genossen). Im Landesinneren wird auch gerne noch Schaf- und Schweinekopf verzehrt. Der norwegische Lachs ist eine weltweite Delikatesse, genau wie der Stockfisch ( getrockneter Dorsch). Fårikål ( Hammelfleisch mit Kohl) ist besonders im Winter eine Delikatesse. Zum Frühstück verzehrt der Norweger gerne Graubrot mit braunem Käse oder Leberpastete. Fisch- und Fleischbällchen sind ebenso beliebt. Fleischlaibchen in brauner Sauce gelten als norwegisches Nationalgericht. Rømmegrøt und Risgrøt (Rahmgrütze und Milchreis) werden im Nordland traditionell jeden Samstag verzehrt. Im Süden Norwegens und in Schweden ist Milchreis das typische Weihnachtsessen. Raspelboller sind Kartoffelklößchen, die mit Sirup und Speck übergossen werden. Norwegische Pfannkuchen werden im Nordland mit Zucker und Speck gegessen. Zu fast jedem typischen Gericht werden Kartoffeln und Gemüse gereicht.

Katharina Hochschorner.

 

Au Pair Farnham

Au Pair-Information Farnham

Ländliches, aber stadtnahes West-Surrey

Allgemeines

Der Lonely Planet nennt Farnham als eines der Highlights der Home Counties. Farnham ist zwar keine aufregende Großstadt, der Ort in der Grafschaft Surrey hat mit seinen vielen kleinen Läden, Cafés und Pubs aber seinen ganz eigenen Charme.
Um die Stadt herum findet man viel Natur und darin eingebettete kleine Dörflein. Es fahren regelmäßig Züge von Farnham aus, so dass man innerhalb einer Stunde in London Waterloo sein kann. Und wenn man zwei Tage lang Sightseeing in London gemacht hat, so schätzt man die Ruhe und Natur um Farnham herum wieder richtig.

Sehenswürdigkeiten

In Farnham selber kann man sich das Farnham Castle anschauen. Von dessen Garten aus hat man eine schöne Aussicht über die Stadt. Außerdem befindet sich ein wenig außerhalb die Waverley Abbey, die Sir Walter Scott als Inspiration für seinen Roman diente.
Farnham liegt sehr günstig, da man von dort aus bequem Tagestouren z.B. nach London, Oxford, zur Isle of Wight oder nach Brighton machen kann. All diese Orte kann man auch mit dem Zug wunderbar erreichen.

Freizeit

Wer in seiner Freizeit gerne Sport macht, findet in Farnham einen Fitnessclub und auch einen Tennisclub. In Guildford, dem nächstgrößeren Ort, gibt es ein Kino, ein Schwimmbad und viele weitere Freizeitangebote.
In Farnham kann man die Bücherei umsonst nutzen und nach vorheriger Anmeldung dort auch kostenlos ins Internet gehen. In der Freizeit trifft man sich auf einen Kaffee oder zieht durch die Charity Shops, die es hier wie Sand am Meer gibt.

Nachtleben

Dafür, dass Farnham so klein ist, gibt es dort sehr, sehr viele Pubs. Am schönsten für junge Leute ist das The Slug and Lettuce, eine Kette, die so auch in anderen Städten zu finden ist. Dort ist das Publikum besonders jung und spaßfreudig.

 

Au Pair Turku

Au Pair-Information Turku

Finnisches Flair am Aurajoki

Allgemeines

Turku (schwedisch: Abo) ist mit 167.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Finnlands. Das an der Küste im Südwesten des Landes gelegene Turku ist die älteste finnische Stadt und war bis 1812 Hauptstadt. Ein Teil der Einwohner Turkus ist schwedischsprachig, weswegen die Stadt offiziell zweisprachig ist.

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten Turkus sind die Burg (Turunlinna) und der Dom. Die Burg, deren älteste Teile aus dem Jahr 1280 stammen, liegt direkt an der Mündung des Aurajoki in die Ostsee, und beinhaltet das historische Museum. Interessant ist auch das Museum Aboa Vetus, das über ausgegrabenen Gemäuern aus dem Mittelalter erbaut ist, so dass man durch die jahrhundertealten Gewölbe gehen kann. Angeschlossen ist ein Museum für moderne Kunst (Ars Nova). Im Sommer finden in Turku auch eine Art mittelalterlicher Festspiele statt, und nicht zu vergessen, im Sommer öffnet natürlich auch die Muminwelt - Muumiworld - in Naantali ihre Tore.

Freizeit

Natürlich gibt es in Turku jede Menge Vereine, VHS etc., außerdem einige Schwimmbäder und weitere Sportanlagen (z.B. für Tennis, Badminton etc.). Besonders im Sommer schön sind die Turku vorgelagerte Insel Ruissalo und der Küstenort Naantali, einer der wenigen Orte Finnlands mit noch erhaltenen alten Holzhäusern.
Man sollte auf jeden Fall während seines Aufenthalts die mehrmals täglich verkehrenden Fährverbindungen nach Stockholm und Mariehamm (Alandinseln) für einen Kurztrip nutzen oder eine Schiffstour durch die Schären machen.

Nachtleben

In Turku gibt es zahlreiche Clubs, Bars und Kneipen, von denen sich die meisten direkt in der Innenstadt befinden. Außerdem finden im Caribia Spa Hotel des öfteren Konzerte statt (z.B.: Apulanta). Wer´s ruhiger mag, sollte einmal die am Ufer des Aurajoki festgemachten Restaurantschiffe besuchen.
Ärgerlich ist allerdings die teilweise sehr harsche Altersbeschränkung. Gerade samstags kann es vorkommen, dass man unter 24 Jahren nicht eingelassen wird. Wenn man allerdings nicht gerade im Pulk ankommt, kann man auch Glück haben und auf einen netten Türsteher treffen, aber verlassen sollte man sich darauf lieber nicht!

 
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