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Seite << 1 >> Tests aus der ApothekeTests aus der Apotheke nicht immer empfehlenswertFehler bei Osteoporose-Checks, Durchblutungsmessungen und Test bei Prostata-KrebsGeldschneiderei oder medizinisch sinnvoll? Apotheken bieten immer mehr Tests zur Früherkennung von Krankheiten an. Wie Lenz, die größte Wie Lenz, die größte Kaufzeitschrift für die Zielgruppe 50plus, in ihrer neuen Ausgabe berichtetet (Heft 5/2005), ist bei einigen Tests jedoch Vorsicht geboten. Manche sind sogar schädlich. Nicht sinnvoll ist etwa ein PSA-Test zur Erkennung des Prostata- Krebsrisikos (ca. 20 Euro). Der Test löst häufig falschen Alarm aus. Besser ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Arzt. Ebenfalls nutzlos ist eine Haarmineral-Analyse zur Überprüfung der Vitamin- und Mineralien-Versorgung des Körpers. Für den bis zu 80 Euro teuren Test gibt es keine zuverlässigen Normalwerte als Vergleich. Gleichermaßen kritisch sieht Lenz Osteoporose-Tests (ca. zehn Euro) sowie Durchblutungs-Messungen der Beinvenen (ca. zwei Euro). Auch die beliebten Amalgam-Tests (ca. 50 Euro) sind überflüssig, da nachgewiesene Amalgam-Partikel im Speichel nicht schädlich sind. Richtiggehend gefährlich sind Herzinfarkt-Checks (ca. 20 Euro). Lenz: Wer bei Herzproblemen erst das Ergebnis des Tests abwartet, erlebt das vielleicht nicht mehr. Bei Herzproblemen unbedingt sofort den Notarzt rufen, da jede Minute zählt. Seite << 1 >>
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