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Seite << 1 >> Integration
Isolation der ethnischen GruppenSchule als Schmelztiegel der Kulturen?Migranten und Einheimische bleiben unter sichBesonders im Zusammenhang mit Ausländern hört man immer wieder von der Notwendigkeit einer Integration in die Gesellschaft. Eingewanderte sollen sich mit Ansässigen treffen, unterhalten, befreunden, um gemeinsam mit ihnen zu leben, statt nur neben ihnen zu wohnen. Das gleiche gilt natürlich für ihre Kinder und Enkel. Tatsächlich sondern sich Ausländer jedoch oft in eigene "Cliquen" ab - weil sie die Sprache nicht beherrschen, keine Freunde finden, sich vor dem Fremden fürchten oder einfach kein Interesse an der anderen Kultur haben.
Selbst in der Schule, die doch oft ein "Schmelztiegel der Kulturen" ist, findet keine Integration ab. Russlanddeutsche bleiben unter sich, ebenso Türken, Deutsche, Italiener
Zwar wuseln auf dem Schulhof alle durcheinander, doch mischen sich die Kulturen eher selten. Nach der Schule trennen sich die Wege. In Begleitung ihrer Freunde ziehen die Jugendlichen ab, so wie sie auch zur Schule in Begleitung ihrer Freunde erschienen. Die gehören meist derselben ethnischen Gruppe an. Am Nachmittag, Abend und Wochenende treffen sich die Schüler mit ihren Freunden, den Angehörigen derselben Kultur. Verstärkt wird die Isolation noch in der Pubertät, in der sich Jugendliche ohnehin in Cliquen zusammentun.
Oft erscheinen Familien einer ethnischen Gruppe gemeinsam zu schulischen Veranstaltungen. Sie setzen sich zusammen, unterhalten sich und essen gemeinsam, bis sie die Veranstaltung wieder zusammen verlassen. Das macht eine Kontaktaufnahme bzw. Mischung mit einheimischen Familien schwer. Seite << 1 >>
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