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Seite << 1 >> JugendlicheSchwangere TeenagerSexualaufklärung tut notJugendliche und VerhütungDie Zahl der Geburten im Teenageralter fällt in Deutschland im internationalen Vergleich niedrig aus. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) legt daher einen deutlichen Schwerpunkt auf die Prävention von Teenagerschwangerschaften. Damit wird auf den leichten Anstieg bei Schwangerschaftsabbrüchen Minderjähriger reagiert, der sich aus den Daten des Statistischen Bundesamtes ergibt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in diesem Jahr gut 5 Mio. Euro für Maßnahmen der Sexualaufklärung zur Verfügung. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, erklärte Deutschland befinde sich im internationalen Vergleich auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Dies sei ein Erfolg konsequenter Sexualaufklärung von jungeb Menschen. Allerdings sei immer noch jede ungewollte Schwangerschaft bei jungen Mädchen eine zuviel. Die Maßnahmen zur Sexualaufklärung würden daher gerade für die Zielgruppe der jungen Jugendlichen kurz vor und in der Pubertät weiter verstärkt werden. Junge Frauen und Männer müßten wissen, wie sie ihre Sexualität verantwortungsbewußt und selbstbestimmt leben können. Die Zahl der Geburten bei den unter Achtzehnjährigen ist mit vergleichsweise geringen 0,6 Prozent an der Gesamtzahl der Geburten im Wesentlichen gleich geblieben (2002: 7.595), während hingegen die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche Minderjähriger von 1996 bis 2003 von 3,6 Prozent aller Abbrüche auf 6 Prozent anstieg. Im Jahr 2003 wurden in der amtlichen Schwangerschaftsabbruchstatistik des Statistischen Bundesamt insgesamt 128.030 Schwangerschaftsabbrüche erfaßt, davon 7.645 bei unter 18-Jährigen. Mit den Mitteln der Bundesregierung in Höhe von 5,1 Mio. Euro entwickelt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Konzepte zur Sexualaufklärung und zur Familienplanung. Bereits seit 1992 wird so der gesetzliche Auftrag des Schwangerschaftskonfliktgesetzes umgesetzt, Schwangerschaftskonflikte vermeiden und lösen zu helfen. Die Arbeit umfaßt ein breites Spektrum unterschiedlicher Maßnahmen und Medien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Qualifikationsangebote für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie Kooperationen mit Partnern aus dem Erziehungs-, Bildungs-, Freizeit- und Medienbereich. Medien der BZgA zur Sexualpädagogik im Kindergarten und in der Grundschule liegen z.B. mit dem Medienpaket ´´Dem Leben auf der Spur´´ für 8- bis 12-jährige Mädchen und Jungen und der ´´Kindergartenbox - Entdecken, schauen, fühlen!´´ bereits vor. Sie sollen jetzt verstärkt verbreitet werden. Besonders beliebt ist das für Jugendliche entwickelte sexualpädagogische Internetangebot www.loveline.de, das zu allen Fragen der körperlichen Entwicklung, der ersten Liebe und der Verhütung kompetent und in jugendgerechter Sprache und Aufmachung Auskunft erteilt. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend poststelle@bmfsfj.de http://www.bmfsfj.de Servicetelefon: 01801 90 70 50 Mo--Do. 7-19h Buchtipp:Wie kläre ich mein Kind auf? Die sexuelle Liberalisierung der letzten Jahrzehnte hat zwar viele nackte Tatsachen geschaffen, jedoch kaum Kriterien entwickelt, an denen sich Eltern bei der Sexualerziehung ihrer Kinder orientieren könnten. Diesem Mangel leistet dieser Ratgeber Abhilfe, ohne eine bestimmte ´Moral zu predigen´. Er leitet Eltern dazu an, sich ein klares Bild über die eigene Einstellung zur Sexualität zu verschaffen und daraus eine ´praktische Moral´.
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