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Aupairs in Deutschland

Sicherheitsmaßnahmen bei der Privatvermittlung von Aupairs

Mißbrauch durch deutsche Gastfamilien vermeiden

Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit

Ende Januar 2005 hat die Bundesregierung eine Reihe von Richtlinien und Maßnahmen bekanntgegeben, welche die Sicherheit von Aupairs in Deutschland stärken sollen.

Die Mitarbeiter der Konsularabteilungen der deutschen Auslandsvertretungen prüfen bei der Erteilung von Visa für Au pairs aus Nicht-EU/EWR-Staaten das Vorliegen der für eine Au-pair-Tätigkeit erforderlichen Grundkenntnisse der deutschen Sprache nunmehr auf der Grundlage eines einheitlichen Prüfmaßstabs. Die Agenturen für Arbeit nehmen eine entsprechende Prüfung bei der Erteilung von Arbeitsgenehmigungen für Au-pair-Bewerberinnen und -Bewerber aus den neuen EU-Mitgliedstaaten vor, für die während der Übergangsfristen des EU-Beitrittsvertrages noch keine Arbeitnehmer-Freizügigkeit gilt.
Dadurch soll erreicht werden, dass Au pairs bei Problemen mit ihren Gastfamilien Hilfe suchen können.

Daneben wird bei der Erteilung des Visums oder der Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis auch durch weitere Maßnahmen auf einen besseren Schutz der Au pairs hingewirkt. So werden die Au pairs, wenn sie die Informationen der Bundesagentur für Arbeit zu "Au pair bei deutschen Familien" erhalten, auch darauf hingewiesen, dass sie sich bei rechtserheblichen Problemen an die Ausländerbehörden oder die Agenturen für Arbeit wenden können.

Die Au-pair-Vermittlungsagenturen haben sich darauf geeinigt, gemeinsam eine bundesweite und jederzeit erreichbare 0800-Notfallhotline einzurichten, an die sich Au pairs wenden können.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und mit Unterstützung des Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienstes der Bundesrepublik Deutschland e.V. haben rund 200 Au-pair-Agenturen gemeinsame Qualitätsstandards erarbeitet, die Mindestbedingungen für alle Au-pair-Verhältnisse regeln. Sie haben sich auch dafür eingesetzt, dass das Taschengeld für alle ab dem 1. Januar 2006 geschlossenen Verträge von bisher 205 Euro auf 260 Euro angehoben wird.

 

Rom

Als Aupair oder Erzieherin in Rom

Römische Antike und barockes Christentum

Dolce Vita - Weltstadt par excellence

Rom hält in kultureller Hinsicht so viel auf Lager, daß man zur Dauer des Aufenthalts nur anmerken kann: je länger, desto besser. Als Aupair ist man daher eindeutig im Vorteil - denn welcher Tourist kann es sich schon leisten, ein Jahr lang in Rom zu bleiben?
Römische Kaiser und Päpste haben in der Weltstadt ihre Spuren hinterlassen, das Foro Romano mit seinen antiken Ruinen, die spanische Treppe oder die Katakomben sind weltweit bekannt. Vom frühen Christentum bis hin zum Barock führt Rom außerdem die volle Palette religiöser Kunst und Bauwerke vor.

Da man unmöglich alles in einem Artikel aufzählen kann, seien hier nur einige Beispiele für Roms Vielfalt genannt:

Arco di Costantino
Der bedeutendste der römischen Triumphbögen. Er wurde 313 n.Chr. nach einem Sieg Konstantins erbaut.

Basilica di San Pietro
Die größte unter den berühmten Kirchen der Welt. Die eindrucksvolle Kuppel wurde von Michelangelo höchstpersönlich gestaltet.
Kaiser Konstantinus legte 324 den Grundstein. 1506 begannen die Bauarbeiten, aus denen die aktuelle Basilica entstand.
Sie liegt im Vatikanstaat an der Piazza S.Pietro, die vom Barockkünstler Bernini entworfen wurde. An der Basilica selbst arbeiteten unter anderem Raffaello und, ab 1547, Michelangelo, der für die gigantische Kuppel verantwortlich zeichnet. Diese kann man übrigens besichtigen und von dort aus einen wundervollen Ausblick über die Stadt genießen.

Colosseo
Ein imposantes Meisterwerk römischer Baukunst. Der ursprüngliche Name lautet Anfiteatro Flavio; seinen Spitznamen, der sich schließlich in aller Munde durchsetzte, verdankt es einer nicht erhaltenen Statue des Kaisers Nero, die – wen wundert’s – in der Tat kolossal war. Das Bauwerk wurde 72 n.Chr. erbaut; der Name des Architekten ist nicht überliefert.
In seinem Inneren hatten etwa 50.000 Menschen Platz; bei schlechtem Wetter wurde es überdacht. Es bleibt das größte Amphitheater der römischen Welt.

Domus Aurea
Kaiser Nero, der Böse von Quo vadis, ließ es als luxuriöses Wohnhaus erbauen. Die üppigen Dekorationen brachten ihm seinen Namen (Haus aus Gold) ein.
Anfang der 80er Jahre wurde es fürs Publikum geschlossen, doch seit dem 25. Juni 1999 kann die prachtvolle Villa wieder besichtigt werden. Sie wurde übrigens nach dem verheerenden Brand von 64. n.Chr. erbaut.

Fontana di Trevi
Der berühmteste Brunnen Roms wurde vom Architekten Salvi entworfen, der ihn 1735 fertigstellte. Im Hintergrund befindet sich der Palast der Herzöge (Duchi) von Poli.

Piazza Navona
Im Zentrum dieses Platzes leigt Berninis spektakulärster Brunnen, die Fontana dei Fiumi (Brunnen der Flüsse), 1651 erbaut. Gekrönt von einem Obelisken, mit dem die alten Römer ägyptischen Vorbildern nacheiferten (im Abgucken und Ideenklauen waren die Römer wahre Meister).

Musei Vaticani
Die Museen erstrecken sich über vier Stockwerke auf einer Gesamtfläche von 10.000 Mq. Während der Renaissance begannen die Päpste, hier Kunstwerke anzusammeln, und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Besonders Freunde der antiken Kunst kommen hier auf ihre Kosten.

Nützliche Adressen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Michael Gerdts
Via San Martino della Battaglia 4, 00185 Roma
Tel. (0039 06) 49 21 31
Fax (0039 06) 49 21 33 19

Bürgeramt/Einwohnermeldeamt (anagrafe)
Uhrzeiten allgemein:
8.30-12.30, Di. u. Do. auch nachmittags bis 16.30 bzw. 17.00 Uhr
Municipio II
Via Dire Daua 11, 00199 Roma
Tel. 06 69602 644
Municipio III (3)
Via Goito 35
Municipio IV (4)
Via Monte Rocchetta 10
Via Flavio Andò 12
Municipio V (5)
Via Tiburtina 1163
Municipio VI (6)
Via Torre Annunziata n.1
Municipio VII (7)
Via Prenestina, 510
Tel. 06.69607440/443/442/421
Municipio VIII (8)
Viale Duilio Cambellotti 11
Municipio IX (9)
municipio.9@comune.roma.it
Tel. 06 69608445/446/447/448/253
Municipio X (10)
Piazza Cinecittà, 11 - Roma
Tel: 06 69610436/437/438

ASL Roma (Azienda sanitaria locale/Gesundheitsamt)
Filialen, in denen der Auslandskrankenschein E 111 angenommen wird:
Via Luzzatti, 8
Piazza Gentile da Fabriano 7, Tel. 06 77302906 /10 /07
Via Tagliamento 19, Tel. 06 77302531
Via Atto Tigri 3/5, Tel. 06 3210415

Hier ein gutes Versicherungsangebot.
Und hier geht’s zur Bewerbung für Aupairs und hier für ausgebildete Erzieherinnen.

 

Sex ist gesund

Immunsystem profitiert vom Sex

Zweimal die Woche tut Männern gut

Luthers Ansichten wissenschaftlich bestätigt

Und Luther hatte doch recht: "In der Woche zwier, schadet weder ihm noch ihr", ist vom Reformator überliefert. Testergebnisse der Technischen Hochschule Zürich, so berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau", haben ergeben, daß regelmäßiger Geschlechtsverkehr zwei- bis dreimal pro Woche sich positiv auf das Immunsystem auswirkt.

Nachgewiesen ist das allerdings nur bei Männern. Sowohl mehr als auch weniger Sex mache den positiven Effekt allerdings wieder zunichte.

Juni 2005

 

Aupair aus Südamerika

Ehemaliges Aupair aus Argentinien trifft deutsche Reisende

Aupairs aus Südamerika und deutsche Auswanderer

Globalisierung der Familien

Wie klein die Welt doch ist. Heutzutage. Vor rund 100 Jahren war die Welt freilich noch um einiges größer, als ein gewisser Armin Eber aus Alzey bei Worms über den großen Teich nach Argentinien auswanderte. Der Urenkel des Ausgewanderten begab sich dann 1993 in Deutschland auf Spurensuche seiner Vorfahren.
Er wurde in Hechtsheim bei August Eber, Neffe von Armin Eber, fündig. Und schon war eine Verbindung entstanden, die mit vielen gegenseitigen Besuchen in Südamerika und in Europa wachgehalten wird.

In diesem Jahr machten sich nun Ruth Wilkes, Tochter von August Eber, und ihr Mann August zur Hochzeit der jüngsten Tochter des Großcousin von Ruth Wilkes, Enrico Eber. Nach über 15 Stunden Flug mit Zwischenlandungen in Sao Paulo und Buenos Aires landeten die Wilkes in Santa Fe (rund 600 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires). Von dort ging es dann noch eine Autostunde nach Santo Domingo. Zwei Tage nach der Ankunft wurde die Hochzeit gefeiert.
"Das Verhältnis zu den Einheimischen war sehr herzlich, was auch nicht durch die Sprachschwierigkeiten beeinträchtigt werden konnte", fühlten sich die Wilkes unter den 140 Hochzeitsgästen pudelwohl. Zur Feier wurde ein Rind geschlachtet und das landestypische Asado zelebriert, eine besondere Form des Grillens.

Für die Finther Gäste hatte die Reise weitere Highlights zu bieten. Die Großstadt Rosario wurde ebenso wie die Stadt Esperanza besucht, wo die Gäste vom Pfarrer, dessen Mutter ebenfalls eine geborene Eber ist, und vom Bürgermeister empfangen wurden. Nach einer Woche Gastfreundschaft bei den Verwandten schloß sich dann ein Trip zu den berühmten Wasserfällen von Icuazú an. Dort sollte die nächste Überraschung auf die Wilkes warten. Die Reiseleiterin namens Maria Schmidt erklärte den Wilkes nämlich, daß sie einst in Mainz als Au Pair-Mädchen gearbeitet hatte. Und zwar in Hechtsheim in der Nähe vom Bürgerhaus, also um die Ecke, wo die Wilkes wohnen. Die Welt ist eben doch ein Dorf geworden.

Juni 2005

 

Schwarze Magie

Liegt Satanismus im Trend?

Trügerischer Glaube an Selbstheilung und Energie-Übertragung

Esoterik-Praktiken: alles nur fauler Zauber?

Wenn der rebellische Nachwuchs plötzlich schwarzes Leder mit Stachelbändern und verkehrt umgehängten Kreuzen trägt, schrillen bei Eltern die Alarmglocken. Zu Recht, wie der Leiter der österreichischen Bundesstelle für Sektenfragen erklärt.

Der Jugend-Satanismus sei in den letzten Jahren stark im Aufwind. Dies hänge mit der zunehmenden Verbreitung von Internet-Anschlüssen zusammen. "Früher war satanistisches Material nur sehr schwer zu beschaffen, mit der Hilfe des Internets ist das ein Kinderspiel geworden."
Aber auch das Verhalten der Kinder gegenüber den Eltern hat sich verändert. "Satanismus ist ein Ausdruck von Protest und gleichzeitig ein Hilfeschrei der jungen Menschen in der pubertären Abgrenzungsphase." Während sich satanistische Splittergruppen der Heavy Metal- oder der Gothic-Szene vorwiegend in den Städten organisieren, ist vereinzelt auftretender Satanismus laut Experten durchaus auch in ländlichen Gegenden anzutreffen. Das weltweite Datennetz macht es möglich.

Während viele klassische Sekten stagnieren, ist der Markt für Esoterik in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Laut Wirtschaftskammer Wien etwa stieg die Zahl der Gewerbeberechtigungen in der Berufsgruppe der "Energethiker" in der Hauptstadt von 1064 (Stand: 2001) auf 1622 im Jahr 2004. "Bedenklich wird es dann, wenn man glaubt, durch Handauflegen eine Lungenentzündung, oder durch Vitamine eine Krebserkrankung heilen zu können", heißt es bei der Bundesstelle für Sektenfragen.

Martin Felinger, Leiter der Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren, stört die verharmlosende Darstellung von bedenklichen Esoterik-Praktiken in den Medien: "Es werden nicht nur harmlose Bachblütentropfen angeboten."
Im Fall einer Grazerin wurde deren exzentrische Leidenschaft ihr sogar zum Verhängnis. Man hatte ihr eingeredet, sie könne sich ausschließlich von Sonnenlicht ernähren.

 

Mehr AIDS-Opfer

Aids: die unterschätzte Gefahr

Junge Heterosexuelle infizieren sich immer häufiger

Dramatische Zunahme auch in Europa

Das neue Gesicht von HIV hat zwei Seiten. Die "Positive": HIV-Infektion und Aids sind keine Todesurteile mehr (die Sterblichkeitsrate ist um mehr als 80 Prozent zurückgegangen), sie sind vielmehr zu chronischen Krankheiten geworden, zwar nach wie vor unheilbar, aber immerhin behandelbar.
Und aus eben diesen Tatsachen resultiert die andere Seite: Während die Neuinfektionen in der Drogenszene zurückgegangen sind, mußte unter Heterosexuellen in ganz Europa zwischen 1997 und 2002 ein dramatischer Anstieg von 122 Prozent verzeichnet werden.

Einer der Gründe für diese alarmierende Zunahme: Aids hat seine Schockwirkung verloren, die Menschen sind nun wieder unachtsamer. "Das Sexualverhalten entfernt sich wieder zunehmend von den Regeln des ,safer sex´", betont die Präsidentin des deutsch-österreichischen Aids-Kongresses, der im Juni 2005 in der Wiener Hofburg stattfand. Auch immer mehr Frauen seien unter den Infizierten zu finden, ihr Anteil stieg von 25 auf 40 Prozent.

Täglich werden weltweit 14.000 Menschen neu angesteckt, in Europa gibt es jährlich zwischen 30.000 und 40.000 Neuinfektionen, in Deutschland an die 2000, in Österreich rund 430.
Oder anders ausgedrückt: In Deutschland infizieren sich pro Jahr 24 Menschen pro einer Million Einwohner neu mit dem HI-Virus, in Österreich sind es mit 58 mehr als doppelt so viele. In der Schweiz sind es 109, in Portugal 280 und in Estland gar 570. In Osteuropa ist die Lage besonders prekär, dort leben rund 1,4 Millionen Infizierte.

Eine weitere Hiobsbotschaft aus der Aids-Statistik: Gerade bei der heterosexuellen Übertragung, so die Präsidentin des Aids-Kongresses, kämen rund 72 Prozent der Betroffenen erst sehr spät dahinter, daß sie infiziert wurden.
"Diese späte Diagnose hat dramatische Folgen." Zum einen können Menschen, die von ihrer Infektion nichts wissen, leicht andere Personen anstecken, zum andern kann mit der Therapie erst spät begonnen werden.

Bezüglich des Therapiestarts scheiden sich in der Fachwelt die Geister. Während ein Teil der Mediziner noch immer einen möglichst baldigen Behandlungsbeginn propagiert, plädieren andere - unter gewissen Voraussetzungen - für einen hinausgezögerten Einsatz von Medikamenten, die ja noch immer zahlreiche Nebenwirkungen haben.
"Und man darf ja nicht vergessen, dass eine Therapie, bei frühem Beginn, 40 Jahre und länger dauern kann, und jedes Jahr erhöht sich das Risiko beispielweise für Herz-Kreislauferkrankungen als Nebenwirkung", gibt Dr. Jäger, der in München eine HIV-Schwerpunktpraxis führt, zu bedenken.
Neue Medikamente könnten nicht nur das Problem der Nebenwirkungen, sondern auch das immer größer werdende der Resistenzen lösen. In Österreich weisen bereits 14 Prozent der HI-Virusstämme Resistenz-Tendenzen auf, in Deutschland sind es 16 Prozent.

Neue Ansatzpunkte der Therapie gibt es beispielsweise mit so genannten CCR5-Hemmern, die das Eindringen des Virus in die Wirtszelle und damit auch dessen Vermehrung verhindern könnten. "Es wurde bereits nachgewiesen, daß Menschen, denen das Molekül CCR5 auf Grund einer genetischen Veränderung fehlt, fast gänzlich vor der Infektion mit HIV geschützt sind", erwähnt Vetter. Klinische Studien mit CCR5-Hemmern hätten bereits vielversprechende Ergebnisse bei hervorragender Verträglichkeit erzeugt.

 

Neugier wird belohnt

Kinder-Interviews werden mit Agentenmaterial belohnt

Aktion: Kinder als Reporter und Entdecker

Bonuspunkte für Forschungsgeist und Initiative

Am 18. Juni 2005 startet X&Co., das neue Entdecker-Netzwerk von Aktion Mensch und dem ZDF tivi Infomagazin PuR. Bei X&Co. können Kinder zwischen acht und dreizehn Jahren im Team mit Freunden Aufträge lösen und dabei ihr soziales Umfeld erkunden. Aufträge für X&Co.-Teams können beispielsweise Interviews mit Nachbarn und Freunden oder kreative Aktionen sein.

Für ihr Engagement erhalten die X&Co.-Teams Punkte, welche sie später gegen Sachen eintauschen können, die richtige Agenten brauchen - wie zum Beispiel Geheimtinte, Freundschaftsbänder oder ein Buch zum Thema Geheimsprache. Alle drei Monate gibt es bei X&Co. neue Aufträge, die sich jeweils um ein Thema drehen. Die ersten Aufgaben haben passend zum PuR-Geburtstag alle mit der Zahl zehn zu tun.

In der Jubiläumssendung lösen die Schauspielerin Wolke Hegenbarth, der Musiker Ben und der PuR-Star Enie van de Meiklokjes als prominente X&Co.-Agenten gemeinsam mit Kindern die ersten Aufträge. Unter anderem müssen sie ein Kochbuch mit Gerichten aus zehn verschiedenen Ländern zusammenstellen. "X&Co. soll bei den Kindern Neugier für ihre Umwelt wecken. Sie sollen zusammen Freundschaft erleben und erfahren, wie viel sie gemeinsam schaffen können.", so Heike Zirden, Pressesprecherin der Aktion Mensch.

Interessierte Kinder können sich ab dem 18. Juni über aktuelle Aufträge informieren und sich mit Freundinnen und Freunden als X&Co.-Team anmelden. Wie und wo steht im Internet unter www.xundco.de und bei www.tivi.de

Juni 2005

 

Kitzeln erlaubt

Kitzeln ist keine Straftat

Kind beim Toben verletzt – keine Entschädigung

Schmerzensgeld fürs Kitzeln nicht angebracht

Spaß ist erlaubt: Kitzeln dient besonders unter Kindern dem Wohlbefinden und ist nicht rechtswidrig. Das entschied das Amtsgericht Prüm (Eifel) und wies damit die Klage der Eltern eines Mädchens ab.

Das Kind hatte sich gestoßen und verletzt, als es von einer Spielkameradin gekitzelt wurde. Die Eltern hatten deswegen mindestens 3.500 Euro Schmerzensgeld gefordert, berichtet die "Neue Juristische Wochenschrift" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Vor Gericht erlebten die Kläger jedoch eine Pleite: Weder der Spielkameradin, noch deren Eltern sei ein Vorwurf zu machen, so das Urteil des Amtsgerichts.

Juni 2005

 

Highschool-Party

Highschool-Leben: Training, Party, Hobbys pflegen

Schüler in den USA - Freiheit mit Grenzen

Unter 21 gibt’s nicht mal Alkopops

Wie lebt es sich als amerikanischer Highschool-Schüler? Beim Austausch bekamen zwei deutsche Mädels einen Eindruck davon.

Die Schule steht im Alltag an erster Stelle. Mehr als in Deutschland können die Schüler bei der Fächerwahl ihren Interessen - und auch praktischen und musischen Talenten - nachgehen. Zur Auswahl stehen etwa Fächer wie Tanzen, Singen, Flugtechnik oder Kindererziehung. Nachmittags werden reichlich Aktivitäten angeboten: Sport AGs von Football und Lacrosse bis Volleyball. Künstlerisch begabte Schüler können zu höchst professionellen Musical- und Theaterproduktionen beitragen oder in Chören mitsingen.

Für jene, die an keinem dieser Angebote teilnehmen, endet die Schule um zwei. Dann fährt man mit seinem Auto nach Hause, schläft ein wenig oder entspannt vor dem Fernseher. Nachmittags und abends verabredet man sich oft in einem "Diner", das ist eine Mischung aus Café und Fast-Food-Restaurant, oder man geht in eine große "Shopping-Mall" oder zu jemandem nach Hause.

Partys im Wohnzimmer

Am Wochenende geht man meistens zu einer der mythischen "House-Parties". Davon gibt es zwei verschiedene Typen. Typ 1: die Eltern sind zu Hause, Typ 2: sturmfreie Bude.

Bei den "die-Eltern-sind-Zuhause-Partys" sieht es in der Regel so aus: Man sitzt gemütlich vor dem Fernseher und schaut DVDs oder Videos an, hat eine 2-Kilo-Tüte Chips und Süßigkeiten griffbereit neben sich und trinkt Soda, Cola oder Fanta. Der Film läuft meistens nur im Hintergrund, weil sich alle unterhalten.
Herzlichkeit wird mehr betont als in Deutschland; ein freundlicher Umgang miteinander gilt als Selbstverständlichkeit – was auf manchen Deutschen oberflächlich bzw. heuchlerisch wirken mag.
Und da der Führerschein der unter 18-Jährigen nur bis Mitternacht gültig ist, fahren die meisten ab 23.30 Uhr nach Hause. Gähn!

Naturgemäß sehen die "Die-Eltern-sind-nicht-zu-Hause-Partys" völlig anders aus. Man hält sich nicht ruhig in einem einzigen Zimmer auf, sondern das ganze Haus wird in Beschlag genommen, es kommen immer mehr Leute, und irgendwann wird der Alkohol ausgepackt.
Da an Jugendliche unter 21 Jahren überhaupt kein Alkohol verkauft wird, werden in der Regel ältere Geschwister, Freunde oder manchmal sogar die Eltern damit beauftragt, den Alkohol zu kaufen. Daß eine Party ohne Alkohol steigen muß, ist so gut wie ausgeschlossen. Unter Alkohol versteht man hier Hochprozentiges: Getränke wie Bier und Wein sind bei amerikanischen Jugendlichen kaum gefragt, lieber greift man zu Whiskey oder Vodka, den gibt´s gleich in 2,5-Liter-Flaschen.

Im Laufe des Abends fällt dann zusehends der Respekt vor der Inneneinrichtung und den anderen Partygästen. Und wer nicht auf der Party übernachtet, fährt irgendwann im Laufe der Nacht nach Hause, wenn´s sein muß auch im betrunkenen Zustand.
Bilanz nach vier Wochen USA-Austausch: Manche Erfahrungen und Eindrücke vom Leben amerikanischer Jugendlicher wirkten vertraut, anderes war neu und auch befremdlich. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat eben eine andere Auffassung von Freiheit.

 

Hausgeburt

Hebammen: Naturnahes Gebären ist in

Hausgeburt setzt Vertrauensverhältnis voraus

Tagung mit Training, Workshops für Geburtshilfe

Der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD e.V.) lädt anlässlich seiner Fachtagung "HausGeburtsTage: Hausgeburt? Ja, sicher!" (9./10. Juni) ein zur Pressekonferenz am
Donnerstag, 9.Juni 2005, 13:00 h (bis ca. 13:45 h)
im Ökohaus, Kasseler Str. 1a, Frankfurt/Main.

"Hausgeburt - Ja, sicher!" ist das Motto der ersten bundesweiten Tagung zum diesem Thema seit mehr als zehn Jahren. Zu der im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen Tagung werden etwa 200 Teilnehmerinnen erwartet. Neben international anerkannten Expertinnen referieren in Vorträgen, Workshops und Trainingszirkeln erfahrene Hausgeburtshebammen.

Was auf den ersten Blick wie ein Anachronismus erscheint, ist gerade in einer technikorientierten Zeit ein seltenes, jedoch sehr lebendiges Ereignis: die Geburt des eigenen Kindes zu Hause. Jedes Jahr erblicken etwa 5.000 Kinder in Deutschland das Licht der Welt in ihrem häuslichen Umfeld, geboren von Müttern, die sich bewusst für diesen Ort entschieden haben. Zur Seite stehen diesen Frauen ungefähr 600 Hebammen, die sich auf die Hausgeburtshilfe spezialisiert haben.

Das medizinische Sicherheitskonzept basiert im Wesentlichen auf technisierter Diagnostik und frühzeitigen invasiven Maßnahmen. Frauen, die sich für eine Hausgeburt entscheiden, sehen Sicherheit dagegen eher gewährleistet, wenn sie sich der Kompetenz einer Hebamme anvertrauen. Sie wollen ihre eigene natürliche Fähigkeit zum Gebären nicht medizinischen Standardisierungen unterwerfen.

Die Qualität und Sicherheit einer Hausgeburt ist längst durch Studien, z.B. die Perinatalerhebung der "Gesellschaft für Qualität in der Geburtshilfe e.V." , belegt. Die Hebamme Dr. Mechthild Groß konnte in Ihrer Promotionsarbeit nachweisen, dass aus einem umsichtigen individuellen Begleiten, gepaart mit den medizinischen, handwerklichen und psychosozialen Fähigkeiten der Hebamme eine große Sicherheit für die Frau bei der Geburt erwächst.
Wie Hebammen das vertrauensvolle Arbeitsbündnis zur betreuten Frau und die erwartete Sicherheit herstellen und optimieren können, ist zentrales Thema der Tagung.

Juni 2005

 
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