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Kinderschutz

Schutz vor gefährlichen Homepages

Sicherheit im Internet durch Kindersicherung

Erste Internetbekanntschaft von Kindern

Ganz selbstverständlich interessieren sich Kinder für die Welt des World Wide Web, zu Deutsch Internet. Doch wie verhindern Eltern dabei die leicht möglichen Entdeckungen dubioser Seiten mit pornografischen, rassistischen, gewalttätigen oder anderen schädlichen Inhalten?
Die einfachste Methode wäre sicherlich ein gänzliches Internetverbot, doch raten Experten davon ab. Besser sei es, ihnen durch das Internet Medienkompetenz beizubringen.

Damit Kinder im Internet nicht auf gefährliche Seiten stoßen, bietet sich zumindest bei jüngeren Kinderschutz-Software an.
"SafetyKid" oder "Kindersicherung" arbeiten z.B. mit Listen: Whitelists mit Homepages, die der Sprössling besuchen darf, Blacklists mit verbotenen. Diese Systeme eigenen sich jedoch nur für junge Kinder, denn mit der Zeit merken sie natürlich, das im weltweiten Netz noch zahllose weitere (ungefährliche) unentdeckte Seiten auf sie warten, was man nicht verhindern sollte.
Diese Kindersicherungen bieten keinen hundertprozentigen Schutz, da die schwarzen Listen trotz aller Aktualisierungen nie alle "bösen" Seiten verzeichnen können, denn täglich bilden sich tausende Homepages neu. Außerdem verbieten sie oft harmlose Seiten, so z.B. über Aufklärung, wenn die Suchmaschinen in ihnen das Wort "Sex" entdeckten.

Andere Sicherungen ermöglichen das Festlegen von Zeiträumen und von Passwörtern, bieten einen Filter, der den Zugang zu Chats oder Tauschbörsen verhindert, oder eine Gefahreneinstufung der Homepages. Möglich ist zudem eine Auflistung der Internet-Aktivitäten der Sprösslinge.

Eltern Jugendlicher nennen jedoch ein Problem, das Kindersicherungen oft außer Kraft setzt: der Minderjährige selbst. Häufig hat er mehr Computerkenntnisse als seine Eltern, so dass er Hindernisse umgeht oder durch Auskundschaftung der Passwörter Programmierungen ändert. Hier gilt es, ihn über die Gefahren des Internets aufmerksam zu machen.

 
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