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Haushaltsgeräte

Kennzeichnung der Energieeffizienz

Buchstaben und Farben auf Kühlschränken

Folgekosten nach dem Billigkauf - Energie sparen bei Kühlgerät, Herd und Waschmaschine

Beim Kauf von Haushaltsgeräten sollte man sich nicht immer zum billigsten Angebot hinreißen lassen. Klar scheinen die fünfzig Euro Preisunterschied in einem schönen Abendessen besser angelegt, doch bei genauer Betrachtung entpuppt sich das teurere Gerät oft als günstiger. Klingt widersprüchlich? Nicht bei einem Blick auf die Folgekosten.
Mindestens ein Drittel des in deutschen Haushalten benötigten Stroms fließt in große Geräte, besonders viel in Kühlgeräte. Da lohnt der Kauf eines etwas teureren Gerätes, wenn es sich durch Energiesparsamkeit auszeichnet.

Hersteller weisen durch Buchstaben oder Farben auf die Effizienz ihrer Geräte hin. G (rot) ist die schlechteste Bewertung, A (grün) die scheinbar beste. Doch Vorsicht: Inzwischen sind die Bewertungsklassen bei A++ angekommen. Ein recht mieser Trick, denn somit wähnen sich Käufer eines Kühlschranks mit der Auszeichnung "A" im Besitz des momentan besten Geräts, obwohl es nur das drittbeste ist.
Ein Kühlschrank der Klasse A+ oder A++ verbraucht zwischen fünfundzwanzig und fünfundvierzig Prozent weniger Energie als einer der A-Klasse. Ein A-Kühlschrank hingegen bringt im Vergleich zu einem B-Kühlschrank bis zu zweihundert Euro Ersparnis im Jahr. Zwar kostet er beim Kauf mehr, doch angesichts dieser Stromersparnis kann man hundert Euro Preisunterschied schon akzeptieren.
Moderne Kühlschränke mit A++ verbrauchen bis zu zwei Drittel weniger Energie als Kühlschränke, die bereits mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben.
Neben der Klassifizierung achte man als Käufer auch auf die Verbrauchswerte.

Kühlschränke und Gefriergeräte stelle man an kühle Orte, also nicht direkt neben den Herd. Ihr Stromverbrauch steigt nämlich mit der sie umgebenden Temperatur.
Elektrische Klimageräte meide man wegen ihres hohen Stromverbrauchs.

Beim Herdkauf wähle man einen Induktionsherd, der im Gegensatz zu herkömmlichen Herden nur den Topf erwärmt, nicht die Platte. Zudem lässt er sich gut regulieren.

Wäsche wachse man nicht zu heiß, denn selbst hartnäckige Flecken gehen (bei angemessener Vorbehandlung) bei geringen Temperaturen raus. So lässt sich Kochwäsche meist sparen.
Die richtige Dosierung des Waschmittels hilft ebenfalls beim Energie- und Wassersparen, denn beider Verbrauch wird durch zu viel Reinigungsmittel erhöht. Aufgrund der hohen Effizienz moderner Waschmittel genügt bereits ca. die halbe Dosis.

 
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