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Seite << 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 >> Jugendliche RaucherFeinschnitt statt fertigen ZigarettenJugendliche achten auf den PreisInsgesamt ermutigende ZahlenImmer mehr Jugendliche drehen sich Zigaretten selbst. Das ergab eine aktuelle Befragung im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. 19 Prozent der rauchenden 12- bis 19-Jährigen greifen auf so genannten Feinschnitt statt auf fertig verpackte Zigaretten zurück - 2003 waren es noch weniger als 10 Prozent. Das liegt vermutlich daran, dass die Preise für losen Tabak zuletzt weniger stark gestiegen sind als für bereits gedrehte Zigaretten. Insgesamt rauchen der BZgA zufolge aber immer weniger Jugendliche. So steigt der Anteil jener, die bisher noch nie eine Zigarette in die Hand genommen haben, seit 2001 kontinuierlich an - vor allem bei den 12- bis 15-Jährigen: Von ihnen haben derzeit fast zwei Drittel (62 Prozent) noch nie geraucht gegenüber 48 Prozent im Jahr 2001.
Für die repräsentative Studie waren von Januar bis März dieses Jahres 3.600 Jugendliche befragt worden. FieberbehandlungFieberkranke KinderWie können Eltern helfen?Manchmal gehts auch ohne ArztFiebrige Infekte bei Kindern, häufig verbunden mit Schmerzen, sind nicht nur für die kleinen Patienten eine Qual. Auch Eltern leiden mit, wenn ihre Sprösslinge wieder und wieder von Hustenanfällen heimgesucht werden, nur schwer Luft bekommen durch die verstopfte Nase, über Schmerzen im Hals klagen, fiebern und einfach keinen Schlaf finden ... Durchschnittlich erleben Kinder auf Grund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems fünf bis sechs Mal im Jahr derartige Infektionen, und nicht selten kommt es zu Rückfällen. Oftmals greifen erfahrene Eltern, wenn sie diese medizinisch zumeist "harmlosen" Beschwerden bereits bei dem erkrankten Sprössling oder ihren älteren Kindern kennen gelernt haben und mit ihnen umgehen können, auf bewährte Hausmittel zurück. Oder sie entscheiden sich für die Gabe bestimmter rezeptfreier Medikamente (z. B. auf der Basis der Wirkstoffe Ibuprofen und Paracetamol), die sie bereits kennen, bzw. lassen sich in der Apotheke entsprechend beraten. Die beiden von Eltern am häufigsten verwendeten (und auch kinderärztlich am meisten verschriebenen) Substanzen Ibuprofen und Paracetamol wirken fiebersenkend und schmerzlindernd. Da Kinder selten Tabletten mögen, haben die Eltern in der Regel die Wahl zwischen einer Darreichung des Medikaments in Zäpfchenform oder als Saftzubereitung. Letztere kommt bei Kindern meist besser an. Was die Dosierung des Arzneimittels anbelangt, so kommt es insbesondere bei Paracetamol auf eine sehr genaue Einhaltung der empfohlenen Menge an. Bereits eine zwei- bis dreifache Tagesdosis kann, wenn sie versehentlich auf einmal gegeben werde, lebensgefährlich sein. Demgegenüber bietet Ibuprofen größere Sicherheit und wirkt zusätzlich auch entzündungshemmend; z.B. bei Halsschmerzen oder Mittelohrentzündungen. Als weitere freiverkäufliche Substanz mit schmerzlindernden, fiebersenkenden und antientzündlichen Eigenschaften ist die Acetylsalicylsäure (ASS) zu erwähnen. Derartige Medikamente auf ASS-Basis sind für Kinder aber nicht geeignet, weil sie unter Umständen eine akute lebensbedrohliche Gehirnerkrankung ("Reye-Syndrom") auslösen können. Generell müssen bei einer solchen Selbstbehandlung des Kindes bzw. Behandlung durch die Eltern die Krankheitssymptome klar zu erkennen und gut zuzuordnen sein. Fiebrige Infekte sind ebenso wie zum Beispiel Zahnungs-, Hals- oder Kopfschmerzen gut durch Eltern zu behandeln. (Unklare) Bauchschmerzen hingegen sind immer ein Grund, die kleinen Patienten einem Kinderarzt vorzustellen. Auch kranke Säuglinge unter sechs Monaten bedürfen stets der ärztlichen Behandlung. Und bei Fieber, das bekanntermaßen die Körperreaktionen auf die Krankheit und damit auch die körpereigene Abwehr beschleunigt, gelte im Allgemeinen die Regel, erst bei Temperaturen über 38,5 Grad Celsius ein fiebersenkendes Mittel einzusetzen.
Keinesfalls sollte auf ärztlichen Rat verzichtet werden, wenn ein Fieber länger anhält, sehr hoch ist, mit Erscheinungen wie Erbrechen und starkem Durchfall einhergeht oder seine Ursache völlig unklar ist. TrausprücheTipps für zukünftige EhegattenVor der HochzeitBibelstellen für Taufe und HochzeitMit dieser Frage muss sich jedes Brautpaar vor der kirchlichen Trauung beschäftigen: "Welchen Trauspruch wünschen wir uns?" Eine gut sortierte Auswahl an Sprüchen zu den schönsten Festen des Lebens bieten zwei neue Angebote der Internetarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Unter www.trauspruch.de und www.taufspruch.de sind Bibelverse und weiterführende Informationen zu Gottesdiensten, Buchtipps, Linktipps und häufig auftauchende Fragen zusammen gestellt. Nach Überschriften sortiert findet sich eine übersichtliche Sammlung von möglichen Bibelstellen für Taufe und Hochzeit. Viele Sprüche sind durch eine kurze Erläuterung ergänzt. "Wir laden Brautleute und solche die es werden wollen ein, einfach mal zu stöbern, sich auf gute Gedanken bringen zu lassen und so den Hochzeitstag ganz gelassen vorzubereiten - zumindest in dieser Hinsicht", sagt Tom O. Brok, Leiter der EKD-Internetarbeit. Unter www.taufspruch.de können sich Eltern inspirieren lassen, welchen Bibelvers sie ihrem Kind mit auf den Lebensweg geben wollen. In der Rubrik "Häufige Fragen" wird unter anderem erklärt, welche Unterlagen für eine Taufe erforderlich sind, ob ein ungetauftes Kind zum Konfirmationsunterricht gehen kann oder auch, wer für den Schmuck der Kirche bei der Taufe zuständig ist. Schon jetzt ist klar: Beide Angebote werden stark nachgefragt. Die Idee stammt von Pastorin Uta Pohl-Patalong und Pastor Frank Muchlinsky aus Hamburg, die eine erste Sammlung an Trau- und Taufsprüchen im Internet bereit gestellt hatten. Rund 26.000 Anfragen monatlich verzeichneten diese Angebote. Gemeinsam mit Tom O. Brok bauen die beiden Initiatoren die Internetseiten nun redaktionell weiter aus. Tom O. Brok steht unter tom.brok@ekd.de oder der Rufnummer 0511 2796 263 für Rückfragen zur Verfügung.
Evangelische Kirche in Deutschland Kinder fragenIm TV: Was wollen Kinder wissen?Die Sendung mit der Maus fragt nachJeder kann mitmachenSeit Sonntag, dem 15.05.2005, unterstützt die SENDUNG MIT DER MAUS die Initiative Frag doch mal ... für mehr Fragelust und Wissensdurst. Ziel dieser bislang einzigartigen Aktion ist es, herauszufinden, was Kinder heute wirklich wissen wollen. Als Indiz hierfür werden die Fragen der Kinder herangezogen. Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen prominenten Fragestellern. Auch eine wissenschaftliche Begleitstudie ist geplant. Die TOP 100 der meist gestellten Kinderfragen wird am 2. Oktober 2005 in einer ein- stündigen Sondersendung mit der Maus präsentiert. Wenn Kinder fragen und Eltern nicht weiter wissen, heißt es: Frag doch mal die Maus. Bereits seit 1971 beantwortet die SENDUNG MIT DER MAUS Kinderfragen in ihren Sachgeschichten. Doch nicht die Antworten stellen die Maus-Macher in den Mittelpunkt ihrer Initiative Frag doch mal ...: Auch angesichts der aktuellen Bildungsdebatte möchten wir bei Frag doch mal ... ein aktuelles Stimmungsbild ermitteln, was Kinder heute wirklich wissen wollen, sagt Siegmund Grewenig, Leiter des WDR-Programmbereichs Kinder und Familie. Fragen heiße immer auch wissen wollen. Die Förderung dieser Haltung zu ver- mitteln entspreche genau dem MAUS-Prinzip, immer neugierig zu sein, so Grewenig, der von der gesellschaftlichen Relevanz von Kinderfragen überzeugt ist. Ab dem 15. Mai sind alle Kinder aufgerufen, sich an der Aktion Frag doch mal ... mit ihrer persönlichen Frage zu beteiligen. Insgesamt sechs Wochen werden die Kinderfragen gesammelt. Die MAUS-Redaktion rechnet mit vielen tausend Fragen per Post (WDR, SENDUNG MIT DER MAUS, Frag doch mal ..., 50614 Köln) und Internet (www.fragdochmal.info). Bei Medienforscher Prof. Dr. Lothar Mikos (Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg) wurde eine wissenschaftliche Begleitstudie zu der Erhebung in Auftrag gegeben. An dem großen Fragen-Aufruf beteiligen sich auch zahlreiche prominente Freunde der Maus. So will Til Schweiger wissen: Wie knipst der Mond sein Licht an?. Harald Schmidt fragt: Hat der Maulwurf so viele Dioptrin wie ich? Die Frage Schlafen Ameisen?, interessiert Andrea Sawatzki. Ab kommenden Sonntag sind sie und weitere prominente Fragesteller wie Anne Will, Bastian Pastewka, Alfred Biolek und die Fantastischen Vier regelmäßig in der SENDUNG MIT DER MAUS zu sehen.
Rückfragen an Junge ElternJunge Eltern und EhepaareDer Alltag kann Beziehungen zerstörenRat und HilfePaare, die beide berufstätig und dazu auch noch junge Eltern sind, hoffen oft, die Liebe, von der sie spüren, dass sie leidet, bleibe letztlich von selbst erhalten.
Kontakt: Medikamente u. ErnährungWechselwirkungen zwischen Arznei- und LebensmittelnMedikamente können plötzlich Nebenwirkungen auslösenGesundheitsexperten warnen vor unterschätzter GefahrIm Schnitt 1.250 Pillen schluckt jeder Bundesbürger im Jahr. Leider oft allzu unbekümmert: Nur ein Viertel aller Medikamente wird ordnungsgemäß eingenommen. Eine häufig unterschätzte Gefahr für die Gesundheit sind dabei die Wechselwirkungen zwischen Arznei und Lebensmitteln - weil der Arzt nicht immer explizit warnt und kaum jemand Beipackzettel so genau liest. Laut deutschem Apothekerverband reagieren mehr als 315 medizinische Inhaltsstoffe auf bestimmte Getränke oder Mahlzeiten. Die Substanzen stecken in rund 5.000 gängigen Medikamenten, verschreibungspflichtigen wie frei verkäuflichen. "Dass man Antibiotika nicht mit Milch einnimmt, wissen noch viele", sagt Dr. Christian Steffen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn, "aber das war es dann meist."
Höchste Vorsicht ist beispielsweise bei Grapefruitsaft geboten: Die darin enthaltenen Bioflavonoide verstärken die Wirkung zahlreicher Medikamente - um bis zu 300 Prozent und bis zu drei Tage lang. Nimmt man etwa Kopfschmerzmittel oder Anti-Allergika mit Grapefruitsaft ein, kann das Herzrasen und Herzrhythmusstörungen verursachen. www.fuer-sie.de Übelkeit beim AutofahrenAutofahren schlägt auf den MagenBesonders Kinder sind betroffenWie man abhelfen kannWird Kindern bei Autofahrten in den Urlaub leicht übel, sollten sie dazu angeregt werden, aus dem Fenster zu gucken. Suchspiele, bei denen zum Beispiel bestimmte Autos im Verkehr entdeckt werden müssen, können eine beginnende Übelkeit unterdrücken. Irritierende visuelle Eindrücke, durch die eine Reiseübelkeit ausgelöst wird, werden durch den Blick nach draußen vermieden. Die Ursache dafür, dass vielen Kindern beim Autofahren leicht schlecht wird, liegt Experten zufolge an der Orientierung des Menschen im Raum. Sie hängt von zwei Informationsquellen ab: von der optischen Wahrnehmung, aus der das Gehirn Senk- und Waagerechte ableitet, sowie vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr, das die tatsächliche "Lage" beurteilt. Das optische Bezugssystem im Auto ist der gleich bleibende Wagenkasten, das Gleichgewichtsorgan registriert hingegen durch Kurvenfahrten mitunter starke Lageveränderungen. Wenn beide Informationsquellen unterschiedliche Informationen liefern, weiß sich das Gehirn nur mit einem Übelkeitsreflex zu helfen: Raus damit! Warum vor allem Kinder zwischen dem zweiten und zwölften Lebensjahr unter Reiseübelkeit leiden, ist nicht genau geklärt. Ein Erklärungsversuch ist, dass Erwachsene durch den Lerneffekt mit der Zeit weniger empfindlich reagieren. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, nicht mit vollem Magen zu starten. Während der Fahrt sollten Kinder nicht lesen oder sich mit Spielekonsolen ablenken - beides verstärkt eher unstimmige visuelle Eindrücke. Helfen könnten auch Akupressurbändchen, die in Apotheken erhältlich sind: In das elastische Material ist eine Kugel eingearbeitet, die auf den gegen Übelkeit wirksamen Akupressurpunkt am Unterarm drückt. Auch Medikamente können eine Reiseübelkeit verhindern. Vor ihrer Einnahme muss aber ein Arzt um Rat gefragt werden, da einige Mittel nur auf Rezept erhältlich sind. Mit regelmäßigem Durchlüften und eingelegten Pausen lässt sich ebenfalls der Übelkeit beim Autofahren vorbeugen. Außerdem sollte der Fahrer die Kurven nicht zu rasant nehmen. Erste Anzeichen, dass Kindern trotz aller Vorbeugung übel wird, sind Gähnen, Blässe, Speichelfluss und Schweißausbrüche. Dann hilft nur noch, so schnell wie möglich anzuhalten. Mai 2005 Hochbegabte KinderErziehung kleiner GeniesHochbegabte Kinder haben besondere AnsprücheElterninitiative vonnötenEltern hoch begabter Kinder stehen vor einer beachtlichen Herausforderung. Im Internet können sie Tipps finden, wie man diese vielseitig interessierten Kinder auch in der Freizeit gezielt fördert. Gerade hochbegabte Kinder interessierten sich oft für viele Themenbereiche, sagen die Experten des Internetportals "www.tate.at". Gleichzeitig könnten sie sich aber schon sehr früh auf einzelne Interessengebiete spezialisieren. Eltern sollten ihre Kinder aus diesem Grund gezielt unterstützen und sie vor allen Dingen ermutigen, ihr Interesse, ihre Neugierde auszuleben. Als Lerngebiete außerhalb der Schule eigneten sich oft Themen aus den Bereichen Natur, Geschichte, auch Sprachen. Interessant seien Hintergründe zu Astronomie, Entstehung der Erde und Lebewesen, griechische und römische Geschichte, Mythologie und Archäologie. Wichtig dabei: Stets sollte das Interesse des Kindes und nicht das der Eltern im Vordergrund stehen. Eltern könnten ihre Kinder unterstützen, indem sie ihnen helfen, ihre Stärken und Schwächen herauszufinden und zu akzeptieren. Zudem sollten sie ihren hoch begabten Nachwuchs ermuntern, mit den Fähigkeiten selbstbewusst umzugehen. Denn gerade hoch begabte Mädchen neigten dazu, sich schlechter zu machen als sie sind. Grund sei oft die Angst vor Hänseleien.
Wenn Kinder dies wünschen, sollten Eltern ihnen auch eine Spezialisierung ihres Wissens erlauben. Eine positive Wirkung sei ebenfalls zu erwarten, wenn Kinder sich eigene kleine Ziele setzen, zum Beispiel ein kleines Theaterstück zu einem bestimmten Thema zu schreiben. HandystrahlungGesundheitsrisiko durch Handys?Auf dem Land ist Vorsicht gebotenSchwedische Forscher warnen vor HirntumorenWer mit seinem Handy in ländlichen Gegenden telefoniert, ist anscheinend einem erhöhten Hirntumor-Risiko ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 1.400 Hirntumor-Patienten in Schweden. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Hirntumor zu erkranken, lag demnach bei Handy-Nutzung über einen Zeitraum von drei Jahren auf dem Lande drei Mal so hoch wie beim innerstädtischen mobilen Telefonieren. Das Forscherteam von der Universitätsklinik Örebro vermutet, dass die starke Eigenstrahlung der Handys für den schädlichen Effekt verantwortlich ist. Sie liege auf dem Lande höher, weil die Empfangsstationen der Funknetze dort weiter auseinander lägen als in den Städten. Die Forscher aus Örebro warnten bereits mehrfach, dass intensiver und langfristiger Gebrauch der digitalen GSM-Funknetze die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung an einem Hirntumor erhöhe. Allerdings gibt es auch Studien aus Großbritannien, Frankreich und Schweden, die dieser These widersprechen. Vorsichtshalber wird in Großbritannien Kindern unter acht Jahren vom Gebrauch von Mobiltelefonen abgeraten. Für die jüngste Studie aus Örebro wurden 1400 schwedische Hirntumor-Patienten zwischen 20 und 80 Jahren über ihre Handy-Gebrauchsgewohnheiten befragt. Die Gefährdung besteht der Studie zufolge nicht für analoge Handys, wie sie in Schweden in den 80er Jahren in Gebrauch waren. Vielmehr gehe sie von dem seit 1991 üblichen digitalen GSM-Standard aus. Die mit diesem weit verbreiteten Standard funktionierenden Handys verfügen über eingebaute Signalverstärker, die je nach Hersteller und Typ unterschiedlich stark strahlen. Mai 2005 NotsituationenNotlagen und "prekäre" SituationenFamilien in Existenznot eine AnalyseLeben neben der Wohlstandsgesellschaft
Viele Familien befinden sich heute an der Schwelle zur Armut. Diese prekäre Lebenslage nimmt eine neue Studie des DJI in den Blick. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, Unterstützung für die betroffenen Familien zu entwickeln. Damit diese es aus eigener Kraft schaffen, nicht vollends in die Armut abzurutschen. Das Buch befasst sich mit Familien, die am Rande der Armut stehen. Was sind ihre Lebensumstände, wie sind sie in diese Lage geraten und wie kann ein weiteres Abgleiten verhindert werden? Trotz der umfangreichen Berichterstattung über Armut in Deutschland gibt es bisher kaum Informationen über armutsnahe Lebensverhältnisse, also über Risikolagen zwischen bekämpfter Armut und relativem Wohlstand. Etwas mehr Licht in diesen Graubereich der Forschungslandschaft bringt nun die vom Bundesfamilienministerium finanzierte Untersuchung "Familien in prekären Lebenslagen" des Deutschen Jugendinstituts. Die Ergebnisse zeigen zwei armutsnahe, prekäre Lebenslagen, deutlich unterschieden von den Sozialhilfe-Empfängern und auch untereinander klar abgrenzbar. Die Lebensumstände dieser beiden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, ihre Humankompetenzen und ihre soziale Einbindung werden ebenso beschrieben wie ihre individuellen Handlungsstrategien und ihre Bewertung der eigenen Lebenslage. Diese Informationen ermöglichen Rückschlüsse auf die Ursachen der prekären Familiensituation und die Entwicklung von Hilfsmöglichkeiten, um die Betroffenen vor dem Abgleiten in die Armut zu bewahren.
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