Au Pair Box
 
Menü        
Einführung 
Für Aupairs 
Für Familien 
Aktuelles 
Aupairversicherung
Auslandsversicherung
 Schwarzes Brett 
Ferienjobs 
Bildgalerie 
Agenturen 
Service für Agenturen 
Service für Eltern 
Ratgeber
Familie / Aupair
Links 
Sag´s weiter 
Impressum 
Ratgeber


 
Seite
<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 >> 

Tagesbetreuung

Tagesbetreuung von Kindern

Mehr Geld für Familien

Förderung bei der Kinderbetreuung

Anläßlich der heute vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgenommenen Trennung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes in einen zustimmungsfreien und zustimmungspflichtigen Teil erklären die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, sowie die zuständigen Berichterstatterinnen Caren Marks und Marlene Rupprecht:

Familien in ganz Deutschland warten darauf, endlich einen Krippenplatz für ihre Kinder ergattern zu können. Der Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder ist unsere wichtigste familienpolitische Aufgabe. Mit unserem Tagesbetreuungsausbaugesetz geben wir den Startschuß zur Schaffung vom mehr Betreuungsangeboten. Die Union wollte uns bei der Realisierung dieses Zukunftsprojektes Steine in den Weg legen. Sie hatte angekündigt, unserem Gesetz nicht zustimmen zu wollen. Ein Scheitern unserer Gesetzesinitiative durften wir nicht zulassen. Deshalb haben wir die Teile, die nicht der Zustimmung des Bundesrats bedürfen, aus dem Gesetzentwurf herausgelöst. Sie koennen jetzt morgen vom Bundestag beschlossen werden und pünktlich zum 1. Januar 2005 in Kraft treten.

Bei unserem Vorhaben wissen wir wichtige Verbündete auf unserer Seite. Ob Wirtschaft, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände oder Kirchen - alle unterstützen unsere Gesetzesinitiative zum Ausbau der Kinderbetreuung: Denn ein gutes Betreuungsangebot bedeutet bessere Chancen für unsere Kinder, für ihre Eltern und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Kritik der Union an der Finanzierung des Ausbaus der Kinderbetreuung ist unbegründet. Die Entlastung der Kommunen um immerhin 2,5 Milliarden Euro jährlich durch die Regelungen des Vierten Gesetzes zur Modernisierung des Arbeitsmarktes Hartz IV ist abgesichert. Denn schon im März 2005 wird überprüft, ob Städte und Gemeinden im vereinbarten Umfang entlastet sind. Eventuelle Fehlbeträge wären vom Bund zu erstatten. Ferner haben der Finanzierungsregelung im Vermittlungsausschußverfahren zum Optionsgesetz alle zugestimmt - auch die Union. Der Gesetzesteil zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe konnte heute noch nicht im Ausschuß des Bundestages für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgeschlossen werden. Er erfordert eine enge Abstimmung mit Ländern und Kommunen. Da die Beratungen dazu in Bundestag und Bundesrat noch andauern, wäre ein vorschneller Abschluß dieses Gesetzesteils im Fachausschuß des Bundestages nicht zu vertreten.

Wir drücken beim Ausbau der Kinderbetreuung jetzt auf die Tube, weil wir wissen, daß die Familien in Deutschland nicht länger auf den Ausbau der Kinderbetreuung warten können.

2004 SPD-Bundestagsfraktion - http://www.spdfraktion.de

 

Kostenlose Ferien

Ferien umsonst

Zeitschrift sucht die perfekte Urlaubsfamilie

Reisemagazin begleitet Familie in Urlaub

Kostenlos Urlaub machen und zum Star eines Reisemagazins werden: das Magazin sucht eine reiselustige, fotogene Familie mit 2 Kindern im Schulalter. Die Familie wird von der Redaktion bei der Urlaubsplanung, beim Gang ins Reisebüro und in den Ferien begleitet. In jeder Ausgabe des Reisemagazins - viermal im Jahr - kommt sie zu Wort und berichtet von ihren Erlebnissen.

Details der Ausschreibung sind in der nächsten Ausgabe von Urlaub Perfekt zu lesen, die am 13. Dezember 2004 zum Aktionspreis von 1,- Euro am Kiosk erhältlich ist.

Bewerber schicken eine Kurzbeschreibung der Familienmitglieder und ihrer bisherigen Reiseerfahrung mit mindestens acht Fotos an:

Urlaub Perfekt, Aktion Urlaub-Perfekt-Familie
Postfach 70 06 29, 22006 Hamburg
monika.spielberger@urlaubperfekt.net
www.urlaubperfekt.net

Einsendeschluss ist der 10. Januar 2005.

 

Glückliche Mütter

Weniger Eizellen durch Sorgen

Glückliche Frauen sind fruchtbarer

Stress vermindert Zeugungsfähigkeit

Schon Jesus hatte eher davon abgeraten, sich Sorgen zu machen ("Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet..."). Sich Sorgen machen hilft nichts, führt zu Schlaflosigkeit und gräbt tiefe Falten ins Gesicht. Wir alle wissen es, aber manchmal überfallen sie uns doch. Besonders nachts um vier oder fünf Uhr. Da liegen wir dann wach und zermartern uns das Hirn, wie wir die nächste Miete bezahlen sollen, wie wir unseren Sohn davon abbringen, seine Schulkameraden zu verprügeln oder wie wir für unsere Kinder ein harmonisches Familienleben aufrecht erhalten, obwohl unser Partner neuerdings eine Geliebte hat.

Dass es uns nicht nur kaum weiter hilft, uns allzu viel zu sorgen, sondern sogar schädliche Folgen haben kann, scheint nun eine neue amerikanische Studie eindrucksvoll zu belegen. Sorgen um die Gesundheit, Arbeit oder Finanzen machen es Frauen schwerer, sich ihren Wunsch nach einem Kind zu erfüllen, will man an der Universität von Kalifornien in San Diego herausgefunden haben. Am besten sei es, alle Ängste über Bord zu werfen und möglichst glücklich und entspannt zu sein, so der ebenso biedere wie gut gemeinte Rat von US-Forschern an Frauen, die Probleme mit der Fruchtbarkeit haben.
Ihre Empfehlung stützt sich auf eine Untersuchung über die Erfolgsrate künstlicher Befruchtungen, die ein Gesundheitsjournal vorstellte. Empfehlungen, wie man Ängste und Sorgen so mir nichts dir nichts über Bord wirft, wurden von den Wissenschaftlern leider nicht mitgeliefert.

Die Studie verglich die Erfolgsrate der künstlichen Befruchtung von 151 Frauen mit ihrem Gemütszustand, den sie selbst auf Fragebögen beschrieben. Danach produzierten gestresste Frauen 20 Prozent weniger Eizellen als entspannte Frauen. Fast identisch war auch das Verhältnis von Sorgen und Erfolg bei der Befruchtung selbst.

Grübeln über Arbeitsausfall ist Stressfaktor

Patientinnen, die sich während der Behandlung den Kopf über ihren Arbeitsausfall zerbrachen, hatten sogar 30 Prozent weniger Erfolg bei der Befruchtung. Sorgen um die verpasste Arbeit und die medizinischen Prozeduren der Fruchtbarkeitsbehandlung sind eindeutig Stressfaktoren und Stress beeinflusst etliche Körperfunktionen bekanntermaßen negativ.
Fruchtbarkeitskliniken können den betroffenen Frauen zumindest mit mehr Aufklärung über die Therapie und flexibleren Klinikstunden helfen.

Immerhin ein Schritt: Aber wer nimmt Frauen mit Kinderwunsch den Stress, der durch den übermäßigen Kinderwunsch entsteht? Wer hilft bei Geldsorgen, die durch die kostspielige Behandlung neue Nahrung erhalten, wer hilft gegen Überlastung, Zeitknappheit, den rigiden Arbeitgeber und eine verständnislose Umwelt? "Werfen Sie einfach alle Ängste und Sorgen über Bord", säuselt ein simple Wahrheiten nicht scheuender US-Forscher. Wenn das mal so einfach wäre!

 

Au-Pair-Gütesiegel

Qualitätskontrolle für Au-Pair-Agenturen

Schutz vor Ausbeutung und Mißbrauch

Aupair-Taschengeld festgeschrieben

Im Frühsommer 2005 bekommen 113 Au-Pair-Agenturen nach Güteprüfungen das Gütesiegel "Au Pair" verliehen.
Integration in die Familie, ein eigenes Zimmer, Haftpflicht-, Kranken- und Unfallversicherung, 260 Euro monatliches Taschengeld (auch im Krankheitsfall) – dazu sind Gasteltern durch das Siegel verpflichtet.
Au Pairs dürfen höchstens sechs Stunden am Tag und nicht mehr als dreißig Stunden in der Woche arbeiten (Babysitten, Kinderbetreuung, Haushalt). Gasteltern müssen auch die Fahrtkosten zum nächstgelegenen geeigneten Sprachkurs übernehmen.

Au Pairs hingegen müssen praktische Erfahrungen im Umgang mit Kindern nachweisen und Grundkenntnisse der deutschen Sprache besitzen, außerdem hat ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorzuliegen.

Von Seiten der Agenturen sollen Informationen über das neue Zuhause, Land und Leute, und eine Telefon-Hotline für Notfälle geboten werden.

Der Pflichtenkatalog wird zum 1. Januar 2006 wirksam.

Durch Qualitätskontrolle und Gütesiegel wird Klarheit über Rechte und Pflichten auf beiden Seiten geschaffen, vor allem werden junge Au Pairs (jährlich arbeiten in Deutschland mehr als 30 000 Au Pairs im Alter von 18 bis 24 Jahren) vor Missbrauch und Ausbeutung geschützt.
Die Selbstverpflichtung der Vermittler gilt als Pioniermaßnahme.

 

Body-Mass-Index

Wert zur Beurteilung des Körpergewichtes

Berrechnung des idealen Werts

Geringstes Gesundheitsrisiko bei 20/25

Der sogenannte "Body Mass Index" (BMI = Körpergewicht in kg / Größe in m ²) ist der aktuellste, einfachste und international gebräuchliche Wert zur Beurteilung des Körpergewichtes.

Der ideale BMI ist abhängig vom Alter, bitte entnehmen Sie ihren idealen BMI der Tabelle.

Alter BMI
19-24 19-20
25-34 20-25
35-44 21-26
45-54 22-27
55-65 23-28
ab 65 24-29

Der Body Mass Index ist für Frauen wie für Männer gleich.

Ein BMI zwischen 20 und 25 gilt als Zone mit dem geringsten Gesundheitsrisiko. Bei einem BMI von unter 18 spricht man von Untergewicht.
Ab einem BMI über 25 beginnt das Übergewicht, das ab einem Wert von 30 als behandlungsbedürftig gilt.

Der Body Mass Index hat keine Aussage über Ihre Fitness oder über das Muskel/Fett-Verhältnis. Er ist nur ein Anhaltspunkt für Ihr Gewicht.
Jedoch hängt das richtige Körpergewicht sehr stark vom einzelnen Individuum ab, die Art der Arbeit, sportliche Aktivitäten, Art der Ernährung und vielen anderen Faktoren.

 

Mißbrauch

Erfolgreicher Kurs für Kinder gegen Kindesmißbrauch

Geschulte Kinder entkommen Sexualstraftäter

Training für Grundschüler läßt Sexualstraftäter abblitzen

Die überwiegenden Zahl aller Sexualdelikte - etwa 80% - erfolgt im persönlichen, sozialen Umfeld der Kinder, und zwar zu Hause, im Bekannten- oder Freundeskreis. Ein vorbeugendes Konzept, der "Giraffenkurs" für Grundschulen und Kindergärten, behandelt diese Realitäten.

Offensichtlich greift der Kurs, denn von einer Grundschule bei Münster wird berichtet, daß ein reisender Sexualstraftäter aus seinem Auto mit holländischem Kennzeichen heraus versuchte, zwei Jungen nach dem Unterricht in sein Auto zu locken.

Die Rektorin schilderte, daß die Jungen glücklicherweise eine Woche zuvor am Giraffenkurs teilgenohmen und so nach den erlernten Regeln gehandelt hätten und weggelaufen seien.
Gemeinsam mit den holländischen Behörden wurde mit Hochdruck nach dem Täter gefahndet, bislang leider ohne Erfolg.
Der Erfinder des Kurses weist in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin, mit den Kindern Grundregeln einzuüben, die in seinem "Kids Magazin" beschrieben sind. Gegen Rückporto läßt sich das Magazin kostenlos bei Kronos e.V. anfordern.

Details: www.kronos-ev.de
23.11.2004

 

Kleinkinder

Frühkindliche Entwicklung

Entwicklungsgeschichte des Menschen

Was schon im Gesicht von Babies zu lesen ist

Dr. Tricia Striano, Preisträgerin des Sofja Kovalevskaja-Preises der Alexander von Humboldt-Stiftung ist Spezialistin für die Entwicklungsgeschichte des Menschen.
Sie wurde 1973 in den Vereinigten Staaten geboren, studierte am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts (USA) und an der Emory University in Atlanta, Georgia (USA), wo sie im Jahr 2000 promovierte. Nach der Promotion leitete sie die Junior Research Group on Cultural Ontogeny am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.

Ihr Forschungsgebiet lässt sich folgendermaßen umreißen:
Schon früh in seiner Entwicklungsgeschichte hat der Mensch die Fähigkeit entwickelt, im Gesicht seiner Mitmenschen zu lesen und in Bruchteilen von Sekunden Schlüsse auf das künftige Verhalten seines Gegenübers zu ziehen. Im Voraus zu wissen, ob und wann die Keule des Nachbarn auf den eigenen Kopf niedersaust, war ein evolutionäres Auslesekriterium ersten Ranges. Wie der Erwerb dieser und ähnlicher Fähigkeiten, die so genannte soziale Kognition, geschieht, ist bei Tieren gut erforscht.
Die viel komplexere Entwicklung beim Menschen ist dagegen wenig verstanden. Das gilt besonders für die frühkindliche Entwicklung von der Geburt bis zum ersten Lebensjahr. Hier setzt das Forschungsprojekt von Tricia Striano an, die mit ihrem Team Testreihen mit mehreren hundert Babys durchführen wird. Es soll mit einer Kombination aus Verhaltensforschung und Neuroimaging verstehen helfen, mit welchen rudimentären Fähigkeiten der Mensch zur Welt kommt und wie er hieraus verhältnismäßig rasch ein komplexes System der sozialen Kognition entwickelt. Hierdurch sollen Schlüsse auf die generelle Entwicklung von typischen oder atypischen Fähigkeiten, etwa beim Autismus, ermöglicht werden.

Näheres:
Alexander von Humboldt-Stiftung
Telefon: 0228 833-257

 

Aberglaube

Harmloser Aberglaube?

Ersatz für religiöse Gefühle

Wie die Apotheker-Rundschau vermeldet, stirbt Aberglauben auch im aufgeklärten 21. Jahrhundert nicht aus. Im Gegenteil: Umfragen legen nahe, dass er sogar immer mehr Anhänger findet.
„Man fühlt sich eingebettet in eine höhere Ordnung“, erklärt eine Hamburger Diplom-Psychologin im Gesundheitsmagazin der Apotheker. Die Kirchen könnten das heute für viele nicht mehr leisten.
„Im Aberglauben finden heimatlose religiöse Gefühle einen Hafen“, sagt die Psychologin und betont, dass sie abergläubischen Menschen, diese Überzeugungen keineswegs nehmen möchte.
Zwei Dinge aber seien wichtig: „Man sollte Distanz haben und über die eigenen Vorstellungen auch lachen können.“ Wenn etwa ein Abergläubiger nicht mehr in der 13. Reihe im Kino sitzen kann, „entsteht eine Art Zwangsverhalten. Dann wird es bedenklich“, so die Therateutin.

 

Kindergarten

Bessere Ausbildung von Erzieherinnen

Größeres Betreuungsangebot

Förderung von Kitas

Die Bertelsmann Stiftung fordert Bund und Länder auf, mehr in Kindertageseinrichtungen zu investieren. Anlass ist die aktuelle OECD-Studie, die der Frühförderung in Deutschland ein schlechtes Zeugnis ausstellt.
"Die Politik muss die Kitas in die Lage versetzen, unabhängig von der finanziellen Lage der Kommunen qualitativ gute Arbeit zu leisten", sagt Bertelsmann. Weiterhin sollten Land und Träger in eine bessere Ausbildung, Fortbildung und Beratung der Erzieherinnen investieren.

Auch quantitativ müssten die Betreuungs-Angebote ausgebaut werden. Dies gelte vor allem für Angebote, die sich an Kinder unter drei Jahren richteten. Weiterhin sollte in Deutschland der Anspruch auf einen Kitaplatz für jedes Kind gesichert sein, unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Man dürfte sich nicht damit zufrieden geben, dass hierzulande knapp 40 Prozent von Kindern aus benachteiligten Familien erst im letzten Jahr vor Schulbeginn eine Kita besuchen.

Weiterhin müssten die Rahmenbedingungen für gute pädagogische Arbeit in Kitas verbessert werden. Dies werde zum Beispiel bei der Beobachtung kindlicher Entwicklung deutlich: Die Bundesländer fordern im Rahmen ihrer Bildungspläne, dass Kitas die Entwicklung von Kindern beobachten, dokumentieren und auf dieser Basis ihre Bildungsangebote gestalten.
Eine wichtige Maßnahme, mit der Umsetzung dieser Forderung in die Praxis werden die meisten Kitas allerdings allein gelassen, sollen aber gleichzeitig sinkende Personal­Ressourcen verkraften.

Kindergärten und Kindertagesstätten kommt eine zentrale Rolle bei der frühkindlichen Bildung zu - dieser Ansicht sind auch weite Teile der bundesdeutschen Bevölkerung.
Eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass 87 Prozent der Befragten gute Bildungs- und Betreuungsangebote in Kindergärten als eine Form öffentlicher Unterstützung von großer bis extrem großer Bedeutung (die drei höchsten Werte auf einer Zehner-Skala) betrachten. 63 Prozent nennen sie "extrem wichtig".

Die Stiftung engagiert sich seit 2003 mit dem Projekt "Kinder früher fördern" für den Ausbau und die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung in Deutschland.
Besondere Schwerpunkte sind die individuelle Förderung auf Basis von Beobachtung und Dokumentation, die Stärkung von Eltern, die Weiterentwicklung der Qualität von Angeboten sowie die verstärkte Vernetzung lokaler Aktivitäten für Kinder in den ersten acht Lebensjahren.

 

Prügelstrafe

Schule kämpft um das Recht, zu schlagen

Züchtigung mit dem Rohrstock

Kleine auf die Finger, Große auf den Hintern

Eigentlich wurde die Prügelstrafe an Schulen in Großbritannien 1996 gesetzlich verboten.
Dennoch kämpft die Christian Fellowship School in Liverpool seit fünf Jahren um die Widerlegung des Verbots, bzw. um die Erlaubnis, die Prügelstrafe wieder anwenden zu dürfen. Sie geht dafür bis zur höchsten richterlichen Instanz, dem Oberhaus.
Begründung ist der christliche Glaube. Es stehe schon in der Bibel, dass Kinder mit dem Rohrstock zu züchtigen seien: "Bestrafe das Kind mit der Gerte und rette seine Seele vom Tod!"

Weil das britische Recht Eltern zugesteht, ihre Kinder zu züchtigen, verlangt der Direktor der Schule, Philip Williamson, dass Lehrer es ebenso dürfen. Für den Erfolgsfall will er sich die Erlaubnis zur Züchtigung der Vier- bis 16-Jährigen von den Eltern schriftlich geben lassen.
Die Kleinen würde man gern wieder "auf die Hände oder die Beine" schlagen. Größere Übeltäter würden "auf den Hintern geschlagen, mit einem Gegenstand, der einem Lineal ähnelt, aber etwa 10 Zentimeter breit ist".

Es fragt sich, ob im 21. Jahrhundert ein selektiver Gebrauch und eine willkürlich selektive Auslegung der Heiligen Schrift als Grundlage des christlichen Glaubens angebracht ist.
Tradition ist wieder in. Aber muss die Berufung auf alte Werte mit einem Mißbrauch von biblischen Schriften einhergehen?

 
Seite
<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 >>