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Seite << 1 >> Anerkennung
Starke Leistung im AlltagFamilienarbeit kein ZuckerschleckenKinder, Haushalt und Beruf - vollgestopfter TerminplanerEgal ob Mann oder Frau, wer einmal einen Haushalt schmiss und sich um die Kinder kümmerte, weiß, welche Arbeit dahintersteckt. Engagiert man sich zusätzlich noch bei einer gemeinnützigen Vereinigung oder geht einige Stunden am Tag arbeiten, platzt der Terminplaner aus allen Nähten. Es ist ja nicht so, dass Hausfrauen oder -männer den ganzen Tag Däumchen drehen, im Gegenteil. Ihre Arbeit steht der eines Managers in nichts nach, ja übertrifft sie oft gar.
Bezahlung wäre ein Weg zur höheren Anerkennung. So spielen manche Politiker mit dem Gedanken an Erziehungsgeld. Familien hätten die Wahl, dieses für eine Krippe auszugeben oder die Kinder daheim zu erziehen.
Da die "Herdprämie" besonders von konservativen Politikern befürwortet wird, sehen manche darin einen Schleichweg, Frauen doch wieder an den Herd zu bannen. Doch sie stände ja auch Männern offen, wenn diese der Familie zuliebe daheim blieben. Paare wünschen sich meist eine gleichmäßige Arbeitsteilung, sowohl im Haushalt als auch im Erwerbsleben. Leider fällt dieser Wunsch oft in den Bach, denn viele missliche Umstände führen manchmal eben doch zur traditionellen Rollenverteilung, bei der ein Partner zu Hause bleibt, während der andere in Vollzeit arbeitet. Dies muss zwar nicht das schlechteste sein, doch das Gefühl des Zwanges (ich darf nicht machen, was ich wirklich will) nagt natürlich an einem. Bekommt man dann auch noch mehr Verachtung als Anerkennung dafür, sein Leben der Familie zu opfern, muss man sich über Unzufriedenheit nicht wundern. Seite << 1 >>
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