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Stromanbieter

Anbieterwechsel bei der Stromversorgung

Billiger Strom - Vorsicht beim Verkauf in Paketen

Wechsel des Energieanbieters meist ohne Probleme

Haushalte versuchen ihre Ausgaben natürlich niedrig zu halten, um möglichst viel Geld für Freizeitbeschäftigungen und andere Wünsche übrig zu haben. Da sich der Verbrauch in manchen Dingen jedoch nicht herunterschrauben lässt, greifen sie zu billigeren Anbietern. So eben auch beim Strom, wo sich beim Wechsel zum günstigsten Anbieter um die hundert Euro im Jahr einsparen lassen (je nach Verbrauch und Wohnort).
Der Wechsel eines Stromanbieters geht meist problemlos vonstatten. Der neue Kunde füllt für den neuen Stromerzeuger ein Formular aus. Der kündigt dem bisherigen Anbieter und übernimmt nach sechs bis acht Wochen die Versorgung, ganz ohne Umbau (weder an Leitung noch an Stromzähler).
Beim ersten Anbieterwechsel besteht einmonatige Kündigungsfrist, beim wiederholten Wechsel eines Anbieters hat sich der Kunde nach Vertragslaufzeit und nach Kündigungsfrist des Stromversorgers zu richten.

Auf der Suche nach umweltfreundlichem Strom beachte man, dass viele große Konzerne Tochtergesellschaften gründen. Die mögen zwar ökologisch einwandfreien Strom verkaufen, doch der Gewinn kommt trotzdem den Riesen zugute, deren Strom wahrscheinlich deutlich umweltschädlicher ist. Garantiert grünen Strom gibt´s z.B. bei den Elektrizitätswerken Schönau (EWS), dem WWF und den Verbraucherzentralen (beide mit dem "Okay-Power-Label"), dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Naturschutzbund (NABU). Seit 1998 dürfen Deutsche ihren Stromversorger selbst aussuchen. Obwohl seitdem immer mehr "grüner Strom" angeboten wird, stieg sein Anteil an der Stromversorgung doch kaum. Keine zwei Prozent der deutschen Haushalte bekommen Ökostrom.

Mancher Stromanbieter verkauft seine Ware nur in Paketen, d.h. zu einer bestimmten Anzahl Kilowattstunden. Eine heikle Angelegenheit für Verbraucher, da sie jede zusätzliche Kilowattstunde teuer bezahlen. Im Gegenfall verlieren sie ggf. einiges an Geld.
Einige Energiekonzerne bieten ihre Leistungen nur übers Internet an. Das ist nicht nur insofern ärgerlich, da Computerunkundige aufgeschmissen sind, sondern entbehrt auch jeden Services. So muss der Kunde z.B. den Stromzähler selbst ablesen.
Bei Problemen mit dem neuen Stromanbieter muss übrigens keine Panik aufkommen, denn Strom bekommt man trotzdem. Der lokale Stromversorger steht in der Versorgungspflicht.

Durch einen Stromanbieterwechsel kommt natürlich kein anderer Strom aus der Steckdose als vorher, denn der bleibt bei allen Herstellungsarten gleich. Verbraucher haben jedoch die Gewissheit, nur "grünen" Strom zu bezahlen und somit seinen Anteil im Stromnetz zu erhöhen. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute sondern oft auch dem Geldbeutel.

 
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